Spielberichte vom 03.11.2018 - 04.11.2018

1. Männer    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen - HSV Insel Usedom         21:29 (12:15)

Tor: Heesch D., Groenendijk J.; Feld: Hanisch P. (8/1); Bannicke N (6); Warrener K (3); Dittmann M., Kröplin T.; Klein P.; Baensch L (je 1); Blankenstein D.; Nitzsche F.; Rogmann A.; Köppen P; Malek F.

Ein ungewöhnlich großer Tross, bestehend aus Berlinern (und Australiern) begab sich zur Mittagszeit vom Südkreuz Richtung Usedom/Ahlbeck. Mit viel Selbstvertrauen nach dem Derbysieg wollten die Adler versuchen den Tabellenzweiten zu ärgern. Das gelang am Ende nur in der ersten Halbzeit. Als Endergebnis stand ein 29:21 zu Buche, dennoch sollten die Preussen mit einer relativ breiten Brust in das Spiel gegen Bad Doberan (10.11., 19:15; Wedellstr.) gehen.

Der taktische Kniff, dass Preussens Abwehr den Usedomer Denker und Lenker Patrick Glinde offensiver decken sollte, zahlte sich in den ersten Minuten aus. Der Rückraum der Heimmannschaft fand in der ersten Phase keine Mittel und konnte nur über die Außen abschließen (1:0; 3:3; 5:4). Besonders Hanisch und Bannicke, die in diesem Spiel Preussens beste Torschützen wurden, hielten die Adler auf Schlagdistanz. Dass die Ahlbecker diesen Spielverlauf ganz anders erwarteten, konnten die ca. 600 Zuschauer an deren kleinen Nickligkeiten erkennen. Dennoch ließen sich die Berliner dadurch nicht aus der Ruhe bringen und blieben weiterhin an den Tabellenzweiten dran (10:9; 12:11). Erst zum Ende der ersten Halbzeit luden die Berliner die Usedomer durch Unkonzentriertheiten im Angriff zu einigen schnellen Angriffen ein, sodass es nach 30 gespielten Minuten 15:12 stand. Zwei Vorgaben des Trainers wurden abgearbeitet. Die Mannschaft um Alexander Schwabe „war im Spiel“ und konnte den Favoriten bis dahin ärgern. Nichtsdestotrotz musste die Leistung weiter gesteigert werden, um am Ende des Spiels mit einer Überraschung die Urlaubsinsel Richtung Berlin zu verlassen.

            Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren ein kleiner Vorentscheid, leider nicht positiv für die Adler. Die Usedomer zeigten sich sichtlich verärgert und zogen binnen vier Minuten auf 18:12 davon. Das 18:13 erzielte dann der Berliner Debütant Karl Warrener, der noch weitere zwei Treffer verbuchen sollte und einen starken Einstand feierte. Die Preussen kämpften weiterhin, doch die Usedomer bestätigten nun ihre Favoritenrollen mit einem konsequenten Angriffsspiel und einer soliden Abwehr. Der Aufsteiger fightete um jeden Ball, doch die Grippewelle, welche in den letzten beiden Wochen an den Spielern vorbeigezogen war, machte sich nun bemerkbar. Die Berliner hatten aufgrund der Erkrankungen Probleme die Konzentration hochzuhalten, sodass die Ahlbecker bis auf 11 Tore von dannen ziehen konnten. Besonders die beiden starken Usedomer Außen (Leow & Loof) bereiteten den Gästen enorme Schwierigkeiten. Zehn Minuten vor dem Ende war das Spiel entschieden und der Favorit spielte nicht mehr zu 100% die Angriffe aus. Die Preussen nutzten diese Phase zur Ergebniskorrektur und konnten bis zum Schluss durch eine 4:0-Serie das Endresultat auf 29:21 verkürzen.

