Spielberichte vom 02.03.2018 - 04.03.2018

1. Frauen    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen  – Pfeffersport   27:20 (14:8)

Heute, 03.03.2018, traten die 1. Frauen des BFC Preussen in heimischer Halle gegen den Aufsteiger Pfeffersport an. Ruft man sich das Hinspiel ins Gedächtnis, so wusste die Mannschaft um Trainer Meyberth, dass heute ein deutlicher Sieg erkämpft werden sollte.
Die Torreigen eröffneten zunächst die Gäste aus Prenzlauer Berg, ehe die Adler, die weiter auf die verletzte Anja Bathelt sowie auf die erkrankte Michaela Hofmann und Olivia Löchel verzichten mussten, vier Tore in Folge erzielten (4:1; 6. Min). Die Adler spielten sehr konzentriert und konnten bereits in der ersten Halbzeit in der Abwehr erkämpfte Bälle über die erste Welle durch u.a. Sophie Kieschke und Christin (Schnitzel) Schnitzer nach vorne ins gegnerische Tor unterbringen. Julia (Inge) Hamann fand im 1-gegen-1 eine Lücke in der gegnerischen Abwehr und erzielte das 5:2. Schnitzel setzte vom 7-Meter nach und verbuchte für die Adler das sechste Tor.
Die Gäste spielten davon unbeeindruckt ihr Spiel und erzielten vier Tore (fast) in Folge. So strahlte am Tableau in der 15. Spielminute allen Anwesenden ein 7:7 entgegen. Das konnten die Adler so nicht dulden, spielten sie doch endlich wieder im Adlerhorst und wollten den Fans ein sehenswertes Spiel bieten. Gesagt, getan! Schnitzel setzte sich einmal mehr nach einem Pass an den Kreis durch und traf zum 8:7. Von ihrem Durchsetzungsvermögen angesteckt, konnte Sophie nervenstark vom 7-Meter verwandeln und Julia (Inge) Hamann zeigte erneut ihre 1-gegen-1 Stärke.


Beim 13:7 (25. Minute) wurde der Sturzflug der Adler erstmals wieder durch ein Tor der Gäste unterbrochen. Marlene Kretschmer, die sich kurzzeitig wieder in Berlin aufhält, unterstützte die Adler nicht nur in der Abwehr und netzte den Ball erfolgreich zum 14:8 im gegnerischen Tor ein. In den letzten drei Spielminuten der ersten Halbzeit wollte keiner Mannschaft mehr ein Tor gelingen. So ging man beim Spielstand von 14:8 in die Halbzeitpause.
Nach Wiederanpfiff brauchten die Fans nicht lange auf das nächste Tor der Adler zu warten. Zunächst setzte sich Inge einmal mehr blitzschnell gegen die gegnerische Abwehr durch, ehe Schnitzel, Friedericke (Rike) Ewert und Victoria (Vicky) Obermann vier Tore in Folge warfen (19:10). Doch die Gästen ließen nicht nach und konnten durch drei Tore in Folge auf 19:13 (42. Minute) verkürzen.
Bis zur 49sten Spielminute wechselten sich beide Mannschaften mit einem erfolgreichen Abschluss ab (21:16). Dann setzten die Adler mit Tore durch Sophie und Vicky nach, mussten aber anschließend in Unterzahl ebenfalls zwei Gegentore hinnehmen. Inge netzte anschließend zweimal erfolgreich den Ball im gegnerischen Tor ein und erhöhte dadurch die Tordifferenz auf 25:19. Die Adler konnten sich in den letzten Spielminuten über erfolgreiche Würfe von Dajana Kranzusch und Schnitzel freuen. Nach 60 gespielten Minuten trennten sich die Adler und Pfeffersport beim Stand 27:20 und sehen sich bereits am kommenden Sonntag (11.03.2018) im Pokalspiel in Prenzlauer Berg wieder.
Ariane Schidlewski

