Spielberichte vom 01.12.2018 - 02.12.2018

1. Männer   Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – SV Fortuna 50 Neubrandenburg   31:26 (13:15)

Tor: Julien Groenendijk, Daniel Heesch
Feld: Patrick Hanisch (10), Maximilian Bachmann (9), Frederic Nitzsche (5), Philipp Klein (3), Karl Warrener (3), Thomas Pahlen (1), Nils Bannicke, Daniel Blankenstein, Mark Dittmann, Tobias Erdmann, Philipp Köppen, Tom Kröplin

Fünf gehaltene Siebenmeter in Folge
Zum vorletzten Auswärtsspiel des Jahres fanden wir uns am Samstag im bereits weihnachtlichen Neubrandenburg ein. Die vergangenen zwei Trainingswochen waren vom Unmut über die gegen Spandau vergebenen zwei Punkte geprägt. Nach einer – jedenfalls für einen Aufsteiger – vergleichsweise komfortablen Tabellensituation über die gesamte Dauer der bisherigen Saison war uns plötzlich vor Augen geführt worden, dass man sich in dieser Liga doch sehr schnell auch in unangenehmeren Gefilden der Tabelle wiederfinden kann.
Umso wichtiger war es, dass wir aus dieser Erkenntnis auch Konsequenzen für die weiteren Spiele ziehen wollten. Die fundamentalen Tugenden des Handballsports sollten im Mittelpunkt stehen. Dies nahmen wir uns insbesondere für ein engagiertes Auftreten in unserer 5-1-Deckung vor. Leider nahm sich Nils Bannicke diese Prämisse etwas zu sehr zu Herzen und nahm bereits in der ersten Halbzeit nach einer roten Karte aufgrund von allzu engagiertem Auftreten auf der Tribüne Platz.
In der ersten Halbzeit liefen wir beständig einem Rückstand hinterher. Zwischenzeitlich konnte sich Neubrandenburg sogar bis auf vier Tore zum 13:9 absetzen. Dies lag vor allem daran, dass wir in der Abwehr stets den berühmten einen Schritt zu spät dran waren und die Neubrandenburger einige arg freie Würfe aus dem Rückraum versenkten. Dabei tat sich insbesondere der Halblinke Lukasz Calujek hervor, der in der ersten Halbzeit insgesamt fünf Tore erzielen konnte, teilweise aus beachtenswerter Distanz. In dieser Phase hielt uns glücklicherweise Patrick Hanisch mit seinen „ansatzlosen“ Hüftwürfen im Spiel. Mit dem Stand von 15:13 für die Heimmannschaft ging es zum Pausentee.


