Spielberichte vom 14.12.2015 bis 20.12.2015

Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - SV 63 Brandenburg-West 24:30 (7:11)
Unglücklicher Jahresabschluss

Nach dem erneuten Umzug in die nicht minder rutschige, kleberfreie „Heimhalle“ in der Anhaltiner Straße hatten sich die Preussen vorgenommen, mit einem Sieg gegen die Mitaufsteiger von Brandburg-West die Hinrunde zu beenden.

Nach verpatztem Start mit wenig druckvollem Angriffspiel und halbherziger Deckungsleistung in der ersten Viertelstunde (Spielstand 3:8) berappelte sich das Team und beendete die Halbzeit mit einem Rückstand von 7:11. Nach der Halbzeitpause gestaltete sich das Spiel zunächst offen – die Preussen-Deckung konnte sich auf das kreislastige Angriffsspiel der Brandenburger besser einstellen und selber mehr Druck im Rückraum aufbauen. So kämpfte sich das Team mit großer Moral und viel Leidenschaft bis auf 21:22 in der 48. Minute wieder ran.

Doch dann erhielt die Mannschaft einen herben Dämpfer: Der Brandenburger Rechtsaußen stieß nach verworfenem Heber aus dem Positionsangriff mit dem im Torraum entgegenkommenden, an diesem Tage sehr gut aufgelegten Preussen-Torwart Maurice Castillo unglücklich zusammen. Eine Situation wie sie im Handball zwischen Außenspielern oder Kreisläufern und Torhütern öfter zu beobachten ist. Die Rostocker Schiedsrichter zeigten jedoch unverständlicherweise die rote Karte für den Preussen-Torwart – eine nicht nachvollziehbare Entscheidung die zu Protesten und Kopfschütteln bei Spielern, Zuschauern, neutralen Beobachtern und selbst beim Gegner führte.

Durch eine kurzfristige Absage des zweiten Torwarts blieb den Preussen nichts anderes übrig, als mit einem Feldspieler im Tor das Spiel zu beenden. Die Chance ließen sich die Brandenburger natürlich nicht nehmen und erzielten durch leichte Tore den Endstand von 24:30.

Eine unglückliche Niederlage durch äußere Umstände… Allerdings kann sich die Mannschaft an der Leistung der zweiten Halbzeit aufrichten, wo sie durch Moral, Kampfgeist und Willen gezeigt hat, wozu sie in der Lage ist.

Christoph Waldau

Stand: 13. Platz, 3:21 Punkte, 263:327 Tore

 

Landesliga Männer
BFC Preussen II - Turnsport 11 29:24 (18:11)

Torschützen: Tobias Franke (6), Finn Malek (5), Tobias Meyberth (5), Daniel Blankenstein (5), Aron Rogmann (3), Oliver Blankenstein (2), Mark Dittmann (2), Fabrice Bieberitz (1), Antonio Cucshaw, Noah Pütz, Timo Kost, Wolfgang Krüger. Torwarte: Lukas Strassert, Tom Lorenzen.

Zur ungewöhnlichen Zeit, an einem ungewöhnlichen Tag, in einer uns ungewohnten Halle

Am Donnerstag um 19:30 in der Sporthalle Lippstädter Str. trafen die 2. Männer des BFC Preussen auf den direkten Tabellennachbarn Turnsport 11 aus dem Stadtteil Wedding. In den vergangenen Saisons waren die Spiele immer hart umkämpft und so bereiteten wir uns auf einen heißen Fight vor. Ziel war es die guten Ergebnisse aus den letzten Spielen mitzunehmen und uns mit einem Sieg in die Weihnachtspause zu verabschieden.

Nach einer kurzen Debatte über die Auslegung von dem Begriff Kleber, ging das Spiel nach einer 5 minütigen Pause nun endlich doch richtig los. Trotz der Enge der Halle kamen unsere Außenspieler über die nötigen Tempogegenstöße und schön freigespielten Spielzüge zum Erfolg. So bauten wir unsere Führung Tor um Tor aus. Über den Spielstand 3:1, 6:3 und 10:6 zwangen wir den Gegner schon frühzeitig zum Timeout, die mit unserer gut organisierten Deckung und einen gut aufgelegten Lukas im Tor nicht zurechtkamen. Doch auch das Timeout half dem Gegner nichts und so entfalteten wir weiter unsere spielerische Stärke und kamen über sehenswerte Tore über sämtliche Positionen zum Erfolg und gingen mit einer komfortablen Führung beim Stand von 18:11 in die verdiente Halbzeitpause.

