Spielberichte vom 09.10.2015 bis 11.10.2015

Pokalspiele
BFC Preussen 2. Männer - SG Ajax/Altglienicke 31:13 (13:5)

Torschützen: Finn Malek (13), Tobias Franke (4), Noah Pütz (3), Tobias Meyberth, Maxim Steinhausen, Mark Dittmann und Antonio Cucshaw (je 2), Timo Kost, Fabrice Bieberitz und Wolfgang Krüger (je1). Torwarte: Lukas Strassert und Lars Gottschalk.

Unsere Mannschaft hatte am Freitagabend ihr 2. Pokalspiel auswärts, unser Kader war wieder einmal neu zusammengestellt und wichtige Stammspieler fehlten auch an diesem Abend. Die Mannschaft bestand aus 10 Feldspielern und 2 Torhütern. Wir hatten wieder Fabrice Bieberitz und Antonio Cucshaw am Start.

Unser Team begann das Spiel konzentriert und hat konsequent in der Deckung gestanden, danach wurden die Angriffe ruhig aber doch zügig aufgebaut, so konnte in den ersten 15. Minuten eine Führung von 2:8 Toren herausgespielt werden. Von dieser Linie ist das Team auch während des gesamten Spiels nicht abgewichen, deshalb gingen wir mit einem Spielstand von 5:13 Toren in die Pause.

In der 2. Halbzeit wurde das Spiel von unserem Team konsequent fortgeführt und wir beendeten es siegreich mit einem Ergebnis von 13:31 Toren.

Uwe Franke

BFC Preussen 2. Frauen - KSV Ajax-Neptun II 27:17 (--:--)

Torschützen: Frederike Ewert (6), Lucie Kretschmer (3), Antonia Lukowsky (3), Delina Busse (3), Felicia Dolata (3), Svenja Linnek (3), Julika Heinze (2), Barbara Culo (1), Jessica Fischer (1), Michaela Tamme (1), Yasmine Noack (1). Torwarte: Andrea Winckelmann, Sabrina Stahl

An diesem wundervollen Sonntag hatten wir es mit der 2. Frauen Mannschaft des KSV AJAX- NEPTUN in der AJAX Arena im Pokal zu tun. Hört sich alles schön an, war es aber nicht. Der Bezirksligist dominierte das Spiel größtenteils in der 1. Halbzeit. Das lag u.a. an Fehlpässen, mangelnder Abwehrleistung, fehlender Laufbereitschaft und grausamen Abschlüssen. Kurz gesagt, wir erlitten einen mannschaftlichen Totalausfall. Hiervon ausgenommen sind lediglich unsere Torhüter, die uns heute wirklich unsere Popos gerettet haben.

In der zweiten Halbzeit konnten wir dann glücklicherweise in Führung gehen und siegten am Ende mit 17:27. Alles in allem ein sehr unschönes Spektakel, was sehr wenig mit Handball zu tun hatte und das ein oder andere Mal an eine Schulhofrangelei erinnerte. Die Schiedsrichterleistung brauch man eigentlich auch nicht weiter zu kommentieren. Aber auch solche Spiele muss man gewinnen und das haben wir getan. Vielen Dank an alle Anfeurer für die lautstarke und seelische Unterstützung.

Delina Busse

 

BFC Preussen 3. Frauen - VSG Altglienicke 13:21 (4:8)

Torschützen: Hanna Zwaka (4/1), Anna Österwinter (2/1), Sarah Neumann, Jana Morawitz (je 2), Anja Schulze, Elena Bornschein, Sophie Zimmermann (je 1), Nadine Dittmar, Sandra Wosch, Juliane Kießlich, Belinda Herrmann. Torwarte: Mandy Grünwald

In der zweiten Runde des Pokals bekamen es die Dritten Frauen mit der VSG Altglienicke aus der Stadtliga zu tun. Trotz dem der Gegner zwei Spielklassen höher spielt, hofften die Preussen-Damen – auch dank der professionellen Spielvorbereitung –, das Spiel möglichst lange offen halten zu können. Mit einer soliden Deckung und dem schnellen Spiel nach vorne wollte man den Favoriten aus dem Berliner Südosten ein bisschen ärgern. Leider gelang dies von Beginn an nur zu einem Teil, nämlich dem defensiven. Die Deckung der Preussen stand - wie schon so oft in dieser Saison - von Anfang an sehr gut und machte die körperliche Überlegenheit des Gegners durch Einsatzwillen wett. Vor allem Sophie Zimmermann startete von Anfang an mit aggressiver, aber fairer Deckungsarbeit. Doch im Angriff wurde – wie leider auch schon öfters in der Saison – kein geeignetes Mittel zum Torerfolg gefunden.