Dass wir das Spiel in der zweiten Halbzeit komplett auf den Kopf stellen konnten und es in der 40. Minute plötzlich 16:20 für uns stand, hatte mehrere Gründe. Zum einen traten wir in der zweiten Halbzeit in der Deckung endlich mit der Aggressivität und Konsequenz auf, die wir uns vorgenommen hatten. Beispielhaft sei erwähnt, dass Frederic Nitzsche mehrfach den eben erwähnten torgefährlichen Halblinken mit einem Furor festmachte, dass dieser einen recht verdutzten Eindruck machte. Dazu sei angemerkt, dass dieser grob geschätzt zwei Köpfe größer ist als unser Freddy. Offensichtlich machen sich die von Micha Kruse geleiteten wöchentlichen Kräftigungsübungen bezahlt. Die gesamte Neubrandenburger Mannschaft schien nun etwas konsterniert und das Heimpublikum seinerseits schien etwas irritiert, dass kein größeres Aufbäumen ihrer Mannschaft zu erkennen war. Es wurde mehr und mehr deutlich, dass die Spieler, die Neubrandenburg aus der polnischen Superliga verpflichtet hat, keine so wertvolle Akquise darstellen wie unser australischer Nationalspieler Karl Warrener. Obwohl er erst seit einigen Wochen mit der Mannschaft trainiert, fügte er sich mit einer hervorragenden Leistung auf der Deckungsspitze nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein. Mit seiner ganzen internationalen Erfahrung provozierte er zahllose Ballverluste des Gegners und agierte mit so viel Herzblut, dass einige bereits das „Weiße im Auge des Adlers“ bei ihm erblickt haben wollen.
Zum anderen, und das ist das wirkliche Highlight dieses Spiels, spielte sich Julien Groenendijk in einen Rausch, wie man ihn nur selten erlebt. Das fachkundige Publikum beschrieb seine Leistung als „göttergleich“. Unser „Aussie“ Karl schüttelte während des Spiels nur ungläubig den Kopf und sagte: „F*ck, he’s in the zone, man. I’ve never seen anything like that.“ Es ist tatsächlich schwer zu beschreiben, wie gut Julien wirklich gehalten hat, da selbst die absurdesten Superlative dies nur schwer treffen. Stattdessen sei ein nüchterner Tatsachenbericht angeboten, um das Geschehene in Worte zu fassen:
 In der 34. Minute hielt Julien den ersten Siebenmeter. In der 45. Minute hielt Julien den zweiten Siebenmeter. Zu diesem Zeitpunkt gingen Neubrandenburg schon die Siebenmeterschützen aus, sodass der Kreisläufer zum Punkt antrat. In der 49. Minute hielt Julien den dritten Siebenmeter. Dieser Siebenmeter musste allerdings wiederholt werden. Denn Philipp Klein, als Scherzkeks und kleiner Ribèry der Truppe bekannt, wollte austesten, wie weit Julien dieses lustige Spielchen noch auf die Spitze treiben kann und betrat den 9-Meter-Kreis zu früh. Den vierten Siebenmeter hielt Julien dann natürlich ebenfalls. In der 54. Minute hielt er dann den fünften Siebenmeter von einem weiteren, bedauernswerten Schützen.
An diesem Tag gelang Julien wirklich alles. Dass dies keine übertriebene Aussage ist, verdeutlicht, dass er nach dem Spiel auf dem Neubrandenburger Weihnachtsmarkt im ersten Versuch (!) ein Plüschtier an einem Greifautomaten gewinnen konnte. Nochmals Glückwunsch zu dieser phänomenalen Leistung.
Daneben sei noch erwähnt, dass Max Bachmann zu einer Form auflief, die an frühere, für seine körperliche Konstitution bessere Tage erinnerte. Man könnte ihn für eine Reinkarnation seiner selbst in 10 Jahre jüngerer Form gehalten haben. Der ein oder andere mag sich erinnern, wie er damals mit wehendem Haar über den gegnerischen Abwehrreihen schwebte und ein Ding nach dem anderen im Winkel versenkte. Viel Haar, das wehen könnte, gibt es nicht mehr. Die Dinger knallt „BumBum“ trotzdem weiter rein.
Schließlich ist noch hervorzuheben, dass auch das Angriffsspiel in der zweiten Halbzeit bis zum Endstand von 26:31 deutlich an Fahrt aufnahm. Dies lag vor allem an einem taktischen Kniff unseres Trainers Alexander Schwabe. Er scheint in den letzten Wochen aufmerksam die Duelle der Schach-WM zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Cuarana verfolgt zu haben, denn seine Umstellung auf zwei Kreisläufer erwies sich als äußerst cleverer Schachzug. Die Deckungsformation der Neubrandenburger konnte damit, überraschend einfach, komplett schmachmatt gesetzt werden und alle Rückraumspieler fanden sich plötzlich in besten Wurfpositionen wieder. Dass diese Umstellung so trächtige Früchte trug, lag aber auch an der Direktive von Philipp Klein. Der erfolgreiche Projektmanager setzte alle Spieler um sich herum mit großer Übersicht bestens in Szene und konnte auch selbst seine berüchtigte Hüftkeule zum Einsatz bringen.
In der nächsten Woche steht nun bereits das nächste schwere Auswärtsspiel beim LHC Cottbus an, bevor wir das Handballjahr mit dem wichtigsten Spiel des Jahres, dem Heimspiel vor der Weihnachtsfeier am 15.12.2018, beenden werden. Wir hoffen, dort wieder viele Zuschauer begrüßen zu dürfen.
Thomas Pahlen

