Spielberichte vom 21.01.2016 bis 24.01.2016

 
Ostsee-Spree-Liga Frauen
BFC Preussen - SG OSF Berlin 20:19 (13:6)

Torschützen: Christin Schnitzer (5), Merle Klingbiel (5), Sophie Kieschke (1 + 2 x 7m), Anja Bathelt (2), Michaela Hofmann (1 + 1 x 7m), Lea Banse (1), Catharina Hille (1), Kirsten Helbig-Voht (0 + 1 x 7m), Maren Kurz, Jasmin Vergin, Dani Klecha, Verena Schöning .

Erst stark, später schwach, dann mit Dusel

Im Fußball gibt es ein Team, man hasst es oder liebt sie, denen bei glücklichen Siegen stets ein gewisser Dusel zugeschrieben wird und am Ende werden sie (fast) immer Meister.

Den Dusel hatten die Preussen im Spitzenspiel gegen die SG OSF gewiss, zu was es am Ende dann reicht, werden wir sehen. Die Adler starteten stark und konnten die Manndeckung gegen Michaela Hofmann taktisch klug lösen und erspielten sich einen komfortablen 13:6 Halbzeitvorsprung. Insbesondere Merle Klingbiel drehte mit dem entstandenen Raum völlig frei und netzte 5mal ein. Die Defensive und Conny Knebel standen gewohnt aggressiv und sicher, so dass die Schönebergerinnen wenig Mittel zum Erfolg fanden. 7 Tore vor zur Halbzeit könnten verwaltet werden, aber wir kennen ja unsere Pappenheimer, lieber dem Trainer die wenigen Haare grau werden lassen, als souverän das Ding zu Ende zu spielen. Die Kräfte schienen aufgebraucht und Schöneberg witterte Luft. Stark kämpften sich die Ortsnachbarn um die agile Katrin Hinz und die Dauerbrennerin Susanne Rutschow Tor um Tor heran und konnten 5 Minuten vor dem Ende mit einem Tor in Führung gehen. Natürlich spielten die Preussen dem Gegner mit etlichen technischen Fehler und einer ungewohnten Nervosität in die Karten. Für die restliche Spielzeit hatten die Adler jedoch noch einen Funken Karftreserve in der Tasche. So netzte Sophie Kieschke stark von Aussen ein, erkämpfte Christin Schnitzer sich den Ball in der ersten Welle und setzte sich gegen zwei Gegenspieler zum Ausgleich durch und dann erzielte Kiki Helbig-Voht eiskalt den Führungstreffer vom Punkt. Das der letzte Heimangriff als Stürmerfoul und nicht als 7m interpretiert wurde, kann als falsch, richtig, Glück, Pech, Frechheit oder eben Dusel bezeichnet werden. Sicherlich eine diskutable Entscheidung, davon gab es auf beiden Seiten welche, brisant nur weil es die letzte war.

Am Ende fragt kein Schw... nach dem wie und warum, die Preussen behalten die Spitzenposition und bleiben erstmals in einer Saison gegen die Damen von OSF ungeschlagen.

Der Haare wegen sollten wir uns nur nicht an "Preussen-Dusel" gewöhnen, Offensiv-Coach Altmann sah auch nicht mehr aus, wie zu A-Jugend Zeiten ;-)

Sven Plötz

Stand: 1. Platz, 24:4 Punkte, 370:285 Tore

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Spielberichte vom 16.01.2016 bis 17.01.2016

 

Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - SG Uni Greifswald / Loitz 25:20 (17:10)

Torschützen: Tim Henckel, Christopher Klopke, David Klein, Eric Weber, Fabrice Bieberitz, Franz Bachmann, Frederic Nitzsche, Marco Thäle, Alexander Barth, Max Bachmann, Patrick Hanisch, Philip Kretschmer, Thomas Pahlen. Torwarte: Maurice Castillo.

Endlich der erste Heimsieg

Manne würde schreiben: „Das Weiße in den Augen des Adlers war mal wieder zu sehen“. Das traf am vergangenen Samstag im Spiel gegen die Gäste aus Loitz auch voll und ganz zu.

Im neuen Aderhorst in der Seydlitzstraße zeigten die Preussen gleich von Anfang an, dass das Ergebnis des vergangen Spiels in Rudow (31:14) nicht das wahre Leistungspotenzial der Mannschaft wiederspiegelt. Über eine engagierte Abwehrarbeit und den daraus resultierenden Ballgewinnen, konnten sich die Adler schnell auf 11:3 absetzten. Auch der zuletzt „unglücklich“ agierende Rückraum zeigte an diesem Tag eine starke Leistung. Nach dem fulminanten Start kamen die Gäste Mitte der ersten Hälfte etwas besser in Partie und konnten das Spiel bis zum Halbzeitstand von 17:10 ausgeglichen gestalten.

