Spielberichte vom 31.10.2015

 
Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - Lausitzer HC Cottbus 24:31 (12:14)

Torschützen: Max Bachmann (6), Tobias Franke (4), David Klein (2 + 1 x 7m), Alexander Barth (3), Eric Weber (3), Patrick Hanisch (1 + 1 x 7m), Thomas Pahlen (2), Philip Kretschmer (1), Martin Burkhardt. Torwarte: Maurice Castillo.

Kämpferische Leistung nicht belohnt

Im fünften Heimspiel der Saison wollte der Gastgeber aus Lankwitz gegen die stark eingeschätzten Cottbusser punkten. Die Adler begannen mit Woody im Aufbau und Tobi Franke auf dem rechten Flügel. Neu in der ersten Aufstellung Eric am Kreis. Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Abwehrreihen wussten ihren Standpunkt zu vertreten. Die Gäste markierten die Führung, aber postwendend das 1:1 durch Tobi von Rechtsaussen. Der LHC setzte sich durch eine konzentriert durchgezogene 2.Welle auf 2:6 ab (10.). Die wie immer in schwarzer Kluft spielenden Preussen wollten dagegenhalten. Dies gelang ihnen recht gut. Bis zur 19.Spielminute hatten sie das bessere Umkehrspiel, verkürzten auf 6:8. Nochmal setzte sich Cottbus ab (6.10), doch verbissen kämpfte sich die Mannschaft in schwarz wieder heran (10:11, 12:13). Unglücklich der Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff der gut leitenden Schiedsrichter Haabe/Sarabewitz vom HVMV.

Guten Mutes ging man im Lager der Adler die zweite Hälfte an. Kurze Zeit blieb die Partie offen. Der Abwehr fehlte für eine kurze Phase die Stabilität. Das nutzten die Gäste aus der Lausitz um sich spielentscheidend abzusetzen (15.22). Preussen hielt mit Kampf und Willen dagegen. Die spielerische und individuelle Klasse des LHC war in diesem Spiel zu stark für eine bis zum Ende kämpfende Truppe aus Berlin. In der Höhe verdient siegte Cottbus mit 24:31.

Michael Kruse

Stand: 13. Platz, 3:13 Punkte, 169:209 Tore

Ostsee-Spree-Liga Frauen
BFC Preussen - Pro Sport 24 25:18 (10:9)

Torschützen: Kirsten Helbig-Voht (5 + 1 x 7m), Anja Bathelt (4), Camilla Danek (3), Christin Schnitzer (3), Verena Schöning (2), Marlene Kretschmer (2), Lea Banse (2), Michaela Hofmann (1), Merle Klingbiel (1), Catharina Hille (1), Dani Klecha, Sophie Kieschke. Torwarte: Constanze Knebel, Olivia Löchel.

Erst Halloween dann Terminator

Zu unkonzentriert begannen die Preussen das Spiel gegen die mit hohem Tempo und guter Technik agierenden Spielerinnen vom Pro Sport, die mit Ehrgeiz wieder nach vorn in der Tabelle rücken wollten. Wenig Höhepunkte und viele Fehlwürfe offenbarte zunächst das Preussenspiel. Lediglich Kiki Helbig-Voht erwies sich als zuverlässig vom Punkt (5). Bis zur 27. Minute konnte sich Pro Sport leicht in Führung halten. Dann aber bekam der Preussenexpress plötzlich Fahrt. Dajana Klecha und Cathie Hille zogen das Tempo an und wirbelten die Deckung von Pro Sport kräftig durch einander. Die Außen mit Verena Schöning und Camilla Danek wurden brandgefährlich und aus dem Rückraum machten nun Anja Bathelt und Marlene Kretschmer mächtig Druck. Michi Hofmann zog nun die Zügel kräftig an. So konnten die Preussen in den letzten Minuten zum 9:9 ausgleichen und zur Halbzeit noch mit 10:9 in Führung gehen.

In der 2. Halbzeit trat dann noch die bis dato dienstlich verhinderte Christin Schnitzer ins Kreisspiel ein und nun übernahm der Terminator als Preussenmannschaft die Spielsituation. Zwischen den Pfosten erschien nun auch unser Oberterminator Conny Knebel, obwohl Olivia Löchel durchaus in der 1. Halbzeit einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Aber allein die Ausstrahlung von Conny Knebel wirkte, als hätte man frischen Beton in der Preussendeckung angerührt. Nun war Terminatorfeeling im Preussenspiel angesagt. Jetzt ging die Post ab und die Preussen zelebrierten ihren Anspruch auf die Tabellenführung in der Ostsee-Spree-Oberliga. Vom 10:9 Halbzeitstand ging es nun bis zum 24:14 in der 55. Min., und Pro Sport musste sich auch unter der trommelnden Begeisterung der Preussenfans dieser Handballdemonstration des Terminators beugen. Nur der Wechseltaktik von Trainer Plötz war es zu danken, das die Preussen noch einmal auf Schmusekurs gingen und Pro Sport so noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Der Endstand von 25:18 konnte das klare Ergebnis aber nicht mehr verwässern und lässt die Preussen weiter in einer guten Spur.

An den nächsten Wochenenden müssen die Preussen nun auch auswärts Siegermentalität beweisen, ehe es dann am Samstag 28.11. um 16.00 Uhr im Lankwitzer Adlerhorst im Spitzenspiel gegen den SV Schwerin wieder in Heimspielatmosphäre geht.

Manne Plötz

Stand: 1. Platz, 14:2 Punkte, 208:147 Tore

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