Spielberichte vom 14.04.2018 - 15.04.2018

1. Männer    Verbandsliga
BFC Preussen – Polizei SV   33:24 (16:9)

Tor: Julien Groenendijk, Daniel Heesch; Feld: Maximilian Bachmann (7), Daniel Blankenstein, Frederic Nitzsche, Patrick Hanisch, Thiemo Lautz (je 4), Mark Dittmann, Lionel Baensch (je 3), Thomas Pahlen, Paul Bachmann (je 2), Philipp Klein

Vorzeitiger Berliner Meister 2017 / 2018
Eine Woche vor dem Pokalwochenende sollte das ein oder andere Mal ausprobiert werden. Und so sahen die ersten 7 Minuten auch aus wie ein Versuch, bis die Adler einen Gang höher schalteten und souverän in Führung gingen. Wir erhöhten das Tempo deutlich und die Gäste hatten arge Schwierigkeiten, dem Tempo zu folgen. Die erste Halbzeit ging mit 16:9 klar an Preussen.
Das Bild in der zweiten Halbzeit war ähnlich, stark dominierend bauten die Adler Ihren Vorsprung auf bis zu 12 Tore aus. Trainer Alex konnte das wunderbar nutzen, um die ein oder andere Variation auszuprobieren. Es war kein spannendes Spiel, zwei Punkte mehr auf dem Preussenkonto und viel mehr gibt es nicht zu berichten. Wir alle freuen uns auf das kommende Pokalwochenende. Sammelt eure ganze Familie und Freunde ein, wir sehen uns am 21.04 im Horst-Korber-Zentrum Halle 1.
Dirk Nitzsche

… und weil’s so schön war, hier noch der Spielbericht von Manne

Der Adler flog den Polizisten davon
Es spielte sich nach der Entscheidung um die Berliner Meisterschaft sicher leichter, als wenn es noch um wichtige Punkte gehen würde. So war eine totale Konzentration nicht über 60 Minuten zu erwarten. Dennoch legten die Preussen ein unheimliches Tempo vor, dem der PSV nicht folgen konnte. Die Deckung agierte souverän und beide Torwarte zeigten gute Leistungen. Im Sturm wurde gezaubert, wenn es auch etliche Male schief ging. Bei einem Heber, den Fredy Nitsche nach bösem Foul ins lange Eck bugsierte und etlichen anderen Kunstschüssen gab es brausenden Beifall der gut gefüllten Tribüne. Immer wenn der PSV glaubte in das Spiel gefunden zu haben, zogen die Preussen das Tempo gewaltig an und dominierten die Szene. So war das Spiel beim Halbzeitstand von 16:9 eigentlich schon entschieden.
Die zweite Halbzeit war ähnlich dominant, aber auch mit einigen Konzentrationsfehlern der Adler, die das Spiel aber nicht wesentlich beeinflussten. Der Sieg war am Ende klar und deutlich und untermauerte mit 33:24 die Leistung des neuen Berliner Meisters BFC Preussen.
Manne Plötz

Stand:  Platz 1 Punkte:  35:3   Tore:  514:401


1. Frauen    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – TSV Rudow   31:25 (16:13)

Tor: Olivia Löchel und Ariane Schidlewski
Feld: Christin Schnitzer (10), Michaela Hofmann (7), Victoria Obermann (5), Isabel Leder, Anja Barthel (je 3), Gina Fechner, Rike Ewert, Marlene Kretschmer (je 1), Anna Linke, Sophie Kieschke, Dajana Kranzusch

Langsam neigt sich die Saison dem Ende zu und die 1. Frauen steht mit lediglich zwei Minuspunkten an der Tabellenspitze der Ostsee-Spreeliga. Dies soll auch weiterhin so bleiben, deshalb mussten die Damen auch am vergangen Sonntag, gegen einen vermeintlichen schwächeren Gegner, kühlen Kopf bewahren. Um 15:00 Uhr pfiffen die Schiedsrichter das Spiel gegen den TSV Rudow an. Mit viel Tempo starten unserer Frauen ins Spiel, um die Rudowerinnen schnell abzuschütteln. Mitte der ersten Halbzeit verwandelte Schnitzel den ersten 7m zum 4:9 und baute die Führung somit ein kleinwenig aus. Die heimstarken Gastgeberinnen verstanden sich jedoch gut darin, die Fehler unserer Preussenfrauen auszunutzen und kamen so immer wieder heran. In der 27.min war man dementsprechend leider nur noch mit einem Tor in Führung. Wachgerüttelt durch den Anschlusstreffer der Gegnerinnen spielte man die letzten Minuten der ersten Halbzeit konzentriert herunter. Vici Obermann trifft 15 sek vor dem Halbzeitpfiff zum 13:16 und baute somit wieder einen Puffer auf.
Halbzeit zwei startete, und es begann ein solides, aber kein überragendes Spiel. Der Sieg der 1. Frauen war zu keiner Zeit in Gefahr, doch so richtig hoch konnte man sich auch nicht absetzen. Das i-Tüpfelchen fehlte dem Spiel irgendwie. Mit der Einwechslung von Ari Schildlewski war auch dies gegeben. So hielt sie direkt die ersten drei freien Bälle, die auf ihr Tor kamen, und machte es den Gegnerinnen bis zum Ende des Spiels nicht leicht. Auch das 30. Tor, von Michi Hofmann durch einen Tempogegenstoß, ließ die mitgereisten Fans noch einmal jubeln. Mit einem 25:31 beendete man also die Partie und konnte sich über einen Sieg freuen. Nun heißt es weiterhin fokussiert bleiben und das Ziel nicht noch auf den letzten Metern aus den Augen verlieren.
Agathe Bauer