Wobei das eigentlich falsch ist, die geeigneten Mittel waren klar und wenn sie einmal konsequent zu Ende gespielt wurden, war man damit auch erfolgreich. Nur leider passierte das viel zu selten, weder wurde der Ball mit Tempo getrieben, noch ging man konsequent in die Lücken, die auch bei dieser Abwehr wieder eindeutig vorhanden waren. Statt dessen reihte sich technischer Fehler an technischen Fehler, Fehlpässe, nicht gefangene Bälle, Schritte usw. – die vier geworfenen Tore zur Halbzeit sprechen für sich.

In der zweiten Halbzeit wollten es die Preussen aber nochmal wissen und die ersten Minuten liefen auch gut an. Endlich wurde der Ball schnell gemacht und endlich ging man in die Lücken. Auch der Kreis wurde nun angespielt. So kam man in kurzer Zeit auch auf 7:8 ran. Dann aber gab es wieder zwei leichte Fehler im Angriff, die die Altglienicker mit zwei Tempogegenstößen bestraften. Der Gegner war an diesem Tage einfach gut genug, um die Fehler der Preussen auszunutzen. Und so setzten sich die Gäste bald wieder auf 4-5 Tore ab und ließen sich den Vorsprung dann auch nicht mehr nehmen. Das Endergebnis fiel zwar auf Grund der nachlassenden Kräfte bei den Preussen etwas zu hoch aus. Alles in allem war der Sieg aber klar und verdient.

Fazit für uns: Unsere Deckung kann auch gegen einen Stadtligisten mithalten, zwar gibt es immer noch einige Absprachefehler, aber an denen kann man arbeiten. Arbeiten müssen wir vor allem aber an unserem Angriffsspiel, denn die Anzahl der unnötigen Fehler war schon eklatant. Dass wir es können, haben wir in einigen Situationen der zweiten Halbzeit gezeigt. Und die neun Tore in der zweiten Halbzeit gegen einen Stadtligisten gehen ja auch - vor allem wenn man bedenkt, dass die Angriffsleistung noch nicht mal besonders gut war. Doch wollen die Preussen im nächsten Ligaspiel an der Tabellenspitze dranbleiben, muss hier einfach eine klare Leistungssteigerung her.

Woody Kretschmer

 

BFC Preussen männl. A-Jugend - VfL Lichtenrade 45:13 (--:--)

Leider kein Bericht.

 

BFC Preussen weibl. B-Jugend - SG TMBW Berlin 13:21 (--:--)

Leider kein Bericht.

 

Ligaspiele
Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - Ludwigsfelder HC 28:32 (11:17)

Torschützen: Nils Bannicke (6), David Klein (1 + 4 x 7m), Tim Waldenmaier (3), Max Bachmann (3), Frederic Nitzsche (3), Thomas Pahlen (3), Alexander Barth (2), Martin Burkhardt (1), Franz Bachmann (1), Marco Thäle, Eric Weber. Torwarte: Maurice Castillo (1/3 7m), Tom Lorenzen (0/1 7m).

Licht am Ende des Tunnels

Wieder eine verkorkste erste Halbzeit, diesmal gegen den Tabellenvierten aus Ludwigsfelde. Ein wenig Angst konnte man schon beim Einlaufen der Mannschaften bekommen. Wenn man die Gewichtsklassen beider Mannschaften betrachtete, war Ludwigsfelde klar das Schwergewicht und die Preussen eindeutig das Leichtgewicht.in dieser Partie. So bestimmten dann auch bis zum 5:12 in der 20. Minute. die Ludwigsfelder das Geschehen auf der Platte. Auch der Halbzeitstand von11:17 ließ wieder eine eindeutige Schlappe erwarten.

Dann aber richtete sich der Adler zur Größe auf und am Ende des Tunnels leuchtete ein helles Licht auf. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob es das grelle Licht des Weißen im Auge des erwachenden Adlers ist oder die grellen Lichter der entgegenkommenden Fahrzeuge der nächsten Gegner.

Plötzlich zuckte der Adler auf und brachte sich ins Spiel ein. In der 40. Min waren die Adler beim 19:21 plötzlich sogar auf Schlagdistanz dran. Hätten die Schiris jetzt nicht mit vielen Fehlentscheidungen, vor allem beim Zählen der Schritte, den Spielablauf beeinflusst, wäre es sicher am Ende noch knapp geworden, denn die Ludwigsfelder bauten in den letzten 15 Minuten deutlich ab. So aber konnten sich die Brandenburger mit 28:32 über die Ziellinie retten und die Preussen gewannen zumindest die Erkenntnis, es geht doch noch, man muss nur richtig wollen.

