Spielberichte vom 20.02.2016 bis 21.01.2016

Ostsee-Spree-Liga Männer
BFC Preussen - Ludwigsfelder HC 20:30 (--:--)
Abhaken und Weitermachen

Wieder eine Niederlage .... leider. Wieder nur 20 Tore und der Gegner schmeißt uns 30 rein. Aber von Anfang an ....

Ohne Tommi, Woody, Martin, Klopke und Fabi (der diese Saison wohl nicht mehr aufläuft – Daumenbruch gegen Werder – alles Gute an dieser Stelle) ging es nach Ludwigsfelde. Dafür wieder mit dabei Schwedenrückkehrer Matheo und erstmals unser „Monti“ aus Syrien spielberechtigt. Auch ein Danke an Mark und Noah aus der Zweiten, die an diesem Tag kurzfristig aushalfen. Sonst alle an Bord ... und wir hatten Bock !!!

Volle Halle, Ludwigsfelde war nach 3 Auswärtspleiten unter Druck und klarer Favorit. Wir hatten und haben nichts mehr zu verlieren. So gings auch gut los - Deckung stand, Ritze jut uffjelegt und vorne die Pille nich weg, sondern rinnjeschmissen. Keene Ahnung 14. Spielminute 6:6 ... dann – wieder keine Ahnung – passierte halbzeitübergreifend knapp 30 Minuten nichts. Oder doch ... 2 (in Worten zwei) Tore von uns und wieder keine Ahnung, gefühlte 20 Buden vom Gegner. Als wir unseren neunten Treffer reinfummelten, gab es sogar vom Heimpublikum helfenden Applaus ... Bitter aber wahr !! Der Rest ?? Ludwigsfelde ließ Gnade vor Recht walten und wechselte kräftig durch. Wir rissen uns auch zusammen und kegelten den einen oder anderen noch hinter die weisse Linie. Als die Schieris abpfeifen 30:20 ... puh, abhaken und weitermachen.

Tja wat nimmt ma mit von son Jurkenspiel ??? Keene Ahnung is zu einfach, aber manchmal nah dran . Uns gehen lansam die Ideen aus. Aber einfach so abschenken wollen wir auch nicht.

Man muss sich nichts vormachen ... sicher hat dass Abstiegsgespenst längst die Tür nach oben zugeschlagen, aber abgeschlossen ist noch nicht. Wir haben trotzdem Bock, dass geilste Spiel der Welt zu spielen und das wollen wir euch am kommenden Samstag zu Hause gegen Lübbenau zeigen. Wir machen weiter und mit eurer Unterstützung wird allet wieda jut .

Marco Thäle

Stand: 13. Platz, 7:31 Punkte, 413:517 Tore

 

Ostsee-Spree-Liga Frauen
BFC Preussen - VfV Spandau 23:24 (--:--)

Torschützen: Sophie Kieschke (7), Michaela Hofmann (6), Christin Schnitzer (5), Lea Banse (3), Dani Klecha (1), Merle Klingbiel (1), Anja Bathelt, Kirsten Helbig-Voht, Jill Weidner, Maren Kurz, Catharina Hille. Torwarte: Olivia Löchel, Constanze Knebel.

Ein Samstag zum Vergessen ...

Man hatte sich so viel vorgenommen auf dem weiteren Weg Richtung Meisterschaft, doch nach 60 Minuten machte sich zunächst große Ernüchterung breit.

Mit großem Willen und viel Engagement startete man in die Partie, versprachen doch auch die letzten Spiele beider Mannschaften gegeneinander viel Feuer und Kampf rund um den Ball. So war es auch wenig verwunderlich, dass beide Abwehrreihen wenig zuließen und das Ergebnis hin und her wogte. Als der Pausenpfiff ertönte, konnten wir mit einer Zwei-Tore-Führung in die Kabine und mit uns selbst ins Gericht gehen.

Bekanntermaßen liegt uns der Beginn der 2. Halbzeit nicht so sonderlich, doch an diesem Tag sollte es anders kommen, wir fanden gut zurück ins Spiel und konnten uns Angriff für Angriff mit vier Toren absetzen. Eine Conny im Tor fand nun immer besser in die Partie und zu bekannter Stärke zurück.