Stand:  Platz 1   Punkte: 34:2   Tore: 485:397


2. Männer     Landesliga
BFC Preussen – CHC   22:23 (14:11)

Am Freitagabend standen sich der CHC und der BFC Preussen gegenüber. Zum Beginn des Spiels konnte man sich mit einem Abstand von 5 Toren absetzen und ging mit 11:14 in die Halbzeit. Nach der Halbzeitpause wurde der Anpfiff, sowie eigentlich die komplette zweite Halbzeit verschlafen. Vor allem im Angriff schaffte man es nicht, die gegnerische Abwehr in Bewegung zu bringen, sich durchzusetzen, sowie am Ende mit einem Tor zu belohnen. Preussen verliert das Spiel mit einem Endstand von 23:22.
Toni Cutshaw

Stand:  Platz 9  Punkte: 13:19   Tore: 425:445


2. Frauen      Verbandsliga
BFC Preussen – SV BVB 49   17:23 (10:12)

Wir machten uns am Sonntagmittag mit einer angeschlagenen Mannschaft auf den Weg nach Ahrensfelde, wo uns der Gastgeber BVB erwarteten. Da wir das Hinspiel mit nur einem Tor (in der letzten Sekunde) verloren haben, sollte es ein verheißungsvolles und spannendes Spiel werden.
Das Spiel begann, wie erwartet, ausgeglichen. Wir stellten eine kompakte 6:0 Abwehr und verschoben gut zur ballführenden Seite. Lediglich die Bälle aus der zweiten Reihe brachte BVB zum Torerfolg. Im Angriff hatten wir einige Schwierigkeiten, einen guten Spielaufbau zu gestalten. Unsere Außenspielerin wurden offensiv gedeckt und der Rückraum früh attackiert. Das machte einen druckvollen Angriff nicht leicht. Dennoch drängten wir uns durch die Abwehr und machten unsere Tore. In der 20. Minute stand es 7:8 für uns und es schien wieder ein nervenaufreibendes Spiel zu werden. Ein Tor nach dem anderen fiel auf beiden Seiten und somit ging es in die Pause mit einer knappen Führung für den Gastgeber (12:10).
In der Halbzeitpause motivierte uns unser Trainer und machte uns deutlich, dass wir mit den nötigen Stoßbewegungen die Deckung von BVB auseinanderreißen werden und zum einfachen Torerfolg kommen.
Die zweite Halbzeit wurde angepfiffen. Wir starteten in den ersten Minuten gut, sodass BVB nicht wegziehen konnte. In der 34. Minute stand es 14:12 für BVB. Danach folgten 2x 2 Minutenstrafen gegen uns. (Die ersten Zeitstrafen im Spiel, obwohl es zuvor zu deutlich schlimmeren Fouls vom Gastgeberteam kam, die nicht bestraft wurden). In den 2 Minuten, in denen wir nur zu viert (fünft) spielten, nutzte BVB ihre Gelegenheiten und machte 5 Tore in Folge. (19:12).
Nach der Torfolge hat BVB die Abwehr nochmal umgestellt, womit weiterhin die Außen, als auch unsere Mittespielerin offensiv gedeckt wurden. Somit war ein Aufbauspiel kaum noch möglich. Allmählich wurde die Stimmung auf dem Feld immer aggressiver und brutaler, da der Schiedsrichter es nicht für notwendig fand, Strafen oder Freiwürfe zu pfeifen. Jeder unserer Angriffe wurde mit einem Foul von BVB begleitet, welches nicht geahndet wurde. Wir wurden immer unruhiger und hatten die Spielcleverness komplett verloren. Das nutzte BVB aus und machten ihre Tore souverän, da wir nicht mit der gleichen „Härte“ zupackten, wie es BVB mit uns machte. Somit Stand es nach 45 Minuten 21:16 für BVB.
Wir versuchten nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und wurden auch zunehmend härter, jedoch nütze es nichts mehr. Das Spiel wurde mit einem Endstand von 23:17 verloren und die Enttäuschung über die mangelhafte Schiedsrichterleistung sowie unsere schlecht zu Ende gespielten Angriffe saß tief.
Nun heißt es nach vorne gucken und alles in den letzten vier Spielen geben, um nicht beim Abstiegskampf dabei zu sein.
Ein Dankeschön geht an Sarah, die uns kurzfristig unterstützt hat, sowie den Fans, die bis nach Ahrensfelde gefahren sind, um uns anzufeuern.
Cynthia Sänger

