Spielberichte vom 17.09.2016 - 18.09.2016

1. Männer – HSG Neukölln   21:27 (8:14)

TW: Lukas Strassert, Lennart Lorenzen. Torschützen: Patrick Hanisch (7/1), Maxililian Bachmann (6), Tobias Meyberth (2/1), Finn Malek (2), Tobias Franke, Oliver Blankenstein, Lukas Altmann und Frederick Nitzsche (je 1), Noah Pütz, Daniel Blankensten, Lionel Baensch und Maximilian Sikorszky Vertes.

Alle Spieler waren hoch motiviert, dennnoch gerieten wir den ersten 5 Spielminuten in einen Rückstand von 5:1 Toren. Diesen Rückstand konnten wir zwar mal auf 7:4 Toren und auf 8:5 Toren verkürzen, aber alle Mühen konnten einen Halbzeitstand von 14:8 Toren nicht verhindern.
In der 2. Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, die Manndeckung schaltete zwar den Spielmacher aus und brachte dann auch Entlastung, aber der Torabstand änderte sich im Wesentlichen nicht. Deshalb ging das Spiel mit einem Stand von 27:21 Toren verloren.

Die Schiedsrichterleistung war aus meiner persönlichen Sicht einseitig gegen uns, was auch immer auf der Seite unser Spieler zu Frustrationen führte und im Gegenzug meistens auch noch einen Konter einbrachte. Protest gegen die letzte Schiedsrichterentscheidung habe ich zwar dann doch nicht eingelegt, weil die Schiedsrichter einhellig behaupteten, dass sie vor Ablauf der Spielzeit Timeout gepfiffen hätten, trotzdem ist eine derartige Schiedsrichtergesamtleistung sehr unbefriedigend!  
Uwe Franke

Stand:  Platz 10   Punkte: 0:2   Tore: 21:27

 

1. Frauen  – HSG Neukölln   25:21
TW: Olivia Löchel, Ariane Schidlewski; Torschützen: Frederike Ewert, Camilla Danek, Sophie Kieschke, Michaela Hofmann, Verena Schöning, Semira Isensee, Juliane Hamann, Anja Bathelt, Felicita Dolata, Marlene Kretschmer, Cornelia Förster.

Saisonstart geglückt!

Nach einer mehr als holprigen Vorbereitung stand nun das erste Kräftemessen mit einem Ligakonkurrenten an. Am Samstag Nachmittag trafen wir uns auswärts bei der HSG Neukölln und jeder wusste, dass dies kein leichtes Spiel werden würde. Nervös aber hoch motiviert starteten wir in die Partie. Anfang der 1.Halbzeit war es das erwartet spannende Spiel, aber durch eine starke und konsequente Abwehr sowie eine sehr gute Torwartleistung machten wir es den Gastgebern schwer, zum Torerfolg zu kommen und konnten uns Tor um Tor absetzen. Halbzeitstand 9:16. In Halbzeit 2 kam ein kleiner Bruch in das Spiel, so dass die HSG verkürzen konnte. Rechtzeitig kam ein Ruck durch die Mannschaft und wir konnten die 2 Punkte mit nach Hause nehmen. Man kann zusammenfassend sagen, dass alle Positionen gut funktioniert haben und am Ende ein guter Start gelungen ist. Schön ist, dass fast alle neuen Spieler sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Macht jeweils zwei Kästen Bier - da kommt einiges zusammen J Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Auswärtsfahrt! Vielen Dank an alle unsere Fans, die uns nie aufgeben und unsere Trommler, die stets den Weg, egal bei welchem Spiel, in die Halle finden.
Dajana Klecha

Stand: Platz 3   Punkte: 2:0   Tore: 25:21


2. Männer– SG Rotation Prenzlauer Berg   31:22

TW: Paul Wolle, Tom Lorenzen. Torschützen: Alexander Schwabe (12/5), Frederic Nitzsche, Johannes Breß (je 5), Robin Kretschmer, Philip Kretschmer (je 3), Alex Tabaczynsky (2), WolfgangKrüger (1), Marcus Blöhm, Lionel Baensch und Antonio Cutshaw.