Das Spiel war hart umkämpft, doch stets fair, so kam es Mitte der 2. Halbzeit zur wahrscheinlich schönsten Szene des Spiels, als Sarah Herz und Christin Schnitzer um den Ball kämpften und sich nach Pfiff durch den Unparteiischen – die an diesem Tag eine gute Leistung boten – gegenseitig aufhalfen und umarmten.

Doch was dann passierte lässt sich kaum in Worte fassen ... fünf Minuten vor dem Schlusspfiff nahm Trainer Plötz die Auszeit, um uns nochmal einzuschwören und für die letzten Minuten zu wappnen. Kaum war das Spiel wieder angepfiffen, konnte kaum einer glauben, was er da sah. Spandau kämpfte sich mit einer tollen Mannschaftsleistung zurück und so schmolz der Vorsprung, bis er zwei Minuten vor Schluss gänzlich dahin war. Hinzu kam eine unglückliche 2-Minuten Strafe, die Spandau Chancen einräumte, die die Damen zu nutzen wussten. So stand es plötzlich 24:22 für die Spandauerinnen. Auch der letzte Treffer durch Sophie Kieschke konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben, nicht jedoch die beiden Punkte nach Lankwitz entführen – am Ende hieß es dann 24:23 gegen uns. An dieser Stelle Glückwunsch an die kämpferischen Spandauerinnen, die an diesem Samstag einfach cleverer agiert haben als wir.

Nun muss man versuchen diese Niederlage abzuhaken, ein wenig zu analysieren, die Köpfe hoch zu kriegen und weiter zu kämpfen. Denn am Ende dieses Spieltages stehen wir immer noch auf Tabellenplatz 1 und haben unser Schicksal selbst in der Hand.

Wir freuen uns auf unsere Fans am kommenden Samstag im neuen Adlerhorst um 16 Uhr, wenn wir wieder auf Punktejagd gehen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die am Samstag mitgereist sind und uns lautstark unterstützt haben.

Verena Schöning

Stand: 1. Platz, 28:6 Punkte, 469:337 Tore

 

Landesliga Männer
BFC Preussen II - SG Rotation P. B. II 25:25 (--:--)

Torschützen: Daniel Blankenstein (4), Finn Malek (4), Aron Rogmann (3), Noah Pütz (3), Mark Dittmann (2), Oliver Blankenstein (2), Tobias Franke (2), Wolfgang Krüger, Maxim Steinhausen, Tobias Meyberth. Torwarte: Lukas Strassert, Lars Gottschalk.

Unser 16. Ligaspiel, Sonntagmittag – 14:00 Uhr in der Werner Seelenbinder Halle in Prenzlauer Berg, die Halle war voll in der Hand der Fans von Rotation.

Wir sind mit einem Kader von 14 Spielern angetreten, verstärkt von Matteo Werth, der noch nicht bei der 1. Männer festgespielt ist nach seiner Auslandssperre. Alle Spieler waren hoch motiviert und konzentriert, denn wir wollten als Tabellendritter dem Favoriten Rotation, Tabellenzweiter, das Leben so schwer wie möglich machen. In den ersten 2 Spielminuten konnten wir Rotation überraschen und gingen mit 0:2 Toren in Führung. Danach war aber Rotation aufgewacht und glichen erst aus, um dann bis zur 18. Spielminute mit 9:4 Toren in Führung zu gehen. Unsere Mannschaft gab aber nicht auf, konnte sich wieder herankämpfen und so gingen wir mit einem Halbzeitergebnis von 13:11 Toren in die Pause.

In der 2. Halbzeit hatten wir ein knappes und spannendes Spiel mit dieser 2-Tore-Führung von Rotation. In der 48. Spielminute konnte Tobias Franke dann erst den Torabstand auf 21:20 verkürzen, dann hielt Tobias Meyberth mit einem 7-Meterwurf ein 22:21,Tobias Franke schoss dann das erste Mal das Ausgleichstor zum 22:22, dann hielt wieder Tobias Meyberth mit 7 Meter das 23:23. Kurz vor Schluss brachte uns Daniel Blankenstein mit 23:24 in Führung, allerdings kassierten wir dann gleich wieder 2 Gegentreffer. Oliver Blankenstein warf in der 59. Spielminute dann wieder ein Tor zum Ausgleich zum Stand von 25:25 Toren. In der letzten Spielminute wehrte die Mannschaft erfolgreich den letzten Angriff von Rotation ab, im Gegenzug verschliefen wir jedoch so bisschen unseren letzten Freiwurf, deshalb ging das Spiel mit einem Stand von 25:25 Toren unentschieden aus.