Manne Plötz

Stand: 13. Platz, 1:9 Punkte, 107:133 Tore

 

Ostsee-Spree-Liga Frauen
BFC Preussen - VfV Spandau 23:26 (9:12)

Torschützen: Michaela Hofmann (8 + 2 x 7m), Anja Bathelt (5 + 3 x 7m), Christin Schnitzer (4), Kirsten Helbig-Voht (1), Lea Banse, Marlene Kretschmer, Merle Klingbiel, Jill Weidner, Camilla Danek, Dani Kranzusch, Jasmin Vergin. Torwarte: Constanze Knebel (0/2 7m), Olivia Löchel (0/2 7m).

Da war mehr drin

Das zweite Spitzenspiel in so kurzer Zeit hintereinander, erst die SG OSF und jetzt der VfV Spandau, und das Verkraften einiger Ausfälle, das war wohl für die Nervenstabilität der Preussen doch noch etwas zu früh in der Saison. Zudem verließ man sich zu sehr auf die Shooterqualitäten von Michaela Hofmann und Anja Bathelt. Die sorgten zwar für Tore (18) aber der Ausfall von Sophie Kieschke, Verena Schöning und Sarah Koschak und der nur vorsichtig erlaubte Einsatz von Christin Schnitze (4) ließen die technischen Momente des Preussenspiels gegenüber denen der Spandauer doch deutlich in den Hintergrund treten.

Die Preussen versuchten über den Kampf in das Spiel zu kommen, das ließ aber die Konzentration in den Hintergrund treten und führte dann zu 18 Fehlwürfen, drei Holztreffern und elf vermeidbaren technischen Fehlern. Trotzdem blieb das Spiel relativ eng und führte über 3:5 – 8:12 zum Halbzeitstand von 9:12.

Auch in der 2. Halbzeit blieben die Preussen bis zur 50. Min. beim 15:16 auf Tuchfühlung. Erst jetzt forderte das kräfteraubende Spiel seinen Tribut und die Spandauer konnten sich bis zum Endstand von 23:26 absetzen.

Beide Mannschaften tauschten in der Tabelle die Plätze. Alles kein Grund mutlos zu sein. Auch daran muss man sich gewöhnen, von Saisonbeginn an mit zu den Favoriten zu gehören. Die Saison ist noch lang und es gibt keinen Grund, verzagt in die Zukunft zu schauen. Die Mannschaft ist stark genug, um weiter vertrauenssvoll auf ihre Stärke zu setzen und voller Selbstvertrauen die nächsten Spiele anzugehen.

Manne Plötz

Stand: 2. Platz, 8:2 Punkte, 127:101 Tore

 

Ostsee-Spree-Liga männl. A-Jugend
BFC Preussen - SG NARVA Berlin 26:31 (--:--)

Leider kein Bericht.

Stand: 6. Platz, 4:6 Punkte, 129:127 Tore

 

Landesliga weibl. B-Jugend
BFC Preussen - SV Pfefferwerk 16:25 (--:--)

Torschützen: Sara R. (7), Johanna H. (3), Nursi A. (3), Mara H. (1), Fenja L. (1), Hacer C. (1), Renate B., Aemilia M..

Erste Niederlage

Die Flügel der kleinen Adler Küken tuen noch weh, aber gebrochen sind sie nicht und so wird nach der Herbstpause wieder mutig auf Beutejagd gegangen. Am heutigen Tage sollte nichts zusammenlaufen gegen eine abgezockte und schlichtweg bessere Mannschaft von Pfefferwerk. Hätten die Preussen jedoch nicht erst in der 20. Minuten die grundlegenden Attribute wie Kampfgeist und Einsatz gezeigt, wäre ein deutlich engeres Spiel zu Stande gekommen. Leider stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 6:13 und die Aufholjagd kam deutlich zu spät. Dennoch zeigten die Adler Teamgeist und Mentalität in Hälfte zwei. Man stemmte sich gegen ein Debakel und konnte im zweiten Spielabschnitt mithalten. Die Spielpause muss nun dringend genutzt werden, um den Trainingsrückstand aufzuarbeiten, denn in unserer Konstellation mit einer halben C-Jugend im Kader, müssen wir eben zwei bis drei Meter mehr gehen als der Gegner, um auf Augenhöhe mit den guten Mannschaften zu sein. Schnabel abputzen, Krallen schärfen und das Krönchen wieder richten Mädels!

Sven Plötz

Stand: 4. Platz, 5:3 Punkte, 77:70 Tore

 

Stadtliga B männl. C-Jugend
BFC Preussen - TSV Marienfelde II 19:7 (--:--)

Leider kein Bericht.

Stand: 7. Platz, 4:2 Punkte, 60:64 Tore

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