Fazit: Ein grandioser Fan-Support arrangiert durch das Geburtstagskind Nils Bannicke peitschte die Adler in der ersten Halbzeit zu einer vorläufigen Überraschung. In der zweiten wurden die Usedomer ihrer Favoritenrolle gerecht und zeigten dem Aufsteiger seine Grenzen auf. Dennoch lernt man aus Niederlagen besonders, sodass man mit vielen Erkenntnissen und einer guten Trainingswoche hoffentlich ein gutes Spiel gegen die nächste Mannschaft von der Ostsee, Bad Doberan, zuhause abliefern wird. (Tabellenplatz 7)

P. Köppen

Stand: Platz 7             Punkte: 9:11               Tore: 233:252 (-19)



Platz 7     Punkte: 9:11         Tore: 233:252

Spielberichte vom 27.10.2018 - 28.10.2018

1. Männer   Oberliga Ostsee-Spree     
BFC Preussen - Sp.Vg. Blau-Weiß 1890      29:21 (16:7)

Tor: Heesch D. , Groenendijk J.; Feld: Nitzsche F. (9/5), Bachmann M.(7), Dittmann M. (4); Hanisch P. (3); Baensch L. und Pahlen T. (je 2); Klein P. und Rogmann A. (je 1); Kröplin T. und Köppen P. und Bannicke N. und Blankenstein D.

Samstagabend im Adlerhorst begrüßten wir zum Derby Süd – Berlin die Mannschaft von Blau Weiß. Nach dem tollen Auswärtssieg letztes Wochenende, wollten wir unserem Tabellennachbarn zeigen wo der Adler die Schwingen hat. Die positive Stimmung konnte man, in der gut gefüllten Halle, schon beim Warmmachen sehen.

Das Spiel begann, der Adler breitete seine Flügel aus, nahm Anlauf und wurde in den ersten 7 Minuten wegen technischer Fehler wie z.B. Schritte immer wieder gebremst. Die solide Abwehrarbeit verhinderte in der Anfangsphase Schlimmeres und so stand es nach 7 Minuten 3:3. Das war die letzte Situation, in welcher die Gäste an einen Sieg glauben konnten. Der Schalter wurde umgelegt, die Fehler abgestellt und der Sturzflug auf die Beute ging los. Hinten kaum etwas zulassen, wenn doch stand unser Torhüter genau richtig und nagelte das Tor zu. Im Angriff die Abwehrfehler ausnutzend und Tore machen. So sah die erste Halbzeit aus, welche mit einem 16:7 beendet wurde. Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte und schon war auf der Anzeigetafel ein 18:7 zu sehen. Wie heißt es? Übermut tut selten gut, so war man in der Abwehr ein wenig zu spät und bezahlte mit einem Mann weniger auf der Platte. Kaum waren alle 6 wieder auf dem Feld, musste der nächste 2 Minuten runter. Trotz dieser 4 Minuten Unterzahl konnten unsere Adler dagegenhalten, 19:11. Nun wurde das Spiel ein wenig ruppiger und von beiden Mannschaften sah sich der ein oder andere immer wieder auf der Bank. Die Führung der Adler war jedoch nie ernsthaft bedroht und wir führten stets mit 8 – 9 Toren. Diesen Vorsprung konnten wir halten und beendeten die Partie verdient mit 29:21. Tabellenplatz 6.

Souverän gemacht weiter so und nächste Woche gegen Usedom noch eine Schippe drauflegen.

Dirk Nitzsche

Stand: Platz 6 (!)   Punkte: 9:9   Tore: 212:223

Spielberichte vom 13.10.2018 - 14.10.2018

1. Männer   Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – Grünheider SV   24:27 (10:6)

Tor: Heesch D., Groenendijk J. (2 x7m gehalten); Feld: Bannicke N., Dittmann M. (je 5); Nitzsche F. (4), Hanisch P.,   Bachmann M. (je 3), Klein P. (2), Blankenstein D., Rogmann A. (je 1); Baensch L., Erdmann T., Pahlen T., Kröplin T.

Samstag Abend, zu Gast im Adlerhorst waren die Sportsfreunde vom Grünheider SV.
Voll konzentriert und hochmotiviert legten unsere Adler gleich nach dem Anpfiff einen guten Start hin. Beide Mannschaften hatten eine solide Abwehr, die in der ersten Halbzeit sehr wenig Tore zuließ. So zeigte die Anzeigetafel nach 15 Minuten erst 5:3 für die Hausherren an. Das Spiel war relativ ausgeglichen und unsere Mannen schafften es dennoch, einen 4-Tore-Vorsprung auf 10:6 herauszuarbeiten.
Die zweite Hälfte des Spiels ging vielversprechend los und die Preussen setzten sich bis auf 15:10 in der 37. Minute ab. Man sieht schon, dass in den ersten 6 Minuten nahezu halb so viele Tore geworfen wurden wie in der kompletten ersten Halbzeit. Diese Tatsache zeigt, dass die Abwehr auf beiden Seiten keinen richtigen Biss mehr hatte. Jedenfalls bis zu diesem Zeitpunkt. Ein paar verpasste Torchancen und der schöne 5-Tore-Vorsprung schmolz dahin. Die Mannschaft aus Grünheide konnte Ihre Abwehr wieder besser organisieren und so geschah was geschehen musste. Minute 50 und der Ausgleich fiel - Spielstand 19:19. Angespornt von dieser Aufholjagd, gelang es den Gästen das erste Mal in diesem Spiel, die Führung zu übernehmen und sogar gleich noch auf 2-Tore-Vorsprung auszubauen.