Stand:  Platz 1   Punkte: 38:2   Tore: 544:445


2. Männer     Landesliga
BFC Preussen – Hbfr. Pankow   30:21 (15:9)

Tor: Tom Lorenzen, Lars Gottschalk
Feld: Daniel Blankenstein (9), Finn Malek (7), Alexander Schwabe, Philipp Köppen (je 3), Roberto Rakic, Jan-Philip Stoll (je 2), Philip Kretschmer, Jens Jörke, Tim Henckel, Noah Pütz (je 1), Nico Bonck, Alexander Tabaczynski

Ein wichtiger Sieg der zweiten Männer im Kampf gegen den Abstieg. Gegen die Handballfreunde hatte es im Hinspiel noch eine bittere Niederlage gegeben, und so waren die Preussen entsprechend motiviert. Gerade die Abwehr stand ab der ersten Minute und machte es den Gästen schwer ihr Spiel aufzuziehen. Vorne ließ man sich durch die offensive Deckung des Gegners nicht aus der Ruhe bringen und spielte die meisten Angriffe konzentriert aus. Hilfreich war natürlich auch, dass Daniel Blankenstein und Finn Malek einen Sahnetag erwischten: Vorne trafen sie fast nach Belieben und hinten arbeiteten sie im Innenblock unermüdlich. Doch ehrlich gesagt könnte bei diesem Spiel eigentlich jeder Preusse gelobt werden, es war schlicht eine gute Mannschaftsleistung. Und passierte doch mal ein Fehler, bügelte ihn ein sehr gut aufgelegter Tom Lorenzen im Tor meist wieder aus. So erspielte man sich zur Halbzeit einen 15:9-Vorsprung.
Anstatt sich darauf auszuruhen, wollten die Preussen frühzeitig klar machen, dass die Punkte an diesem Tag im Adlerhorst bleiben. Wieder startete der BFC hochmotiviert und vernagelte das eigene Tor: Fast neun Minuten brauchten die Pankower für ihren ersten Treffer im zweiten Abschnitt. Spätestens beim 19:9 glaubte keiner mehr daran, dass sich die Preussen den Sieg noch nehmen lassen würden. Beim Abpfiff des guten Schiedsrichter-Duos Schäfer/Stache stand dann auch ein ungefährdeter 30:21 Sieg auf der Anzeigetafel. An diese Leistung müssen die Preussen jetzt auch noch in den letzten drei Spielen anknüpfen um drin zu bleiben, egal wer aus den oberen Ligen runterkommt.
Philip Kretschmer

Stand: Platz 7   Punkte: 16:22   Tore: 507:519


2. Frauen      Verbandsliga
BFC Preussen – SG Rotation Prenzlauer Berg   10:14 (3:7)

Leider kein Spielbericht

Stand: Platz 8   Punkte: 14:18   Tore: 321:326


3. Frauen    Stadtliga A
BFC Preussen – SV Buckow   13:13 (5:5)

Tor: Mandy Grünewald (1/3)
Feld: Sonja Klippel (6), Johanna Rakau (4), Franzi Strohbach, Mandy Brusdeilins, Nadine Dittmar (je 1), Salije Osman, Jana Morawitz, Consilia Kruk, Sarah Neumann, Juliane Kretschmer, Anna Österwinter, Lisa Otto, Elena Dolata

Die Ausgangslage war klar: die Preussen-Frauen brauchten noch einen Punkt aus den letzten drei Spielen, um die Meisterschaft in der Stadtliga Staffel A einzutüten. Dieser Punkt sollte gleich im ersten Spiel gegen den drittplatzierten SV Buckow eingefahren werden. Doch der Titel in Sichtweite schien die Preussen eher zu hemmen als zu beflügeln. Und so wurden in den ersten 59:50 Minuten ein Handball geboten, über den an dieser Stelle der Mantel des Schweigens gelegt werden soll. Einzig zu erwähnen ist, dass Co-Trainerin Sophie Zimmermann auf der Bank das ganze Spiel über sehr gut aussah. Doch zurück zum Spiel: Dieses dauert beim Handball ja bekanntlich 60 Minuten und zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff bekamen die Preussen-Damen noch einmal Gelegenheit, diesen Tag doch noch zu einem erfolgreichen zu machen. Fehlwurf des SV Buckow beim Stand von 12:13. Die Preussen tragen den Ball schnell nach vorne und Sonja Klippel erzielt mit dem Schlusspfiff den Ausgleichstreffer. Danach gab es für die Mannschaft kein Halten mehr und der Titel wurde auf dem Feld und später in der Oase gebührend gefeiert.
Philip Kretschmer

Stand: Platz 1   Punkte: 21:3   Tore: 266:186


Saisonrückblick von Manne Plötz

Über dem Handballhimmel von Berlin kreist der Adler mit stolzer Brust.