Stand: Platz 5   Punkte: 13:13   Tore: 316:332


1. Frauen    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – SG OSF Berlin   31:26 (13:15)

In eher ungewohnter Heimhalle ging es am ersten Adventswochenende gegen die Damen aus Schöneberg, die sich bis zu diesem Zeitpunkt im oberen Tabellenbereich etablieren konnten. Vom Trainerteam Plötz/ Meyberth als eins der wichtigeren Spiele der Hinrunde deklariert, war die Marschroute klar - zwei Punkte sollten bei den Adlern im Nest bleiben, einfach würde es allerdings nicht werden. Die Trainingswoche beinhaltete viel Kleingruppentaktik sowie eine Manndeckung im Einzelnen als auch im mannschaftlichen Konstrukt zu überwinden. Gut gewappnet, sollten das die Gäste wie in der vorherigen Saison spielen.
Die ersten 20 Minuten waren recht ausgeglichen, kein Team konnte sich klar absetzen. Gelbe Karten wurden auf beiden Seiten fröhlich verteilt. Folglich jedoch kassierten wir in Minute 25 und 27 ein 2-Minuten-Strafe, was die Gegner gekonnt nutzten und sich auf 11:15 absetzten. Schnitzer konnte am Ende der ersten Halbzeit noch Akzente setzen und Preussen mit 13:15 in Schlagweite halten. „Sack zumachen“- so oder so ähnlich hieß es wohl in der Kabine der Gäste, bei Preussen fanden Plötz/Meyberth klare Worte für die Frage der Einstellung jedes Einzelnen.
Halbzeit 2 wurde angepfiffen und es erfolgte sofort die Antwort auf Halbzeit 1 von Hofmann und Schnitzer. Die folgenden 10 Minuten waren wiederum ausgeglichen und es gab ein Schlagabtausch in der Führung des Spiels. Selbst mit doppelter Unterzahl verloren die Adler nicht den Anschluss an das Spiel und mit dem letzten Remis dieses Spiels flogen die Damen aus dem Adlershorst- Ersatz davon. Mit weniger technischen Fehlern und etwas mehr Ruhe als die Gäste schafften die Damen in Front zu gehen. Vermehrte 2-Minuten-Strafen (48., 51., 53., 54., 60.) für die Gegner herauszuholen und den Druck aus dem einfachen Stoßen in Tore umzumünzen war der Schlüssel zum Erfolg dieses Spitzenspiels. Mit 31:26 war das Ergebnis des Spiels dann doch deutlicher als der Spielverlauf für alle Anwesende sichtbar war.
Ein Dank an Coco aus der A-Jugend, die Amy den Rücken gestärkt hat!

Stand: Platz 1   Punkte: 20:0   Tore: 286:227


2. Männer     Landesliga
BFC Preussen – TuS Hellersdorf II   25:25 (14:10)

Tor: Lars Gottschalk (1 gehaltener 7m Wurf); Feld: Finn Malek (12), Erik, Parthier (6), Thiemo Lautz (3), Nicolas Bonck (2), Noah Pütz (2), Tobias Franke, Scott Marshall, Tim Henkel und Jens Jörke.

Sonntag, 14:45 Uhr in Hellersdorf / Hönow, schon fast bei Berlin. Es war zwar ein kleinerer Kader, aber motiviert, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wir starteten mit dem Führungstreffer durch Finn, hatten dann eine ziemlich ausgeglichene Phase bis zur 18. Spielminute, konnten uns von da an so mit 7:9 Toren leicht absetzen. So gingen wir am Ende der 1. Halbzeit mit 10:14 Toren in die Pause.
In der 2. wurde Finn von Hellersdorf manngedeckt, damit kam unser Team leider nicht so zurecht. So ging der kleine Vorsprung leider in der 37. Spielminute mit 16:16 Toren wieder verloren. Das Spiel war nun spannend und ausgeglichen bis zum Schluss. In der 58. Spielminute stand es 25:25, dann folgten 2 hektische Spielminuten und wir erhielten einen Strafwurf zwei Sekunden vor Schluss zuerkannt. Leider ließ Erik sich von dem Tumult in der Halle irritieren und der Torwart konnte den Wurf halten, somit blieb es beim Unentschieden von 25:25 Toren.  
Somit konnten wir nur einen Punkt mit nach Hause nehmen.
Uwe Franke

