Spielberichte vom 30.11.2015 bis 06.12.2015

Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - Bad Doberaner SV 90 17:24 (6:14)

Torschützen: Max Bachmann (4), Patrick Hanisch (0 + 4 x 7m), Franz Bachmann (2), Alexander Barth (1), Thomas Pahlen (1), Eric Weber (1), Martin Burkhardt (1), Frederic Nitzsche (1), Philip Kretschmer (1), Tobias Franke (1), David Klein. Torwarte: Maurice Castillo, Tom Lorenzen.

Nachdem es in dieser Saison nur Heimpleiten gab, sollte der Umzug in die ungeliebte Seydlitzsrasse genutzt werden, um endlich in einem Heimspiel zu punkten.

Der potenzielle Vorteil, in einer für die Gäste sehr ungewohnten Situation zu spielen, wollte sich einfach nicht einstellen. Im Gegenteil kamen die Norddeutschen besser mit kleberfreiem Spielgerät und rutschiger Halle zurecht.Trotz einiger Fehler führten sie mit 1:3 (6.). Dieser Beginn setzte sich im Verlauf der ersten Halbzeit kontinuierlich fort. Der Rückraum der Preussen hatte total verwachst. Die Gäste spielten ihren Part routiniert runter. Nach 2:6 ging es über 3:9 mit 6:14 in die Kabinen.

Das Problem in der Zeit nach der Pause war, dass die Leistung sich nochmal verschlechterte. Wie formulierte es ein Spieler im anstehenden Timeout treffend: “In der ersten Halbzeit haben wir schlecht gespielt, aber jetzt ist unsere Leistung nur noch peinlich.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Immerhin berappelte sich die Mannschaft, um von Debake (7:18,38.) auf deutliche Heimpleite am Zählgerät umzustellen (17:24,Endstand).

Michael Kruse

Stand: 13. Platz, 3:19 Punkte, 239:297 Tore

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Spielberichte vom 28.11.2015 bis 29.11.2015

Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - MTV 1860 Altlandsberg 22:26 (11:12)

Torschützen: Patrick Hanisch (7), Max Bachmann (6), David Klein (0 + 3 x 7m), Alexander Barth (2), Thomas Pahlen (2), Franz Bachmann (1), Eric Weber (1), Martin Burkhardt, Philip Kretschmer, Marco Thäle. Torwarte: Maurice Castillo.

Wieder mal ein Auswärtsspiel im Berliner Umland. Die Preussen wollten endlich wieder punkten.

Es sah gut aus, sie starteten wie die Feuerwehr. 1:3, die schnelle Führung. Alt-Landsberg konterte mit einer SEHR schnellen Mitte, 3:3. Nun setzte sich die sehr gute Abwehr der Berliner durch, schnelles Umschalten, es gelang ein 4:7. Es folgte eine unglückliche Zeitstrafe für Max. Das brachte Alt-Landsberg wieder heran. Es gelang ein rumänischer Wechsel nicht, die Abwehr in ungewohnter Aufstellung schaltet nicht. Da war selbst der sehr gut haltende Maurice im Tor überspielt, 8:8 plus unglückliche Zeitstrafe für Franz. Es folgte ein vom Kampfeswillen der Preussen geprägtes Spiel in Unterzahl. Zumindest die Zeitstrafe für Alex war eindeutig. Erneut eine unglückliche Situation für die Gäste, als Max' Wurf um Sekundenbruchteile nicht zählte. Zur Halbzeit führten die Grünen aus Brandenburg 12:11.

Nach der Pause steht die Abwehr der Adler weiter aufmerksam. Der Arm der Unparteiischen geht hoch und Berger macht ein unglaubliches Tor aus der Hüfte. Die Berliner bleiben dran,15:13. Nun kassieren sie ihre sechste Zeitstrafe durch Martin. Sicher vertretbar, aber wieder sucht der Linksaussen der Grünen den Kontakt in der Luft und lässt sich fallen. Nicht zu verstehen ist die Verteidigung der 2.Welle durch die Gäste im Anschluss. Sie geraten in dieser Phase deutlicher in Rückstand,19:14. Zwei leichte Abspielfehler lässt die Führung der Alt Landsberger sogar auf 21:14 anwachsen. Bis zum 23:16 bleibt der Rückzug der Gäste ungeordnet. Doch dann wollen sie es noch einmal wissen, können auf 23:20 verkürzen. Der weitere Anschluss gelingt nicht, Alt-Landsberg erzielt per Siebenmeter das 24:20. In der Schlussphase werden die Möglichkeiten teils nicht genutzt, teils nicht mit der nötigen Geduld erspielt. Alt-Landsberg gewinnt am Ende 26:22.

Michael Kruse

Stand: 13. Platz, 3:17 Punkte, 222:273 Tore

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Spielberichte vom 07.11.2015 bis 08.11.2015

 
Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - SG OSF Berlin 31:38 (17:21)

Torschützen: Patrick Hanisch (8 + 2 x 7m), Max Bachmann (7), Franz Bachmann (4), Fabrice Bieberitz (3), Frederic Nitzsche (3), David Klein (0 + 2 x 7m), Thomas Pahlen (2), Alexander Barth. Torwarte: Tom Lorenzen, Maurice Castillo.

