Spielberichte vom 03.02.2018 - 04.02.2018

1. Männer    Verbandsliga
BFC Preussen  – BTV 1850   29:21 (14:7)

Tor: Julien Groenendijk (1x7m gehalten), Marvin Rothe
Feld: Frederic Nitzsche (10), Patrick Hanisch (4), Paul Bachmann, Tobias Erdmann (je 3), Maximilian Bachmann, Aron Rogmann, Thiemo Lautz (je 2), Thomas Pahlen, Philipp Klein, Lionel Baensch (je 1), Robin Kretschmer, Philipp Köppen

Samstagnachmittag und für die Mannschaftsleitung begann der Stress. Zur angesetzten Anpfiffzeit war die Halle besetzt, die Basketballer wollten ein paar Körbe werfen. Doch wie es üblich ist in Lankwitz, einigte man sich schnell und die Basketballer verzichteten auf die Hallenzeit. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön. So konnte das Spiel relativ pünktlich starten.
Die BTV-ler machten gleich zu Beginn richtig Druck, anscheinend wollten diese heute richtig was reißen. Ihren ersten Angriff verwandelten Sie in der 41. Sekunde. Unser erster Angriff wurde sehr offensiv, um nicht zu sagen Mann gedeckt und erfolgreich abgewehrt. Diese Art der Verteidigung kam überraschend und noch auf dem Rückweg überlegten unsere Mannen was das jetzt war. Diese Verwirrung nutzte unser Gast zum 2:0. Das Glücksgefühl eines 2-Tore-Vorsprungs sollten die Angereisten jedoch das letzte Mal in dieser Partie gehabt haben. Einmal kurz wach geschüttelt und die Maschinerie der Preußen setzte sich in Bewegung. Unser nächster Angriff brachte schon den Anschlusstreffer, die Abwehr verteidigte sehr gut und schon gingen wir in der 10. Minute mit 3:2 in Führung. Es gab nochmal einen Ausgleichstreffer zum 3:3., bis wir uns zwei Tore absetzen konnten. Der Gegner bekam einen 7m, den er verwandelte und konnte gleich im Anschluss noch einmal den Ausgleich zum 5:5 herausspielen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatten wir uns auf das Spiel eingestellt und bauten die Führung kontinuierlich aus. So ging es mit einem soliden 14:7 in die Halbzeit.


Die Entspannungsphase in der Kabine tat dem BTV gut und er konnte in den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit 3:1 Tore für sich entscheiden. Das Blatt wendete sich, zwei schnelle Tore auf unserer Seite und schon stimmte die Bilanz wieder. Die Gäste nahmen Auszeit, um den Lauf der Preußen zu unterbrechen. Doch wenn die eine Seite Besprechung hat, hat es die andere auch. Die Gäste warfen ein Tor, wir hingegen drei. An diesem Nachmittag war deutlich zu sehen, dass die Adler keinen Zweifel daran ließen, wer die Punkte auf sein Konto bekommt. So sahen die Fans ein offensives Spiel mit einer sehr konstanten Abwehr und einigen sehr schönen Toren zum Endstand von 29:21.
Zusammenfassend hatten wir ein Bollwerk in der Abwehr, zwei Torhüter, die gute Paraden zeigten (sogar einen 7 m hielten) und einen Angriff, der überwiegend das Tor traf. Weiter so, es war ein solider Auftritt gegen den Tabellendritten.
Dirk Nitzsche