Stand: Platz 7   Punkte: 12:16   Tore: 311:312


3. Frauen    Stadtliga A
BFC Preussen – SG Narva Berlin II   21:17 (11:5)

Tor: Mandy Grünewald; Feld: Sonja Klippel, Jo Rakau, Franzi Strohbach (je 5), Anna Österwinter, Lisa Otto (je 3), Jana Morawitz, Sali Osman, Consi Kruk, Sarah Neumann

Am vergangenen Sonntag spielte unser stark dezimierter Kader in heimischer Kulisse gegen die SG NARVA Berlin ll. Einige verletzte sowie kranke Spielerinnen konnten das Team nicht unterstützen und so trat die 3. Frauen nur mit drei Rückraumspielerinnen gegen die Gäste an. Also hieß es für alle - Zähne zusammenbeißen!
Die Abwehr der Preussenfrauen stand gut und so machte man es den Gegnerinnen nicht leicht, Tore zu erzielen. Doch leider konnte man sich nicht komplett absetzten. Das Team von Tobias Meyberth ging mit 11:5 in die Halbzeitpause.
Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten eindeutig die Gäste. Die geringen Wechselmöglichkeiten der Preussendamen forderten Tribut. So musste z. B. eine Consi Kruk auf der für sie ungewohnten Rückraumposition aushelfen. Die Gegnerinnen schafften es, bis auf ein 15:14 heran zu kommen. Doch der Kampfgeist und Wille Preussens war stärker als der volle Kader der Gäste. Mit 21:17 gewinnt die 3. Frauen letztendlich gegen NARVA. Somit fehlt nur noch ein Punkt, um den dritten Aufstieg und die Meisterschaft in Folge einzuholen.
Sophie Zimmermann

Stand: Platz 1   Punkte: 19:1   Tore: 234:154


wA-Jugend    Verbandsliga A Rückrunde
BFC Preussen – Pro Sport 24   27:9 (14:5)

Torwart: Corinna Stößel; Feld: Jaimee Omorowa (7), Sara Rinke, Nursemin-Alsi Attar (je 5), Hacer Ceylan (3), Leonie Vogelsang, Gina-Katharina Fechner (je 2), Johanna Hermanndung, Kiara Buchholz, Vanessa Stößel (je 1), Alina Blutke

Die wA-Jugend holt sich den Meistertitel!
Am 04.03.2018 ging es für die Mädels des BFC Preussen zum wiederholten Mal in die Sporthalle der Neuen Roßstraße gegen die Mädels von Pro Sport 24. Im Hinspiel gewannen die Mädels nur sehr knapp mit einem Tor, doch heute hieß es die Fehler des letzten Spiels aufzuarbeiten und dieses mal alles zu geben, denn im Hinterkopf wussten Sie, dass ein gewonnenes Spiel den Meistertitel bringen würde. Mit Kampfgeist und Ehrgeiz starteten die Mädels des BFC in die Partie und konnten sich schnell einen drei-Tore-Vorsprung erspielen. Den Vorsprung gaben sie nicht mehr aus der Hand und konnten diesen sogar ausbauen, was einerseits der hervorragenden Torwartleistung von Corinna Stößel zu verdanken ist, die gleich zu Beginn zwei 7-m hält und andererseits der Abwehr, die heute Punktgenau stand. Genau das führte zu einer neun-Tore-Führung bis zur Halbzeit.
Nach der Halbzeitpause hatten die Mädels des BFC nun die Aufgabe ihre Torchancen besser zu nutzen und ihren Vorsprung weiter auszubauen. Ersteres wurde nicht unbedingt erfüllt, doch konnte den Vorsprung nicht gefährden, da das erste Tor der Gegnerinnen erst nach 20 min. erzielt werden konnte, was die gute Abwehr und Torwartleistung zum Ausdruck bringt. Doch in den letzten 5 min. waren die Mädels sich zu Siegessicher und wurden nochmal unkonzentriert, was zu einem 2-Null-Lauf der Gegnerinnen führte, der aber schnell wieder unterbunden wurde. Somit gewannen die Mädels mit 27:9 nicht nur zwei Punkte, sondern auch den Meistertitel und gehen somit in die Geschichte des Vereins ein.
Vielen Dank an alle die da waren und uns unterstützt haben!