In der ersten Halbzeit zehn Tore kassieren? Kann man machen, aber im Angriff musste auf jeden Fall aufgerüstet werden da man den Gegner nur mit einem Tor Rückstand in die Kabine geschickt hat. Nach der Ansprache vom Trainer Niels Gottschalk in der Halbzeitpause ging es dann mit Feuer in die nächste Halbzeit. In der zweiten Hälfte konnte man in der Abwehr die Kommunikationsfehler untereinander beseitigen und die Mannschaft stand sicher hinten. Hierbei sollte man auch nochmal die hervorragende Torwartleistung von Paul Wolle in der 1. Halbzeit und von Tom Lorenzen in der 2. Halbzeit hervorheben. Im Angriff überzeugten dann Alexander Schwabe mit zwölf Toren in diesem Spiel, Frederic Nitzsche und Johannes Breß mit jeweils fünf Treffern. Der Gegner wurde öfter mal mehrere Angriffe hintereinander ohne Torerfolg zurück in die Abwehr geschickt, so konnte Preussen sich dann immer weiter absetzen und sich mit einem Endstand von 22:31 vom Gegner verabschieden.

Stand: Platz 1   Punkte: 4:0   Tore: 25:15


3. Frauen  – VfL Tegel II   20:12 (7:5)
Torschützen: Kiki Helbig (7), Consilia Kruk (4), Nadine Dittmar und Alexandra Schmitterer (je 2), Sonja Klippel, Jana Morawitz, Elena Bornschein, Mandy Brusdeilins und Sophie Zimmermann (je 1), Franziska Hille, Franziska Strohbach, Salije Osman, Belinda Herrmann und im Tor Mandy Grünewald.

Netter Auftakt in neue Saison
Die Freude auf das erste Saisonspiel wäre sicherlich größer gewesen, wäre da nicht die Uhrzeit – um 09.00 Uhr trafen sich 14 fast muntere Frauen + Trainer in Tegel. Keiner wusste so recht, wie man die „neue“ Liga einschätzen sollte. Doch die Zielsetzung sollte die gleiche wie im Vorjahr sein. Trainer Philip Kretschmer erklärte sich als Schiedsrichter bereit, da der eigentliche verhindert war. Mit dem gewohnten Kader und zwei „alten Bekannten“ (Kirsten Helbig + Franziska Strohbach) sollte es dann losgehen.
Beide Mannschaften starteten mit vielen einfachen Fehlern, die die gegnerische Mannschaft immer wieder ausnutzen konnte. Nach geschlagenen 20 Minuten war ein langsames Erwachen der Preussen-Frauen zu erkennen. Eine schnelle, noch verbesserungswürdige zweite Welle brachte Preussen in Führung. Leider kam das Aufwachen etwas spät und so blieb es bis zum Ende der ersten Halbzeit knapp (5:7).
Der Halbzeitstand verrät schon, dass das Spiel nicht über den Angriff gewonnen wurde. Eine starke Abwehr mit sicherer Torfrau machte es den Damen aus Tegel schwer. Doch die Chancenverwertung der Preussenmädels war auch eher schlecht als recht. Nach 45 Minuten wurde der Schalter dann endlich umgelegt und die Frauen konnten sich endgültig absetzen. Consilia Kruk verwandelte 4 schöne Tore von rechtsaußen und alle zogen mit. Die dritten Frauen vom BFC Preussen gewinnen also verdient mit 12:20 - was ok ist.
Zusammengefasst ist zu sagen, dass das Zusammenspiel und die Chancenverwertung noch ausbaufähig sind. Doch dafür werden die Trainer, Tobias Meyberth und Philip Kretschmer, sicherlich sorgen. Apropos Trainer – Woody ist auf der Bank doch lieber gesehen, als auf dem Feld, was natürlich nichts mit seiner Schiedsrichterleistung zu tun hat.
Sophie Zimmermann

