Spielberichte vom 24.11.2018 - 25.11.2018

1. Männer  HVB-Pokal
BFC Preussen – Turnsport 11   40:21 (20:8)                      Preussen im Achtelfinale     

Preussenadler mit solider Leistung bei Turnsport 11
Nach der desolaten Leistung im letzten Punktspiel gegen Spandau galt es für die Adler im Pokal gegen Turnsport 11 einiges wieder geradezubiegen. Insbesondere im Bereich Aggressivität und Abwehrarbeit gab es eine Menge aufzuarbeiten, wenn auch in diesem Jahr der Weg ins Final-Four gelingen soll. So nahm man sich fest vor, das Spiel von Beginn an mit der nötigen Chuzpe anzugehen und sich von den zwei Ligen Unterschied gegenüber dem Gegner und den ungemütlichen Rahmenbedingungen in der Halle (gefühlte 5 Grad) nicht ablenken zu lassen. Zwar fehlten mit Max, Phil Klein und Tobi aus verschiedenen Gründen wichtige Leistungsträger, diese konnten aber durch die international erfahrenen australischen Nationalspieler Scott und Karl hervorragend ersetzt werden. Zudem gab Marv auf der Bank sein Debüt als Physio, womit er wieder einmal unter Beweis stellte, wie vielseitig seine Talente verteilt liegen.
Aber nun zum Spiel: Die Adler starteten mit einer 5:1-Deckung, um die Gastgeber von Beginn an unter Druck zu setzen und eigene Ballgewinne zu generieren. Mit Karl auf der Spitze klappte das auch sehr gut, wodurch er per Gegenstoß 3 seiner insgesamt 10 Tore in den ersten zehn Minuten erzielen konnte. Durch ein druckvolles und zügiges Spiel im Angriff, gut geführt von Aron, kamen Patti und Nils aus dem Rückraum zu zahlreichen freien Abschlüssen und so zog man in der ersten Viertelstunde bereits auf 12:5 davon. Einzig unsere Außen zeigten noch ein wenig Ladehemmungen und vom Punkt machte sich das Fehlen von Max als eiskalter Vollstrecker (100%) auch schmerzhaft bemerkbar. Da man aber ansonsten sehr konzentriert zu Werke ging, konnte ein komfortabler 20:8-Vorsprung mit in die Halbzeit genommen werden.


Bis auf wenige Absprachen in der Abwehr hatte auch Coach Schwabe nicht all zu viel zu bemängeln und so gab er als Marschroute vor, das Spiel mit der gleichen Ernsthaftigkeit zu Ende zu bringen.
Die Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit gestaltete sich dann allerdings ein wenig zäh, was zum einen daran lag, dass auf Preussenseite nun eifrig gewechselt wurde, wodurch sich im Angriff ein paar neue Konstellationen ergaben, aber was sich auch auf den Gegner zurückführen lässt, der sich trotz des Spielstands nicht beirren ließ und weiter alles in die Waagschale warf, um den Abstand nicht größer werden zu lassen.
Doch ab der 45. Minute schwanden den Turnsportlern dann sichtlich die Kräfte, wodurch den Adlern durch schnelles Umschaltspiel noch ein paar leichte Tore gelangen. Alle Anwesenden, die schon besorgt den Blick Richtung Anzeigetafel gerichtet hatten, wurden in der 58. Minute dann auch endlich erlöst, als Karl mit seinem 10. Treffer das Tor zum 40:20 erzielte. Congratulations dazu, wie der Aussie sagt.
Auch wenn es nicht immer ganz leicht ist, die eigene Leistung in solchen Spielen zu bewerten, konnte man mit dem Gezeigten schon zufrieden sein und eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche erkennen. Inwieweit die Mannschaft jedoch aus der unnötigen Niederlage gegen Spandau gelernt hat, wird sich vor allem am nächsten Wochenende zeigen, wenn es auswärts nach Neubrandenburg geht und unbedingt zwei Punkte eingefahren werden müssen, um sich die Chance zu wahren, im oberen Mittelfeld zu überwintern.