Die Preussen kamen auch in der zweiten Halbzeit besser aus der Kabine und konnten dank eines blendend aufgelegten Maurice Castillo im Tor die Führung weiter ausbauen (21:12). Was die Preussen im Anschluss auf die Platte legten, erinnerte dann leider wieder an die vergangenen Spiele. Im Positionsangriff leistete man sich einige Unkonzentriertheiten oder spielte die Angriffe nicht konsequent bis zur Chance aus, so dass die Loitzer noch einmal Morgenluft schnupperten. Beim Stand von 22:19 sah es so aus, als wenn die sichere Führung noch einmal kippen könnte, tat sie aber nicht. Die Mannschaft fand zum Glück wieder zurück in die Spur und konnte die 2 Punkte relativ sicher über die Ziellinie (25:20) bringen.

Ein großes Dankschön an alle Fans und Zuschauer, die trotz der zuletzt verbesserungswürdigeren Leistung, den Weg in die Seydlitzstraße gefunden und die Mannschaft das ganze Spiel über hervorragend unterstützt haben. Es ist zu hoffen, dass der Knoten nun endlich geplatzt ist und die Preussen den Schwung aus diesem Spiel mitnehmen, um die anstehenden Aufgaben zu meistern.

Die Chance dazu besteht bereits am Samstag, den 23.01.2016 um 17:30 Uhr gegen den VfL Lichtenrade in der Zescher Straße.

Tim Henckel

Stand: 13. Platz, 5:23 Punkte, 302:378 Tore

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Spielberichte vom 14.12.2015 bis 20.12.2015

Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - SV 63 Brandenburg-West 24:30 (7:11)
Unglücklicher Jahresabschluss

Nach dem erneuten Umzug in die nicht minder rutschige, kleberfreie „Heimhalle“ in der Anhaltiner Straße hatten sich die Preussen vorgenommen, mit einem Sieg gegen die Mitaufsteiger von Brandburg-West die Hinrunde zu beenden.

Nach verpatztem Start mit wenig druckvollem Angriffspiel und halbherziger Deckungsleistung in der ersten Viertelstunde (Spielstand 3:8) berappelte sich das Team und beendete die Halbzeit mit einem Rückstand von 7:11. Nach der Halbzeitpause gestaltete sich das Spiel zunächst offen – die Preussen-Deckung konnte sich auf das kreislastige Angriffsspiel der Brandenburger besser einstellen und selber mehr Druck im Rückraum aufbauen. So kämpfte sich das Team mit großer Moral und viel Leidenschaft bis auf 21:22 in der 48. Minute wieder ran.

Doch dann erhielt die Mannschaft einen herben Dämpfer: Der Brandenburger Rechtsaußen stieß nach verworfenem Heber aus dem Positionsangriff mit dem im Torraum entgegenkommenden, an diesem Tage sehr gut aufgelegten Preussen-Torwart Maurice Castillo unglücklich zusammen. Eine Situation wie sie im Handball zwischen Außenspielern oder Kreisläufern und Torhütern öfter zu beobachten ist. Die Rostocker Schiedsrichter zeigten jedoch unverständlicherweise die rote Karte für den Preussen-Torwart – eine nicht nachvollziehbare Entscheidung die zu Protesten und Kopfschütteln bei Spielern, Zuschauern, neutralen Beobachtern und selbst beim Gegner führte.

Durch eine kurzfristige Absage des zweiten Torwarts blieb den Preussen nichts anderes übrig, als mit einem Feldspieler im Tor das Spiel zu beenden. Die Chance ließen sich die Brandenburger natürlich nicht nehmen und erzielten durch leichte Tore den Endstand von 24:30.

Eine unglückliche Niederlage durch äußere Umstände… Allerdings kann sich die Mannschaft an der Leistung der zweiten Halbzeit aufrichten, wo sie durch Moral, Kampfgeist und Willen gezeigt hat, wozu sie in der Lage ist.

Christoph Waldau

Stand: 13. Platz, 3:21 Punkte, 263:327 Tore

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Spielberichte vom 09.01.2016 bis 10.01.2016

Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - TSV Rudow 14:31 (--:--)

Leider kein Bericht.

Stand: 13. Platz, 3:23 Punkte, 277:358 Tore

 

Landesliga Männer
BFC Preussen II - TSV Rudow II --:-- (--:--)

Spiel ausgefallen.

Stand: 4. Platz, 14:8 Punkte, 312:277 Tore

 

Landesliga Frauen
BFC Preussen II - Pro Sport 24 III 17:17 (10:9)

Torschützen: Felicia Dolata (6), Friederike Ewert (2), Antonia Lukowsky (0 + 2 x 7m), Julia Lieb (1), Svenja Linnek (1), Melissa Martens, Michaela Tamme, Yasmine Noack, Jessica Fischer, Julika Heinze, Kirstin Friese, Lucie Kretschmer. Torwarte: Andrea Winckelmann.