Preussen hält 50 Minuten gut mit

Am Samstagabend ging es zum Klassenprimus nach Schöneberg. Trotz klarer Favoritenlage wollte der BFC etwas Zählbares aus der altehrwürdigen Sporthalle Schöneberg mitnehmen. Dem schnellen Spiel der SG folgte eine ebenso schnelle 3:0-Führung. Durch gutes Zusammenspiel blieb Preussen im Spiel (6:4). Die Abwehr der Gäste bekam weder Böttcher noch Erdmann am Kreis in den Griff (9:4,12.min). An dieser Stelle nahm Trainer Kruse sein Team-Timeout. Bis zum 10:8 zeigte dies Wirkung. Viel zu leicht gelang es OSF, wieder auf vier Tore wegzuziehen. Leichtfüssig verkürzte Thommie auf 12:10 (20.). Nach dem 13:11 durch Max hatte die Bank der SG genug gesehen. Fabrice gelang bei seinem Comeback in der Ersten sogar das 13:12. Typisch das viel zu leichte, weil unbedrängte 14:12 durch Schnabel (22.). Die Adler blieben immer in Schlagweite, aber die zu passive Abwehr ermöglichte der SG nach 19:17 (28.) noch eine 21:17 Führung zur Pause.

In ähnlichen Bahnen verlief das Spiel in der zweiten Hälfte. Preussen blieb bis zum 32:29 dran. Obwohl Maurice immer wieder ein paar Paraden einstreute,gelang den Gästen keine wirklich gute Abwehrleistung. Der eingewechselte Jules, der alle Jugendmannschaften der Preussen durchlaufen hat, stellte mit seinen Paraden den etwas zu hohen 38:31-Endstand her.

Michael Kruse

Stand: 13. Platz, 3:15 Punkte, 200:247 Tore

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An Tagen wie diesen . . .

. . . wenn man seine Heimspiele auswärts organisieren muss, da der Adlerhorst wegen Flüchtlingsunterbringung für uns gesperrt war und der Spieltermin erst Stunden vor dem Start feststeht An Tagen wie diesen - an denen man einen bärenstarke Gegner aus Schwerin zum Spitzenspiel in Berlin erwartet, der auch gewillt war die Punkte aus Berlin zu entführen. An Tagen wie diesen - an denen davor wenig Zeit für Training war wegen Mangels an Hallenkapazitäte und an denen keine Vorbereitung- oder andere Spiele waren und das Pokalspiel gegen CHC ebenfalls abgesagt wurde. An Tagen wie diesen - an denen Hände und Spielball von Kleber jeglicher Art völlig befreit sein mussten, da in dieser fremden Halle absolutes Kleberverbot herrschte und dadurch die Sicherheit am Ball die Technick und das Tempospiel negativ beeinflußt wurden. An Tagen wie diesen - an dem die prachtvolle Kulisse des Adlerhorstes fehlte. An solchen Tagen braucht auch der Tüchtigste die Portion Glück, um all diese Dinge positiv beeinlussen zu können. Um es vorwegzunehmen, die Preussen bekamen diese verdiente Portion.

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Spielberichte vom 31.10.2015

 
Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - Lausitzer HC Cottbus 24:31 (12:14)

Torschützen: Max Bachmann (6), Tobias Franke (4), David Klein (2 + 1 x 7m), Alexander Barth (3), Eric Weber (3), Patrick Hanisch (1 + 1 x 7m), Thomas Pahlen (2), Philip Kretschmer (1), Martin Burkhardt. Torwarte: Maurice Castillo.

Kämpferische Leistung nicht belohnt

Im fünften Heimspiel der Saison wollte der Gastgeber aus Lankwitz gegen die stark eingeschätzten Cottbusser punkten. Die Adler begannen mit Woody im Aufbau und Tobi Franke auf dem rechten Flügel. Neu in der ersten Aufstellung Eric am Kreis. Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Abwehrreihen wussten ihren Standpunkt zu vertreten. Die Gäste markierten die Führung, aber postwendend das 1:1 durch Tobi von Rechtsaussen. Der LHC setzte sich durch eine konzentriert durchgezogene 2.Welle auf 2:6 ab (10.). Die wie immer in schwarzer Kluft spielenden Preussen wollten dagegenhalten. Dies gelang ihnen recht gut. Bis zur 19.Spielminute hatten sie das bessere Umkehrspiel, verkürzten auf 6:8. Nochmal setzte sich Cottbus ab (6.10), doch verbissen kämpfte sich die Mannschaft in schwarz wieder heran (10:11, 12:13). Unglücklich der Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff der gut leitenden Schiedsrichter Haabe/Sarabewitz vom HVMV.

Guten Mutes ging man im Lager der Adler die zweite Hälfte an. Kurze Zeit blieb die Partie offen. Der Abwehr fehlte für eine kurze Phase die Stabilität. Das nutzten die Gäste aus der Lausitz um sich spielentscheidend abzusetzen (15.22). Preussen hielt mit Kampf und Willen dagegen. Die spielerische und individuelle Klasse des LHC war in diesem Spiel zu stark für eine bis zum Ende kämpfende Truppe aus Berlin. In der Höhe verdient siegte Cottbus mit 24:31.

Michael Kruse

Stand: 13. Platz, 3:13 Punkte, 169:209 Tore

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