Julien Groenendijk
 


1. Frauen  Supercup                                                     
BFC Preussen – Pro Sport 24    28:22 (14:11)                    Preussen Supercupsieger   

Leider kein Spielbericht


2. Frauen  HVB-Pokal
BFC Preussen – HSG Neukölln   18:28 (11:15)                   Preussen ausgeschieden

Am Sonntag trafen wir im Pokal auf HSG Neukölln aus der Ostsee-Spree Liga.
Die Favoritenrolle konnte uns dabei eindeutig nicht zugesprochen werden. Wie jedoch mehrfach innerhalb der Mannschaft zitiert: "Der Pokal hat seine eigenen Regeln"; weshalb wir die Möglichkeit bekamen uns von der aktuellen Platzierung in unserer Liga, zumindest gedanklich, etwas zu distanzieren.
Anfänglich konnten wir einigermaßen mithalten, sodass der Halbzeitstand 11:15 betrug. In den ersten Minuten der zweite Halbzeit machten wir allerdings so viele technische Fehler, wie in den vorherigen 30 Minuten insgesamt. HSG hatte mit mehreren Tempogegenstößen ein leichtes Spiel und ging zur 40. Minute mit 13:20 in Führung. 
Man hätte sich ohne Frage besser präsentieren können, aber die Frustration über missglückte Angriffe spiegelte sich in der zunehmend schlechter werdenden Abwehrleistung wieder.
Hervorzuheben ist jedoch die herausragende Leistung unserer Torhüterin Andi! Das gibt Hoffnung für die anstehenden Ligaspiele..  


3. Männer  HVB-Pokal
BFC Preussen – SG Narva Berlin   15:39 (4:17)                  Preussen ausgeschieden

Tor: Robert; Feld: Ole (3), Erik (2), Jens (2), Julian V (2), Nico N (2), Marcus (1), Daniel (1), Tabba (2)

Spiel des Jahres !!
Wenn im Fußball eine 5.-Liga Mannschaft im Pokal den FC Bayern zugelost bekommt, dann freuen die sich immer. Wenn im Handball eine Kreisliga-Mannschaft eine Spitzenmannschaft der Verbandsliga zu Gast hat, dann sind die Gefühle etwas gemischter. Einfach mauern und auf den Lucky-Punch warten geht eben beim Handball nicht. Wenn dann noch Verletzungen und Krankheit dazu kommen, wird es auch nicht einfacher. So machten sich an diesem Sonntag neun wackere Streiter auf, um aus diesem Spiel etwas Positives zu ziehen.
Nach 15 Minuten stand es 0:7 – oh oh. Die Preußen setzten die Taktik – Langsam, lange rumspielen, Langsam, Warten, Geduld, habe ich schon Langsam erwähnt? usw. um. Die wenigen Chancen wurden leider nicht genutzt. In der Deckung war das gar nicht so schlecht, und da Narva gegen einen großartig haltenden Robert im Tor auch noch den einen oder anderen Freien liegenließ, konnten die Adler mit sieben Gegentoren eigentlich zufrieden sein. Zur Halbzeit stand es dann 4:17.
Die Preußen schauten sich tief in die Augen. Ja, das Ergebnis war bescheiden, aber so schlimm war es jetzt auch nicht. Also weiter und das Beste daraus machen. Die Ziele wurden noch mal feinjustiert. Wir spielen vorne lange rum, unser einzig verbliebender A-Jugendlicher lernt ein bisschen Handballtaktik von vor 30 Jahren (wo es gefühlt kein Zeitspiel gab und man sich im Angriff seine Pausen gönnt), wir müssen vorne unsere Chancen etwas besser nutzen – und wir halten den Gegner unter 40 Toren.
Und das Fazit? Exakt 39 Tore von Narva (obwohl es ganz schön knapp war), alle Preußen konnten sich in die Torschützenliste eintragen, keiner hat sich verletzt, es sah trotz des Klassenunterschiedes nach Handball aus und Spaß hat es auch allen gemacht.
Ein schöner Nachmittag, und jetzt geht es bis Weihnachten Schlag auf Schlag. Ziel ist hier ganz klar mit null Minuspunkten in die Weihnachtspause zu gehen.
Jens Jörke


3. Frauen  HVB-Pokal
BFC Preussen – Turnsport 11   28:12 (13:7)                      Preussen im Achtelfinale

Torschützen: Maren Kurz (9), Nadine Dittmar (5), Jo Rakau (4), Mandy Brusdeilins (4), Sonja Klippel (3), Sophie Zimmermann (2), Consi Kruk (1), Jana Morawitz, Anna Österwinter, Sarah Neumann und Lisa Schulz im Tor.