Der Start ins neue Jahr und damit in die Rückrunde verlief nicht schlecht, aber auch nicht ganz so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nachdem wir das Hinspiel gegen Pro Sport III mit einem Tor gewonnen hatten, obwohl wir zeitweise mit bis zu sieben Toren hinten gelegen hatten, waren beide Teams hoch motiviert, das Spiel für sich zu entscheiden. Unsere Abwehr war von Anfang an in Ordnung, doch trotzdem blieb die erste Halbzeit eine knappe Kiste, bei der wir zwar nie im Rückstand waren, uns aber auch nie mehr als auf drei Tore absetzen konnten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Damen von Pro Sport, die nur mit einer Auswechselspielerin angereist waren, deutliche Probleme mit der Kondition und unserer Abwehr. Das Angriffsspiel der Gegnerinnen konzentrierte sich auch wenige technisch gute Spielerinnen, die immer wieder das Kreisanspiel suchten, was wir aber gut zu verhindern wussten. In dieser Phase hätten wir das Spiel entscheiden müssen und lange hatten wir auch einen Vorsprung von vier Toren. Doch kippen konnten wir das Spiel nicht. Denn auch wir verließen uns im Angriff zu sehr auf Einzelaktionen. Die Spielzüge wurden nicht oder technisch unsauber gespielt. Hinzu kam, dass sich die Stimmung zunehmend aufheizte und die gegnerischen Spielerinnen und insbesondere das sehr kleine, aber sehr laute Publikum des Gegners zunehmend unfair wurden. Nach und nach schmolz unser Vorsprung dahin. Unsere Hektik und Ideenlosigkeit im Angriff kostete uns daher am Ende den Sieg.

Da auch der Erstplatzierte an diesem Spieltag Punkte lassen musste (zwei sogar), bleibt weiterhin alles offen und die Tabelle spannend. Am 17. Januar heißt es nun, gegen AJAX einiges aus der Hinrunde wiedergutzumachen und Platz zwei zu sichern.

Lucie Kretschmer

Stand: 2. Platz, 15:5 Punkte, 204:203 Tore

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Spielberichte vom 19.12.2015 bis 20.12.2015

 
Ostsee-Spree-Liga Frauen
BFC Preussen - SG Hermsd.-Waidm.lust 29:25 (17:12)

Torschützen: Michaela Hofmann (10), Sophie Kieschke (4), Christin Schnitzer (4), Verena Schöning (3), Anja Bathelt (3), Lea Banse (1), Catharina Hille (1), Marlene Kretschmer (1), Kirsten Helbig-Voht (1), Merle Klingbiel (1), Dani Klecha, Camilla Danek. Torwarte: Olivia Löchel, Constanze Knebel.

1. Frauen zum Rückrundenauftakt erfolgreich

Als frischgebackener Herbstmeister starteten wir gut gelaunt in die Rückrunde gegen die SG Hermsdorf-Waidmannslust. An diesem Sonntag hatte man gewiss nichts zu verschenken und wollte den Warnungen des Trainergespanns Plötz/Altmann, vor Weihnachten einen Gang zurück zu schalten, von Anfang an etwas entgegen bringen. Nach den ersten Minuten konnten die Gastgeber jedoch spielbestimmend das Zepter in die Hand nehmen. Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit kamen wir immer besser ins Spiel, dank einer gut aufgelegten Constanze zwischen den Pfosten und einer bärenstarken Michaela vorne im Angriff. Gemeinsam konnten wir Tor um Tor an der SG vorbeiziehen und bauten unseren Vorsprung vorübergehend auf 9:17 aus. Die Außen zogen ihre Kreise und schenkten der gegnerischen Torhüterin Ball um Ball ein. Beim Stand von 12:17 ging es in die Pause. Fazit der Ansprache - den Kopf behalten.

So sollte es auch kommen, zwar konnten sich die Gastgeberinnen wieder auf vier Tore heranarbeiten, wir ließen jedoch keine Zweifel daran beide Punkte mit nach Lankwitz nehmen zu wollen. Am Ende hieß es dann verdient 25:29 für die Adler, die sich nun in eine wohlverdiente Pause begeben, um am 16.01. ihr Ziel weiter zu verfolgen.

Wir freuen uns auf euch im neuen Adlerhorst und wünschen allen Freunden, Fans und Unterstützern gesegnete Weihnachten im Kreise ihrer Familien und einen guten Start ins neue Jahr.

An dieser Stelle wünschen wir Alina Rauhut von der SG die besten Wünsche zur Genesung.

Verena Schöning

Stand: 1. Platz, 20:4 Punkte, 321:249 Tore

 

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