Uwe Franke

Stand: 3. Platz, 21:9 Punkte, 429:372 Tore

 

Landesliga Frauen
BFC Preussen II - SG GM/BTSV 1850 18:18 (--:--)

Torschützen: Antonia Lukowsky (4), Friederike Ewert (3), Svenja Linnek (2 + 1 x 7m), Janina Stey (2), Felicia Dolata (2), Kirstin Friese (2), Jessica Fischer (2), Julia Lieb (0 + 1 x 7m), Michaela Tamme, Yasmine Noack, Julika Heinze. Torwarte: Andrea Winckelmann.

Wenn's spielerisch nicht klappt, muss man halt tricksen ...

Um Punkt 13 Uhr stehen wir unseren Gegnern des SG GM/ BTSV in einer gemütlichen Halle in Berlin-Tiergarten gegenüber. Wie üblich, stellt sich der Schiedsrichter den beiden Teams vor, bevor es zum Shake-Hands kommt. Schiedsrichter Petrak beginnt seine Begrüßung mit einer sonderbaren Einleitung: „Eigentlich müsstet ihr an diesem Tag jetzt am Herd stehen, aber Handball war dann wohl doch wichtiger“. Ob dies als Scherz zu verstehen ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.

Wir haben Anwurf. Unser Start ist wie immer ein wenig holprig. Wir müssen uns erst in das Spiel hineinfinden und unsere Gegenspielerinnen besser einschätzen. Die Abwehr steht von Anfang an gut; uns gelingt es immer besser, die gegnerischen Angriffe abzuwehren. Auch schaffen wir es hin und wieder Bälle abzufangen. Leider werden so gut wie alle abgefangen Bälle, die schon auf halben Weg zum Konter angesetzt sind, vom Schiri zurückgepfiffen. Warum? Das kann er selbst nicht genau erklären. Auch wenn der Ball aufgrund eines Fehlpasses direkt in den Händen einer unserer Spiele- rinnen landet, wird ein Freiwurf für die SG GM/ BTSV gepfiffen.

Schade, wenn man es als Schiedsrichter nicht einmal schafft, den Spielverlauf unauffällig zu beeinflussen. Das sorgt für Unmut, zumindest bei einer Mannschaft. Auch wenn der Ärger aufgrund solcher Aktionen groß ist, müssen wir uns auf unser Spiel konzentrieren. Aufregen bringt sowieso nichts! Wir verschaffen uns einen 3-Tore-Vorsprung zu unseren gegnerischen Damen, den wir konstant bis zum Ende der zweiten Halbzeit halten können. Wir setzen vereinzelt Spielzüge an, die öfter ziemlich gut funktionieren. Vor allem aber stimmt unsere Abwehr, wir packen aggressiv zu und reagieren schnell auf die Pässe der Gegner. Mit einem 10:7 gehen wir vorerst zufrieden in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit erreicht die Frustration über unseren Schiedsrichter sein Maximum. Ich frage mich immer wieder, ob das Wort „Schiedsrichter“ im Handball mittlerweile eine neue Definition erhalten hat. Auf unser Spiel bezogen würde diese ungefähr so lauten: „Schiedsrichter“: Eine Person, die während eines Spiels 20m von links nach rechts läuft und sich nach dem eigenen Pfiff von einer Spielerin beeinflussen lässt, was die richtige Entscheidung sei. Mehrfach.

Ein Beispiel: Eine unserer Gegenspielerinnen wirft aus der zweiten Reihe auf das Tor und wird von niemandem berührt. Sie trifft nicht und der Schiedsrichter zeigt „Abwurf“. Die Spielerin fängt an zu meckern, dass ihr Team eigentlich wieder den Ball haben müsse. Die Reaktion unseres Schiris? Er scheint überzeugt und pfeift Freiwurf. Warum? Niemand weiß es. Leider geschieht dies wiederholt. Demnach spielen wir im Angriff unsere 30 Sekunden runter, während die Damen des SG GM/ BTSV jedes Mal mindestens zwei Minuten zur Verfügung haben; also so lange, bis auch sie es irgendwann schaffen, auf irgendeine Weise ein Tor zu erzielen.