Samstag trat unser 3. Frauen zur dritten Pokalrunde an. Als Favorit ging man hochmotiviert in das Spiel. Nach dem Desaster der letzten Woche konnten nun alle Spielerinnen etwas Selbstbewusstsein aufbauen. Die Gegnerinnen von Turmsport 11 hatten kein Mittel um den Preussenangriff zu stoppen. Dementsprechend ging man schon mit einem sechs-Tore-Vorsprung in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit konnten nicht alle Chancen genutzt werden. Doch spielte unsere 3. Frauen das Spiel solide runter und gewinnt mit 12:28.
Sophie Zimmermann


Ligaspiele
mA-Jugend   Landesliga
BFC Preussen – HC Pankow   32:19 (9:12)

Tor: Leo; Feld: Jakob, Hendrik (4), Julian V (12), Alex (1), Johan (11), Fabio (2), Timon (2), Nico

Hartes Spiel
Nach dem sehr unbefriedigenden Spiel der letzten Woche war diesmal ein Sieg gegen einen Gegner auf Augenhöhe das erklärte Ziel der Jung-Adler. Durch Verletzung und Krankheit stark reduziert war von Anfang an klar, dass nur eine gelungene Kombination von Einsatzwillen und Cleverness den Erfolg bringen würde.
Zum wiederholten Male war der Gegner deutlich länger als die Preußen und so war klar, dass die Abwehr viel zu tun hatte. Trotz der Vorbereitung auf die Angriffsmittel von Pankow lagen die Preußen ab der 10. Minute immer im Rückstand. Das Fehlen von Fuchs und Jakob im Innenblock führte zu einigen Abstimmungsschwierigkeiten, die nicht alle mit dem entsprechenden Einsatz ausgeglichen werden konnten. Vorne tat man sich mit der großgewachsenen Deckung von Pankow schwer.
Die spielentscheidende Szene war so nach ca. 15 Minuten der 1. HZ. Der längste Spieler auf dem Feld (von Pankow) gegen den kleinsten (gefühlt Timon). Nachdem Timon ihn vorher schon zweimal im 1:1 souverän aufgehalten hatte, wollte es der Gegner wissen. Ein Zweikampf, der von beiden Seiten mit 100%-Einsatz (aber fair) geführt wurde, ergaben ein Nasenbluten und eine dicke Lippe bei Timon sowie ein Cut beim Gegner (keine Ahnung wie Timon da überhaupt hingekommen ist). Timon kam nach 2 min wieder, der Spieler von Pankow nicht.
Aufgrund der noch dünneren Bank der Nord-Berliner spielten die Adler von da an in Überzahl. Auch wenn es bis zur 40. Minute dauern sollte, bis die Adler endlich wieder die Führung übernahmen, war doch schon zu Beginn der zweiten Halbzeit zu erkennen, das Pankow zumindest an diesem Tage nicht die spielerischen Mittel besaß, um in Unterzahl aus der körperlichen Überlegenheit Kapital zu schlagen.
Der Gegner versuchte es immer wieder im 1:1, die Adler arbeiteten aufopferungsvoll dagegen, nahmen den Kampf an, halfen sich aus und feuerten sich immer wieder gegenseitig an. So ungefähr nach 46 Minuten war der Wiederstand von Pankow gebrochen. Ballverluste und unpräzise Würfe häuften sich und die Preußen liefen viele Konter.
Auf jeden Fall ein Sieg für die Moral, den sich die Preußen vor allem über den Willen und den Kampf in der Abwehr verdient haben. Als Trainer ist man natürlich immer auf der Suche nach der besseren Lösung. Und so kann ich es nicht lassen darauf hinzuweisen, dass im gebundenen Angriff mit einfachem, konsequentem Durchstoßen an diesem Tage eigentlich die beiden Außen die Torjäger-Kanone unter sich hätten ausmachen sollen.
Am Ende durften sich alle über einen hoch verdienten und schwer erkämpften Sieg freuen. Weiter so.
Jens Jörke