Stand: Platz 7   Punkte: 7:11   Tore: 222:233


2. Frauen      Verbandsliga
BFC Preussen – BSV 92   14:16 (5:7)

Der Wille war da……!!!
Samstagabend – 18.00 Uhr – Heimspiel und wir hatten uns ein großes Ziel gesteckt: gewinnen!!!
Im gesamten Spiel konnten wir auf eine sehr gute Abwehr- und Torhüterleistung zurückgreifen, doch leider fehlte es uns im Angriff immer wieder an Mut, Richtung Tor zu gehen. Spielzüge und Konzepte wurden teilweise, aber eben nicht über den gesamten Spielverlauf gespielt. Trotz alledem gut gespielt, aber leider brachte es nicht immer den gewünschten Erfolg. Schade.
Egal, die Saison ist noch lang, Krönchen wird gerückt und wir konzentrieren uns nun auf unseren nächsten Gegner, Pro Sport ll.
Auch bedanken wir uns bei den zahlreichen Fans, die am Samstagabend uns so sehr unterstützt haben.
Als Team werden wir alles schaffen, auch unsere Tiefs.
Das nächste Spiel wird unseres sein!!!
Nadine Trautmann

Stand: Platz 10   Punkte: 2:12   Tore: 126:148


3. Männer   Kreisliga B
BFC Preussen – HSG Kreuzberg IV   26:16 (11:7)

Tor: Robert; Feld: Ole (1), Lasse (3), Erik (1), Johan (3), Jens (3), Roberto (3), Tim (4), Taba (3), Toni (5)

Souverän in die Weihnachtszeit
Etwas reduziert durch Blessuren der A-Jugend-Spieler, einen Abgang – Tschüss Nico und viel Erfolg - sowie einer exzessiven Weihnachtsfeier am Vorabend, traf sich eine kleine aber feine Truppe, um das Debüt von Toni und Johan bei den neuen Legenden zu begehen.
Wie immer mussten sich die Preußen in der Abwehr erst mal an den Gegner gewöhnen, bis dann alle Eigenheiten erfasst waren. Vorne wurden ein paar Bälle gerade bei der zweiten Welle weggeworfen – muss wohl an der etwas ungewohnten Zusammensetzung liegen – und die Wurfquote ließ auch zu Wünschen übrig. Unsere wackeren Fans sprachen dann auch in der 1. HZ von einem typischen Kreisligaspiel – und das war nicht unbedingt als Lob gemeint.
Egal – trotzdem mit vier Toren vor in die Halbzeit. Bis zur 46. min mit 8 Toren vorne und dann mit schön verteilten Spielanteilen punktgenau durch Johan 5 Sec vor Schluss den 10 Tore-Sieg gesichert. Die Verteilung bei den Adlern – eine gute und alte Abwehr, ein mittelalter, erfahrener Angriff ergänzt mit unseren jungen Außen und A-Jugendlichen ergab die bewährte und erfolgreiche Mischung.
Damit geht’s nächstes Wochenende zum neuen Tabellenzweiten Pankow, um die Herbstmeisterschaft mit einer weißen Weste zu garnieren.
Jens Jörke

Stand: Platz 1   Punkte: 10:0   Tore: 144:90


mA-Jugend   Landesliga
BFC Preussen – SG OSF Berlin II   20:35 (11:15)

Tor: Leo; Feld: Jakob, Hendrik (2), Julian V (8), Alex, Johan (6), Julian S (3), Timon (1), Nico