Leider bringt uns die Wut so aus der Fassung, dass wir bis zum Ende zwischen einem 1-Tor und 2-Tore-Abstand schwanken. Die Führung lassen wir uns aber nicht so schnell nehmen. Unsere Abwehr zeigt weiterhin Stärke und Schnelligkeit. Auch spielen wir weiterhin unser Konzept, aber treffen zu oft den Pfosten vom Tor. Besonders ärgerlich: Angriffe können wir so gut wie nie ausspielen. Der Grund dafür, während gut laufender Spielzüge wird während des Torwurfs wiederholt abgepfiffen. Perfekt vorbereitete Anspiele zum Kreis, bei denen niemand gefoult oder gar berührt wird, werden zurückgepfiffen. Der Versuch eines 1 gegen 1 wird unterbrochen, wenn man gerade frei vor dem Tor steht. Erklären können wir uns das nicht. Die Gegenspielerin, die nur am Korrigieren der Schiedsrichterentscheidungen ist, muss uns nun in einem etwas zickigen Ton mitteilen, dass alle diese Entscheidungen ihrer Meinung nach gerechtfertigt seien.Das würde natürlich jeder behaupten, der gerade dabei ist - nicht durch spielerische Leistung sondern durch zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen - immer mehr Punkte zu erzielen.

Am Ende steht es 18:17, es sind noch zwei Minuten zu spielen. Diese zwei Minuten(!) dürfen unsere Gegnerinnen fast vollständig nutzen, um ihren Angriff zu spielen. Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff gelingt ihnen schließlich der Ausgleich. Natürlich versuchen wir in der verbleibenden kurzen Zeit, den verdienten Siegtreffer zu erzielen. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen lässt uns der Schiedsrichter unseren Anwurf zu wiederholen und wir verlieren wertvolle Zeit. Der Abpfiff ertönt und wir sind enttäuscht. Fair Play kennen wir anders. Immerhin können wir wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen und werden in den letzten Spielen noch einmal alles geben, was in uns steckt!

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei unserem Schiedsrichter, Herrn Petrak vom BSC Rehberge, für das außerordentlich einseitig gepfiffene Spiel. Nächsten Sonntag werden wir seinem Wunsch nachgehen und uns alle ganz emanzipiert an den Herd stellen.

Antonia Lukowsky

Stand: 2. Platz, 20:8 Punkte, 283:284 Tore

 

Bezirksliga B Männer
BFC Preussen III - HSG Neukölln III 25:26 (--:--)

Torschützen: Daniel Wedell (7 + 1 x 7m), Philipp Albrecht (4), Josip Akrap (1 + 3 x 7m), Alexander Wiczorek (4), Julius Bremer (2), Mario Schul-Werner (2), Christian Weber (1), Jörg Herzog, Frank Wendler, Michael Arens-Fischer, Benjamin Haby. Torwarte: Dirk Höller, Lars Geiger.

Wir beginnen mit ein wenig Biologie: Das Wappentier des Vereins, der Adler, ist in der Lage, aus dem Stand heraus loszufliegen – wie man das halt von Vögeln so kennt. Der Albatros hingegen braucht zum Starten ganz viel Anlauf. Am Sonntag im Spiel gegen Neukölln waren wir eher Albatrosse. Und der Anlauf dauerte die gesamte erste Halbzeit.

Von Anfang an stand unsere Abwehr schlecht. Selten fasste sich jemand mal ein Herz und langte ordentlich zu. Stattdessen ließen wir die Gegner kreuzen und herumspielen, wie sie wollten, bevor diese dann ein einfaches Tor nach dem anderen warfen. Zunächst konnten wir dies noch kompensieren, da auch auf der anderen Spielfeldseite nicht gerade ein unüberwindbares Bollwerk stand und wir selbst viele Treffer erzielten. Nach und nach trafen wir jedoch schlechter und spielten uns fest. So fing Neukölln dann nach 15 Minuten an, sich langsam von uns abzusetzen. Dies gipfelte in gruseligen Schlussminuten, sodass wir mit einem Rückstand von 5 Toren (11:16) in die Pause gingen.