Stand: Platz 8   Punkte: 4:8   Tore: 210:160


wA-Jugend    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – VfL Lichtenrade   12:16 (8:9)

Tor: Corinna Stößel, Lisa Schulz; Feld: Lea Ciesielski (4), Jenny Kowal (3), Nursemin-Asli Attar (2), Annalena Friedrich (2), Johanna Hermanndung (1), Leonie Vogelsang, Kiara Buchholz, Hacer Ceylan

Am 25.11.2018 fuhren unsere Mädels der wA-Jugend zum Spiel gegen den VFL Lichtenrade. Mit einem noch kleineren Kader als letzte Woche, durch die Verletzungen von zwei Spielerinnen, gingen die Mädels trotzdem hochmotiviert und konzentriert in die Partie, die um 11:50 Uhr angepfiffen wurde. Trotz der frühen Uhrzeit und der müden Gesichter stellten die sechs Spieler auf der Platte von Minute eins an eine super Abwehr, an der sich die Mädels aus Lichtenrade erst einmal vorbeikämpfen mussten. Doch auch wenn die erste Hürde überwunden war, kam gleich die zweite: Unsere Torfrau war heute in Topform und konnte viele Bälle für sich gewinnen, was auch am Ergebnis zu erkennen ist.
Die Defensive stand also schon mal gut. Auch die Offensive gestaltete sich über die ersten dreißig Minuten gut. Beide Mannschaften waren auf Augenhöhe und konnten sich immer nur mit einem Tor absetzten. Doch egal welche Mannschaft das schaffte, es war nicht von langer Dauer, bis die jeweils andere Mannschaft ausgeglichen hatte. So ging weiter, bis sich die beiden Teams mit einer 9:8 Führung für die Mädels von FVL zur Halbzeit trennten.
Mit offenen Karten ging es in die nächsten dreißig Minuten, um noch einmal zu zeigen was man kann. Die erste Zeit spiegelte die vergangene Halbzeit wieder und beide Teams blieben Kopf an Kopf. Doch ab einem gewissen Zeitpunkt konnte man den Unterschied zwischen den beiden Teams erkennen: die Auswechselbank.
Während die Mädels vom VFL durchweg wechseln konnten, mussten unsere drei Rückraumspielerinnen sechzig Minuten durchspielen, was normalerweise nicht für alle auf der Tagesordnung steht. Somit fehlte die Puste, der Angriff wurde langsamer und es kam häufig zum Zeitspiel oder halbherzigen Abschlüssen, was die Gegnerinnen mit einem Kontergegenstoß bestraften. Auch die Umstellung unserer Abwehr, zwei Spielerinnen Mann zu nehmen, funktionierte, konnte den 5-Tore-Abstand aber nicht wieder aufholen. Somit mussten sich die Mädels des BFC Preussen am Ende des Spiels mit einem Endstand von 16:12 geschlagen geben, was angesichts der Ausgangslage, der guten Stimmung auf der Bank und des Teamgeists zu verkraften war.
In diesem Sinne ein großes Dankeschön an alle Fans, die uns unterstützt haben, und wir freuen uns auf das Rückspiel.
Vanessa Stößel

Stand: Platz 5   Punkte: 4:6   Tore: 91:112


mC-Jugend   Stadtliga A
BFC Preussen – SG AC/Eintracht Berlin II   28:10 (13:3)

Leider kein Spielbericht

Stand:  Platz 1   Punkte: 8:0   Tore: 129:50


mC-Jugend II  Stadtliga B
BFC Preussen – SV Adler Berlin   16:33 (10:16)

Leider kein Spielbericht

Stand:  Platz 7   Punkte: 0:12   Tore: 54:160


mD-Jugend   Bezirksliga A Hinrunde
BFC Preussen – VSG Altglienicke   15:26 (9:14)

Leider kein Spielbericht

Stand:  Platz 4   Punkte: 4:6   Tore: 67:90

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