Die Handballerinnen und Handballer der Adler schweben seit Tagen mit Stolz erfüllt durch die Berliner Hallen und der Adler hat sein Feld meisterhaft geschmückt.
Den Anfang machte Trainer Sven Plötz mit seiner wA-Jugend, die ohne Punktverlust durch die Saison marschierten und so ungeschlagen den Titel Berlinern Meister 2018 in den Adlerhorst holten. Erinnerungen werden wach, als Sven vor vielen Jahren in einer ähnliche Situation nach erfolgreicher Jugendarbeit dann mit der Jugend zu den Frauen stieß, dort den Freizeithandball abschaffte und das leitungsbezogene Spiel einführte. Das führte dann zu einem Durchmarsch von der Kreisklasse bis an die Spitze der Ostsee-Spree-Oberliga. Zusammen mit Tobi Meybert soll nun ein ähnlicher Versuch gestartet werden. Wünschen wir den Beiden viel Glück dazu.
Den zweiten Erfolg sehen wir nun auch endlich wieder bei der 1. Männer, die mit Alex Schwabe und Peter Frank bereits Wochen vor dem Saisonende den Titel Berliner Meister 2018 in den Adlerhorst holten und damit an die ersten erfolgreichen 15 Jahre des neuen Jahrhunderts erinnerten. Dabei ist am kommenden Wochenende noch der Titel Berliner Pokalmeister 2018 vakant.
Hier muss man daran erinnern, dass nicht der Einbau von fremden Starspielern diese Erfolge ermöglichten, sondern die Pflege der erfolgreichen eigenen Nachwuchsarbeit. Das gilt für den männliche wie für den weiblichen Bereich, u.a. für Namen wie Paul und Max Bachmann, Sven Plötz, Lars und Nils Gottschalk, Phillip Klein, Thomas Pahlen, Philip und Robin Kretschmer, Alex Schwabe und Frederic Nitschke, Aron Rogmann, Julien Grönendijk, Christin Schnitzer, Kiki Helbig, Olivia Löchel, Sophie Kieschke, Maren Kur, Merle Klingbiel. Diese Namensliste ließ sich unendlich fortsetzen und zeugt von der tollen Arbeit, die dieser Verein im Bereich von Spielern, Trainern und Funktionären seit Jahrzehnten leistet.
Als nächste Mannschaft steht die 1. Frauen in der Ostsee-Spreeliga auf dem Plan, die noch den Himmel einreißen kann. Seit Wochen steht die Mannschaft, drei Spieltage vor dem Saisonende mit nur zwei Minuspunkten belastet, an der Spitze der Tabelle. Auch hier sind noch zwei Situationen auf dem Plan. Nach dem Meistertitel ist auch der Titel Berliner Pokalmeister 2018 erreichbar.
Auch am letzten Sonntag konnten sich die Frauen gegen den TSV Rudow mit 31:25 durchsetzen. Wenn nun am Sonntag 26.04.18 um 16.00 Uhr im Adlerhorst der OSF I im vorletzten Punkgeschlagen werden kann, brennt in der KBH die Luft, und dann kann auch die TSG Wismar im letzten Spiel die Sensation nicht mehr aufhalten. Also Mädels, kühlen Kopf und starke Nerven, dann brennt der Planet.
Alle Fans sind aufgerufen am Samstag d. 28.04.18 um 16.00 Uhr die KBH in eine stimmungsvolle Hölle zu verwandeln um die Sensation in die Handballwelt zu tragen.
Das ist aber noch nicht das Ende. Die 3. Frauen lässt die Jubelsaison in die Fortsetzung gehen. Am letzten Samstag legte die 3. Frauen mit ihrem 13:13 den SV Buckow unter dem Jubel der Fans den nächsten Big Point. Sie setzen sich damit uneinholbar zur Meisterschaft in der Tabelle ab und setzen ihren Durchmarsch von der Kreisklasse kommend bis nunmehr mit der Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga fort.
Wenn jetzt auch die 2. Männer (derzeit Platz 7 in der Landesliga) und die 2. Frauen (derzeit Platz 6 in der Verbandsliga) den sicher möglichen Klassenerhalt erreichen, dann brennt der Handballhimmel über der KBH und wir haben uns alle einen kräftigen „Plötz“ verdient.
Wenn das alles so klappt, werden wir sicher in der nächsten Saison einige kräftige Sponsoren brauchen, um all unsere Kosten decken zu können. So mein Aufruf an alle Freunde der Preussen-Handballer. Macht alle mit, um diese Freunde und Helfer zu finden.
Manne Plötz

Sponsoren