Sicherlich nicht unaufholbar, wenn wir endlich mal ordentlich zupacken und die Gegner nicht spielen lassen, wie sie wollen, so die Halbzeitansprache vom Ersatztrainer Ronny. Also wurde umgestellt auf eine 5-1 Abwehr und mit mehr Biss ging es in die zweite Halbzeit.

Das machte sich auch bezahlt. Schon nach wenigen Minuten sah man einen enormen Unterschied im Abwehrverhalten und die neue Formation passte auch. Von nun an tat sich die HSG deutlich schwerer, in vernünftige Wurfposition zu kommen, und traf demnach deutlich seltener. Im Angriff von uns blieb alles wie gehabt, sodass sich nun eine Aufholjagd anbahnte. Nach und nach reduzierten wir den Abstand auf ein bis zwei Tore, schafften es allerdings nie, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Auch in den letzten 30 Sekunden vertändelten wir unglücklich den Ball, anstatt das Unentschieden rauszuholen. Bei einem Spielstand von 25:26 erklang der Schlusspfiff.

Wir lernen: Wer die erste Halbzeit nicht richtig spielt, muss sich in der zweiten doppelt anstrengen - und verliert dann unter Umständen trotzdem. Hoffnung macht die zweite Hälfte. Wenn wir daran anknüpfen, wird das nächste Spiel vermutlich ganz anders aussehen. Ist ein Albatros nämlich erstmal abgehoben, läuft die Nummer. (Jungs, wir müssen mal wieder gewinnen; mir gehen die aufmunternden Schlussworte aus.)

Julius Bremer

Stand: 8. Platz, 11:21 Punkte, 356:420 Tore

 

Kreisliga A Frauen
BFC Preussen III - SG AC/Eintracht Berlin III 16:12 (--:--)

Torschützen: Alex Schmitterer, Anja Schulz, Anna Österwinter, Belinda Herrmann, Consilia Kruk, Elena Bornschein, Hanna Zwaka, Jana Morawitz, Mandy Brusdeilins, Nadine Dittmar, Sandra Wosch, Sonja Klippel, Sophie Zimmermann.

Schwer getan, trotzdem gewonnen

Am Sonntag Abend um 19:30h war in der Peter-Huchel-Straße in Hellersdorf das Spitzenspiel der Kreisliga A der Frauen angesetzt. Die Preussen mussten zu der drittplatzierten SG AC/Eintracht und bei nur einem Punkt Vorsprung musste das Spiel trotz undankbarer Anwurfzeit unbedingt gewonnen werden um den zweiten Tabellenplatz zu festigen. Der Start ging dabei leider daneben: Zwar stand die Deckung samt Torhüterin von Beginn an gut gegen die im festen Angriff allerdings auch eher harmlosen Gegner, doch vorne wurde leider überhaupt kein Druck entwickelt. Einzig Alex Schmitterer entwickelte so etwas wie Zug zum Tor, scheiterte dann aber an der guten gegnerischen Torhüterin. Und so brauchte man schon einen Siebenmeter in der 10. Minute um das erste Tor zu erzielen. Auch danach ging es holprig weiter. Zwar konnte die Deckung der Eintracht etwas öfter in die Bredouille gebracht werden, aber ein ordentlicher Vorsprung wurde verpasst, da das Tempospiel in erster und zweiter Welle völlig vernachlässigt wurde.

In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild: Die Deckung stand weiter solide, besonders Mandy Brusdeilinshatte ihre Gegenspielerin gut im Griff. Vorne war man weiter einfallslos und versuchte es vor allem mit Einzelaktionen. Selten wurde ein Spielzug mal zu Ende gespielt. Trotzdem gelang es, einen kleinen Vorsprung heraus zu spielen. Dieser schmolz jedoch durch Unkonzentriertheiten und schlechter Gegenstoßverteidigung wieder auf ein Tor. Wichtig waren in dieser Phase vor allem die beiden Siebenmeter, die Sophie Zimmermann sicher verwandeln konnte. In der 58. Minute sah sie dann allerdings nach einer unglücklichen Aktion in der Gegenstoßverteidigung die Rote Karte und erst diese Aktion rund 2 1/2 Minuten vor Spielende schien die Preussendamen am Sonntagabend aufzuwecken. Mandy Grünewald parierte Siebenmeter und Nachwurf, die fünf verbliebenen Spielerinnen spielten auf einmal mit Tempo und Druck zum Tor und so gewannen die Preussen letztendlich sogar mit 4 Toren. Nicht auszudenken, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn man etwas früher umgeschaltet hätte. Aber egal, die zwei Punkte wurden mit nach Lankwitz genommen und am Ende bleibt ein wichtiger Sieg trotz schlechtem Spiel.