Stand: Platz 1   Punkte: 12:0   Tore: 189:100


mB-Jugend    Stadtliga
BFC Preussen – SV Adler Berlin   16:24 (6:11)

Tor: Leo, Nico (ein 7m gehalten); Feld: Johan (4), Jakob (3), Alex (2), Timon (7), Hendrik, Oliver, Simon, Fabio

Zum vorletzten Spiel der Saison hatten wir nur einen krankheitsbedingten Ausfall. Für die frisch aus der Krankheitspause zurückgekehrten Fabio und Timon half noch mal Simon aus der C aus. Wir hatten uns einiges vorgenommen, um gegen Adler endlich mal einen Big Point einzufahren. Das hat über das Spiel hinweg auch in der Abwehr sehr gut geklappt. Hier wurde sehr engagiert gearbeitet und die Spieler von Adler fanden eigentlich über das gesamte Spiel kein spielerisches Mittel gegen die körperlich unterlegene Preußen-Abwehr. So wurde ein ums andere Mal vom Schiedsrichter der Arm gehoben. Zu Gewaltwürfen gezwungen hatten die Gegner leider das entsprechende Schußglück, so dass die Abwehr für ihre Leistung zu selten belohnt wurde. Dazu kam noch, dass Leo in dieser Phase nur selten eine Hand an den Ball bekam. Trotzdem war offensichtlich, dass sich der SV Adler nur auf seine individuellen Fähigkeiten verlassen musste, spielerische Lösungen waren nicht zu erkennen. Wenn es nicht einige überflüssige Ballverlauste in der Vorwärtsbewegung gegeben hätte, hätten die Preußen wohl auch unter 20 Gegentoren die Platte verlassen.
Aber der Angriff. Sicherlich bedingt durch die dünne Besetzung beim Training, die nicht vorhandene Möglichkeit im Training eine 6:0 Deckung zu stellen, an der man entsprechende Angriffsmittel üben kann und der allgemein geringen Spielpraxis (2 Spielabsagen nach dem Jahreswechsel) kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Druck aufzubauen, weiter zu geben und die Lücke zu suchen und zu finden bedingte einen Plan und Übung von Entscheidungssituationen. Dass falsche Entscheidungen getroffen werden, gehört dazu. Dass aber trotz eindeutiger Ansage dieselbe falsche Entscheidung immer wieder getroffen sowie der vorgegebene Plan ohne Not ignoriert wird, lässt den Trainer dann schon etwas ratlos zurück.
Die Abwehr von Adler war nicht toll. Aber bei den körperlichen Möglichkeiten der Preußen konnte das 1:1 ohne Vorbereitung nicht auf Dauer zum Erfolg führen. Und so sind die 16 Tore eben einfach zu wenig, um dieses Spiel zu gewinnen. Wir reden hier nicht über fehlenden Einsatz, der war vorhanden, sondern den Verzicht auf vorgegebene Lösungsmöglichkeiten, mit der dieser Gegner schlagbar gewesen wäre.
Hier liegt noch viel Arbeit vor uns.
Jens Jörke

Stand: Platz 4   Punkte: 12:10   Tore: 202:231


mC-Jugend   Stadtliga B
BFC Preussen – TuS Neukölln II

Neukölln nicht angetreten, Spiel wurde mit 2:0 Punkten für Preussen gewertet.

Stand:  Platz 4   Punkte: 26:10   Tore: 354:286

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