Wenig Chancen
Zum Nachholspiel am Donnerstagabend bei OSF waren wir eigentlich guten Mutes. Eine vermeintlich schlagbare Truppe und die Rückkehr von Julian „Fuchs“ Schilling aus seiner Verletzung ließen auf eine nicht einfache aber machbare Aufgabe schließen.
Leider sollte sich diese Hoffnung nicht erfüllen. Wieder wurde in der 1. Halbzeit nicht sonderlich motiviert gedeckt und insb. der Halblinke von OSF nahm die Deckung der Adler ein ums andere Mal auseinander, indem er mit gutem Tempo weit über die Mitte zog und dort einen zu passiven Innenblock vorfand.
Vorne dauerte es einige Zeit, bis wir mit der erstaunlich defensiven Deckung der Schöneberger zurechtkamen. Hier hielten uns einige schöne Einzelaktionen von Julian V am Leben. Nachdem OSF auch einige Wechsel vornahm, konnten die Adler bis zur Halbzeit einen 4-Tore-Rückstand halten.
Nach der Halbzeit spielte dann aber der 1. Anzug von OSF durch. Die durch Krankheit dünne Bank der Adler konnte bei einigen Blessuren nicht mehr adäquat ausgleichen und so lief das Spiel kontinuierlich gegen die Preußen. An diesem Tag hätten wir schon eine volle und fitte Truppe inkl. des berühmten Momentums benötig, um gegen OSF eine Chance zu haben. Trotzdem wäre es schon gut gewesen, wenn die Truppe etwas mehr mit Köpfchen gespielt hätte, um den Schaden zu begrenzen.
Aber gut, so lange die Moral nicht darunter leidet, spielt es letztlich keine Rolle, ob wir nun mit 5 oder 15 Toren verlieren. Hoffentlich sind wir zum Rückspiel vollständig und fit, dann läuft es bestimmt anders.
Jens Jörke

BFC Preussen – SG Rotation Prenzlauer Berg   37:30 (21:12)
Tor: Leo, Nico; Feld: Jakob (1), Hendrik (5), Julian V (9), Alex (1), Johan (8), Fabio (2), Julian S (8), Timon (3)

Endlich mal
Endlich mal ein normales Spiel mit gutem Ende für uns. Keine Trümmertruppe, keine Überzahl – einfach „normal“ gewonnen.
Nachdem fast alle wieder fit und gesund an Bord waren – nur Oli musste aus familiären Gründen passen –, gingen wir hochmotiviert in eines dieser Spiele, die man ohne Wenn und Aber gewinnen muss. So legten die Adler dann auch wie die Feuerwehr los. Nach 3 Minuten nahm der Gegner schon eine Auszeit – da stand es 4:0!
In der Folge entwickelte sich ein Spiel, welches auf den ersten Blick ausgeglichen aussah. Auf den zweiten Blick sah man endlich auch in der 1. Halbzeit eine sehr gute Abwehrarbeit der Preußen. Hier wurde der Gegner körperlich und auch im Kopf müde gearbeitet. Auch das Torhüterduell ging klar an Leo, der zwar den einen oder anderen Ball in die Torwartecke bekam, dafür aber viele 90-100%ige Bälle wegnahm.
Im Angriff wurde – endlich mal – der Schwerpunkt auf ein strukturiertes Spiel gelegt. Johan hatte eine sehr gute Spielsteuerung, gab die Marschrichtung vor und reagierte auch gut auf veränderte Taktiken der Gegner. Dazu kam, dass die Preußen heute auch das nötige Schußglück hatten. Viele Würfe Unterkante-Latte oder durch die Beine, aber Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.
Zur Halbzeit mit 9 Toren vor schien der Drops natürlich gelutscht. Respekt für die Gegner, die die Köpfe nicht hängenließen, sondern weiterkämpften. So war die 2. HZ ausgeglichen. Die eine oder andere unglückliche Abwehrsituation, 90% statt 100% in der Abwehr, eine etwas normalere Wurfquote. Natürlich spielt man das etwas lockerer zu Ende, wenn man mit 10 Toren vor und 10 min-Restspielzeit das Spiel gewonnen hat.
In Summe eine ausgeglichene Mannschaftsleistung mit einer verteilten Aufgabenteilung zwischen Angriff und Abwehr. So hatten heute Timon und Jakob ihren Schwerpunkt in der Abwehr. Richtig stark war Fuchs, der in der Abwehr sehr viel gearbeitet und vorne eine gute – und erfolgreiche – Mischung aus Individualität und Mannschaftsdienlichkeit gefunden hat.
Endstand 37:30 – und so geht’s am Sonntag zum letzten Spiel der Hinrunde.
Jens Jörke

Stand: Platz 7   Punkte: 6:10   Tore: 267:225

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