Auf diesem Wege eine gute Genesung an die verletzte Spielerin des Gegners und an Sophie Zimmermann.

Philip Kretschmer

Stand: 2. Platz, 25:5 Punkte, 297:161 Tore

 

Ostsee-Spree-Liga männl. A-Jugend
BFC Preussen - Lausitzer HC Cottbus 24:25 (12:12)
Preussen gegen die Cottbuser Sportschüler

Wieder keine gute Leistung. Preussen können in ihrer Heimhalle wieder nicht punkten. 24:25 Endergebnis

Der Monat Februar ist kein guter für die Adler. Und am 23.02.2016 nun das Pokalhalbfinale bei den Füchsen ;).

Aber das ist ja Auswärts .

Timon Seifert

Stand: 6. Platz, 13:13 Punkte, 373:329 Tore

 

Landesliga weibl. B-Jugend
BFC Preussen - TuS Hellersdorf 15:23 (--:--)

Torschützen: Sara R. (6), Johanna H. (6), Nursi A. (4), Sofie V., Leonie V., Lava G., Hacer C..

Gut geschlagen

Stark dezimiert, da vier Spieler krankheits oder schulbedingt ausgefallen sind, traten die Preussen Küken mit 8 Spielerin gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Hellersdorf an.

In den ersten 15 Minuten entwickelte sich eine sehr ausgeglichene Partie (7:7), in der man es den teilweise 3 Jahre älteren Hellersdorfern extrem schwer machte, Tore zu erzielen. Eine dreifache Zeitstrafe war dann allerdings der Einbruch der Preussen Mädels, dieschnell einem Rückstand von 3-4 Toren hinterher rannten. Mutig und geschlossen wehrte man sich dennoch gegen eine zu hohe Niederlage und zeigte wahren Teamgeist. Gleichzeitig konnten einige Spielerinnen das Fehlen von Stammkräften nutzen, um Erfahrung zu sammeln. Der Charakter der Küken kann den Trainer stolz machen und macht Mut für die Zukunft! Ein herzlicher Dank an Lava aus der C-Jugend, die spontan eingesprungen ist.

Sven Plötz

Stand: 6. Platz, 9:13 Punkte, 172:205 Tore

 

Stadtliga A männl. D-Jugend
BFC Preussen - HC Pankow 21:22 (--:--)
Morgenstund hat Gold im Mund!

Leider trifft dieser Spruch nicht für die mD-Jugend zu. Bereits in der ersten Halbzeit, versäumte die Mannschaft einen größeren Vorsprung heraus zu kämpfen. Zu oft wurden sie vom Gegner überlaufen, weil die Zuordnung in der Manndeckung nicht stimmte. So konnte nur ein 11:12 in die Pause mitgenommen werden. Die zweite Halbzeit (in der Raumdeckung gespielt wird), sah leider nicht viel besser aus. Den Pankowern gelang es zu oft unsere Abwehr auszuhebeln, im Gegenzug vergaben wir zu viele Angriffe durch unkonzentriertes, und schlechtes Passspiel oder harmlose Torwürfe. In letzter Minute fingen wir uns das 22:21 Endergebnis und mussten den weiten Weg nach Hause ohne Punkte antreten.

Alles in allem lagen einige Jungs mindestens mit einem Bein noch im Bett als um 10 Uhr das Spiel angepfiffen wurde.

Den ersten Platz müssen wir nun auf Grund des schlechteren Torverhältnis an die Füchse abgeben, und am nächsten Spieltag im direkten Vergleich in eigener Halle zurück holen.

Andreas Vater

Stand: 2. Platz, 6:2 Punkte, 85:57 Tore

Sponsoren