Zu Beginn der 2. Halbzeit wollten wir genau da weitermachen wo wir in der 1. Halbzeit aufgehört haben, um keinen Zweifel aufkommen zu lassen wer hier heute als Sieger vom Parkett gehen wird. Doch beim Stand von 22:14 kam es bei den Preussen Adler zum spielerischen Bruch. Das zeigte sich insofern, dass wir vorne die Bälle reihenweise verballerten und Turnsport seine Chancen aus dem Spiel oder per Siebenmeter nutzten. Somit zwangen wir Nicole beim Stand von 23:19 zur taktischen Auszeit. Danach konnten wir das Spiel ausgeglichener gestalten und kamen wieder zu unseren Torerfolgen. Somit bauten wir den Vorsprung wieder auf komfortable 7 Tore zum 27:20 aus. Der letzte Versuch seitens Turnsport das Spiel noch einmal zu kippen war eine vollständige Manndeckung. Doch auch gegen diese Maßnahme fanden die Preussen Adler über weite Strecken die richtige Antwort. Am Ende gewannen wir das Spiel mit 29:24 gegen eine starke Mannschaft von Turnsport 11.

Tobias Franke

Stand: 4. Platz, 14:8 Punkte, 312:277 Tore

 

Stadtliga B männl. C-Jugend
BFC Preussen - SV Buckow 15:28 (--:--)

Torschützen: Johan Korte (7 + 2 x 7m), Timon Siegel (3), Hendrik Thomas (2), Alexander Gollas (0 + 1 x 7m), Max Wolle. Torwarte: Leo Feike.

„Lass dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt: 'Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!' Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.“ (Kurt Tucholsky)

Montagabend, und es war das Spiel gegen den SV Buckow an der Reihe.

Wieder einmal ging es zu sechst gegen eine volle Bank des Gegners, doch auch damit hatte man schon gute Erfahrung gemacht.

Leider war heute keiner dieser Tage!

Zur 1. Halbzeit ist schnell gesagt, dass man verhalten ins Spiel ging und dem Gegner nicht den Wiederstand leistete, zudem man doch durchaus in der Lage gewesen wäre. So hieß es zur Pause 4: 12.

In der 2. Halbzeit änderte sich das zuerst nicht, bis man dann doch irgendwann merkte, dass es ja geht und durchaus auch Tore erzielt werden können, wenn man mit Ball zum Tor zieht und sich mit Überzeugung in die Lücken wirft und nicht schon auf halbem Weg seinen Mut suchen muss. So konnte man im letzten Drittel durchaus das ein oder andere schöne und erfreuliche Tor sehen.

Nun zu den Rahmenbedingungen : Da der angesetzte Schiedsrichter nicht vor Ort war, wurde dies auf Heim- und Gastmannschaft aufgeteilt. Zu diesem, durchaus, leidigen Thema bleibt nur ein großes Dankeschön an Tia auszusprechen, die solide und unauffällig das Spiel leitete. Doch wo Licht, da leider auch Schatten… . Ebenfalls muss ein großes Dankeschön an das Kampfgericht in Gestalt von Hacer und Mara ausgesprochen werden.

Abschließend bleibt nun , leider, noch der Appell an einigen Zuschauer , dass man sich ja im Jugendbereich befindet und es doch durchaus unangebracht ist, nach dem Spiel, welches eindeutig verlief, sich auf Spieler zu stürzen und Kommentare von sich zu geben, die eher von einem pubertierenden Teenager kommen könnten, denn von einem Erwachsenen!

Trotzdem sicherlich positiv zu sehen, sind die Erfahrungen, welche man gesammelt hat (seien sie nun gut oder schlecht), aus denen man für die Zukunft doch einiges für sich selbst mitnehmen kann.

In diesem Sinne allen noch eine beschauliche Weihnachtszeit, in der die Freude und das Fest der Liebe, den Groll und die Gier überstrahlt.

Maxim Steinhausen

Stand: 8. Platz, 6:8 Punkte, 140:166 Tore

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