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Spielberichte vom 20.10.2018 - 21.10.2018

1. Männer   Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – SG Uni Greifswald / Loitz   25:23 (9:11)

Tor: Rothe M., Groenendijk J. (2 x7m gehalten); Feld: Hanisch P. (12); Bachmann M. (7); Pahlen T. (3); Bannicke N., Nitzsche F., Köppen P. (je 1), Klein P., Blankenstein D., Rogmann A., Baensch L., Kröplin T., Lautz T.

Es war ein sonniger Samstagmittag, Treffpunkt für die Reisegesellschaft, eine 4½-stündige Busfahrt ins kleine idyllische Örtchen Loitz zu unternehmen. Der Gepäckraum des Busses war gut gefüllt, gerade noch Platz für ein Paar Punkte.
19:00 Uhr, dass Spiel konnte beginnen. Die Tribüne war gut gefüllt, geschätzte 200 Loitzer Fans auf der einen und gezählte 8 Preussenfans auf der anderen Seite. Die Akteure betraten die Halle, dass Spektakel konnte beginnen.
Wie schon so oft in der Ostsee-Spree-Liga fing das Spiel auf beiden Seiten hochkonzentriert an. Beide Abwehrreihen verteidigten solide. So solide, dass es nach fast 8 Minuten erst 1:1 stand.
Zwei Minuten Strafe gegen die Adler brachten die Hausherren ein bisschen voran und diese konnten einen 3-Tore-Vorsprung auf 4:1 rausholen. Unbeeindruckt hielten die Preussen dagegen und blieben auf Schlagdistanz. In Minute 27 waren wir wieder auf ein Tor ran, was die Gastgeber zu Ihrer Auszeit zwang. Zur Halbzeit sah man dann ein 11:9 für die SG Uni Greifswald / Loitz auf der Anzeigetafel.

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Spielberichte vom 06.10.2018 - 07.10.2018

1. Männer   Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – Stralsunder HV   18:32 (7:19)

Zu 11.45 Uhr traf sich die 1. Männermannschaft der Preussen am Berliner Hauptbahnhof, um eine vier stündigen Bahnfahrt zum bisher ungeschlagenen Stralsunder HV anzutreten. Die Stimmung war gut, die Mettbrötchen mundeten, nur in Sachen leistungsstarker Steckdosen für die Kaffeemaschine hat uns die DB einen Strich durch die Rechnung gemacht, weshalb es zum ersten Stresstest am ersten längeren Halt in Prenzlau kam auf der Suche nach Kaffee.

In Stralsund angekommen wurde, nach Bezug der komfortablen Zimmer des 4-Sterne Hotels am Scheelenhof, noch eine letzte Stärkung zu sich genommen bevor es in die Vogelsanghalle ging. Leider fehlten an diesem Wochenende Max Bachmann, Tobias Erdmann, sowie unser langzeitverletzte Robin Kretschmer. Jedoch wollte man ungeachtet der eventuell fehlenden Routine eine geschlossen und vor allem kämpferische Leistung als Mannschaft zeigen.

Die Halle war mit einem Fassungsvermögen von 1050 Tribünenplätzen zumindest optisch komplett besucht. Es durfte wenn auch für die Mannschaft ungewohnt (endlich) mal wieder geharzt werden. Alles in einem konnte sich auf das Spiel gefreut werden, was auch seitens des Trainerteams nochmal ausdrücklich erwünscht war. Das diese Freude auch gleichzeitig gehörigen Respekt mit sich führte, war bis dato noch nicht in dem Ausmaß klar.

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