Stand:  Platz 1   Punkte:  23:3   Tore: 367:291


1. Frauen    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen  – VfV Spandau   25:24 (12:11)

Heute, 03.02.2018, ging es für die 1. Frauen des BFC Preussen einmal gefühlt durch Berlin nach Spandau. Dort erwartete der VfV Spandau als aktueller Tabellenzweiter zu ungewohnter Anwurfzeit (19.00 Uhr) auf die Adler.
Trainer Meyberth konnte in diesem wichtigen Spiel aus diversen Gründen nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen und hatte aufgrund dessen unter der Woche das Training darauf ausgerichtet.
Um 17.30 Uhr trafen sich die Adler in der Kabine und machten sich bei "ungewohnter " Playlist (Danke Isi ;-) heiß auf das bevorstehende Spiel. Ungewohnt lief auch die Erwärmung ab! Anders als sonst liefen die 1. Frauen sich nebeneinander warm. Warum nicht, wenn es den Sieg bringt ;-)
Doch danach sah es in den ersten Spielminuten nicht aus. Die ungewohnte Startformation gepaart mit Nervosität führten zu zwei Treffern der Spandauerinnen. Erst in der 8. Minute gelang es den Adlern durch Dajana (Dani) Kranzusch, die im weiteren Spielverlauf mehrfach super die Lücken in der gegnerischen Abwehr suchte und fand, erstmalig einzunetzen. Durch zwei weitere Tore von Sophie Kieschke und Victoria (Vicky) Obermann verkürzten die Adler in der 10ten Minute auf 4:3. Die Spandauerinnen waren davon wenig beeindruckt und spielten in ihrer gut besuchten Halle konzentriert weiter, sodass ihnen erneut zwei Tore im Doppelpack (6:3) gelangen.
In der Abwehr agierten die Gastgeberinnen jedoch teilweise nicht regelkonform und so entschied das Schiedsrichtergespann zweimal in kurzer Zeit auf 7-Meter. Diese verwandelte eine erneut nervenstarke Sophie erfolgreich und setzte anschließend mit einem Treffer aus dem Spiel zum 6:6 (15. Minute) nach. In den nächsten Spielminuten gelang es keiner Mannschaft sich absetzen und so fielen Tore im Schlagabtausch. Christin (Schnitzel) Schnitzer ackerte im Rückraum und am Kreis und erzielte in diesen Minuten zwei Tore für die Adler (8:8). Anschließend erhielt Sophie erneut innerhalb weniger Minuten zweimal die Gelegenheit vom 7-Meter zu werfen und tat das erfolgreich (8:10). Die Spandauerinnen zeigten sich weiterhin kämpferisch, konnten aber Tore von Isabel (Isi) Leder, die sich u.a. auch durch eine top Abwehrarbeit auszeichnete, und Sophie nicht verhindern (10:12). Leider freuten sich die Adler über den 12. Treffer zu lang und so nutzten die Spandauerinnen diese Unachtsamkeit zum erfolgreichen Wurf. Beim Stand 11:12 ging es in die Kabine.
Die ersten vier Spielminuten nach Anpfiff gehörten den Gastgeberinnen, die mit zwei Toren in Folge in Front gehen konnten (13:12). Doch wieder agierten die Spandauerinnen in der Abwehr zu spät oder nicht regelkonform, sodass die Adler erneut zwei 7-Meter zu gesprochen bekamen. Diese verwandelte Schnitzel eiskalt (13:14). Die nächsten Spielminuten wechselte erneut die Treffer auf beiden Seiten. Aufgrund des Spielstandes stieg die Spannung und somit auch die Aggressivität auf beiden Seiten. Das erkannte auch das Schiedsrichtergespann und baten auf beiden Seiten zum 7-Meter. Durch erfolgreiche Würfe von Vicky über die Außenbahn (16:17) und einer 1-gegen-1 starken Michaela (Michi) Hofmann im Rückraum (17:18) zeigten die Adler ihre Torgefährlichkeit aus dem Spiel heraus. Anna Linke untermaute diese Gefährlichkeit mit einem schönen Tor aus dem Rückraum (17:19).
Es waren noch knapp 15 Minuten zu spielen. Viel Zeit!!! Die 2-Tore-Führung wollten die Adler nicht mehr hergeben. War der Kader der Adler auch klein, so war der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung um so größer. Jeder kämpfte für jeden. So netzte Michi zum 18:20 und später Sophie vom 7-Meter zum 19:21 ein. Aber die Spandauerinnen behielten den Kopf oben und konnten durch zwei Tore in Folge auf 21:21 aufschließen.Im Angriff konnten die Adler anschließend eine Überzahlsituation für sich nutzen und setzten Vicky erfolgreich in Szene. Michi setzte nach und holte erneut die zwei Tore-Führung (21:23; 55.Minute). Doch das Spiel war noch nicht vorbei und die mitgereisten Fans glaubten ihren Augen nicht, als das Tableau in der 58. Minute 24:23 anzeigte. Die Gastgeberinnen hatten drei Tore in Folge erzielt. Doch das Glück ist mit den Tüchtigen!!! In diesem Falle war das Sophie, die zunächst von Außen traf und sich anschließend den Ball der Spandauerinnen direkt nach Anpfiff "klauen" und erfolgreich im gegnerischen Tor zum 24:25 einnetzen konnte .
Wir hoffen, es geht allen mitgereisten Fans nach diesem packenden Spiel gut?!!;-)
Ariane Schidlewski
 
Stand:  Platz 1   Punkte: 28:2   Tore: 407:332

2. Männer     Landesliga
BFC Preussen – Turnsport 11   34:34 (18:16)

Tor: Marvin Rothe und Lars Gottschalk
Feld: Antonio Cutshaw (6), Noah Pütz (5), Philip Kretschmer (4), Alexander Schwabe (4/1), Daniel Zingel, Finn Malek, Nico Neuenfeldt (je 3), Phillipp Köppen, Sebastian Polesch, Tim Henkel (je 2), Lasse Malek und Marcus Blöhm.

Dieses Heimspiel sollte eine Dublette des Hinspiels werden. Nun waren wir aber mal wieder in der ungeliebten PSG-Halle, in der als Folge der Platzverhältnisse für die Zuschauer und Fans kaum eine Stimmung entstehen kann. So stand es schwuppdiwupp 2 Minuten nach dem Anpfiff 0:2, nach 4. Minuten zwar wieder 2:2, aber nach 7 Minuten 2:5 für den Gegner. Erst ab der 13. Spielminute konnten wir erst zum 6:6 ausgleichen und danach mit 2 bis 3 Toren leicht in Führung gehen. In der 2. Hälfte der 1. Halbzeit kassierte die Mannschaft 5 Zeitstrafen a 2 Minuten, trotzdem hielt sie den Vorsprung und ging mit 2 Toren mit dem Stand von 18:16 Toren in die Pause.
In der 2. Halbzeit spielte das Team genauso temporeich weiter wie in der 1. Halbzeit; da aber die Deckung leider nicht ganz so stand wie sonst bzw. die Angreifer immer erst einen Tick zu spät festgemacht werden konnten, wurden noch drei weitere Zeitstrafen und insgesamt sechs Strafwürfe gegen uns verhängt. Der Gegner hat alle Strafwürfe verwandelt, wir bekamen drei Strafwürfe und konnten nur einen verwandeln. So hat zwar unser Team 34 Tore geworfen, aber leider haben wir auch 34 Tore kassiert und das Spiel ging mit 34:34 Toren unentschieden aus. Es war eigentlich ein gutes Spiel, und mit einem Quäntchen Glück wäre auch noch mehr drin gewesen. Der Gegner war ebenbürtig, somit ist der eine Punkt, auch wenn es weh tut, halt in Ordnung.
Uwe Franke

Stand:  Platz 8   Punkte: 12:14   Tore: 348:356

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