Stand: Platz 2   Punkte: 2:0   Tore: 20:12

 

mA-Jugend  – SG Narva Berlin   22:30 (8:19)
Von beginn an war Preussen leicht im Nachteil, da sie nur Aushilfsspieler als Ersatz hatten, jedoch hatte auch Narva nur wenig Optionen zum wechseln. Beide Mannschaften waren topmotiviert, was zur Folge hatte, dass es zu Beginn ein Spiel auf Augenhöhe war.In den ersten fünf Minuten konnte nur ein Tor seitens Narva erzielt werde. Nun fielen im weiteren Verlauf mehr Tore. Jedoch wurde deutlich, dass Preussen sich immer schwerer tat einen erfolgreichen Abschluss zu erzielen, da sie sich zu sehr aus ihrem schnellen Spiel ausbremsen ließen. Auch in der Abwehr wurde es Narva sehr leicht gemacht und so konnten sie eine deutliche Führung erringen. Als dann noch Jonas Pate verletzt wurde und ausgewechselt werden musste, war dass ein herber Verlust. Besonders die Motivation der Mannschaft litt darunter, sodass es ein deutliches Halbzeitergebnis mit 8:19 gab.
Ab der zweiten Halbzeit konnte Jonas Pate dann wieder eingesetzt werden und Preussen schaffte es das Spiel zu dominieren. Sie schafften es durch schnelle Tore, eine souveräne Abwehr auf einen 6-Tore-Abstand zu verkürzen. Jedoch schaffte es Narva wieder ins Spiel zu finden und langsam den Vorsprung zu erhöhen. Nur durch die hervorragende Torwartleistung von Felix schaffte es Preussen im Spiel zu bleiben. Als dann eine doppelte Überzahl für Preussen herausgeholt wurde, schaffte es Preussen wieder aufzuholen, jedoch reichte dies nicht aus, um den Spielausgang zu ändern. Als dann Thiemo aufgrund Meckerns eine doppelte Zweiminutenstrafe bekam, gab Preussen das Spiel endgültig aus der Hand.
Da es nur einen Schiedsrichter gab, war die Schiedsrichterleistung dauerhaft sehr schlecht und kaum nachzuvollziehen. Es wurden Zweiminutenstrafen oft und gerne falsch eingesetzt und viele andere Entscheidungen waren fragwürdig, jedoch wurden beide Mannschaften gleichermaßen durch den Schiedsrichter beeinträchtigt, er war also nicht für den Spielausgang verantwortlich.
Die mA

Stand: Platz 8   Punkte: 0:2   Tore: 22:30

 

wB-Jugend  – FSV 1912   21:17 (11:8)
TW: Mila (4!!/8); Torschützen: Sara 8, Johanna, Leonie & Nursi 4, Renata 1, Mara , Haci, Fenja, Sofie, Midori und Melissa

Der Ausweglosigkeit die Krallen gezeigt
Fast 4,5 Monate Vorbereitung lagen hinter dem Preussen-Nachwuchsteam. Seit Mai wurde teilweise an Vormittagen und Wochenenden intensiv und hart auf den heutigen Tag hingearbeitet. Die Mannschaft gewann immer mehr an Qualität und auch neue Spieler klopften an im Adlerhorst, um sich der Jagd anzuschließen. Mittlerweile 16 Spieler zählt der Kader und alles schien bereit. Auf eine Situation waren die Preussenküken jedoch nicht vorbereitet. Was passiert, wenn sich die einzige Torhüterin verletzen sollte?
Das worst-case-Szenario hat sich den Termin einen Tag vor dem ersten Spiel ausgesucht und Tia kam zum Schrecken aller mit einer dicken Bänderverletzung aus dem Urlaub. Jetzt hieß es, erstens improvisieren und zweitens aus den Worten Teamgeist und Willen Taten folgen zu lassen. Improvisieren sollte bedeuten, eine Feldspielerin mit keiner einzigen Minute Erfahrung zwischen den Pfosten ins kalte Wasser zu schubsen. Glücklicherweise hat der Coach seine erste Wahl samstags morgens um 09.00 mit dem Anruf überrumpelt, so dass keine Zeit zum Denken oder Zögern blieb. Aemilia stellte sich der Aufgabe, erhielt einen crash Kurs in Sachen „tut´s weh am Körper, ist der Ball gehalten“ und war bereit.
Dennoch ging das Team entsprechend verunsichert in die Partie. Als es im zweiten Angriff zum ersten Kontakt zwischen Mila und dem Ball kam (sie sollten sich noch öfter begegnen), keimte Hoffnung bei den Adlern auf, hier und heute eine Sensation zu schaffen. Der Angriff spielte sehr diszipliniert, und immer wenn sich der Gegner auf Sara als Haupttorschützen einzustellen versuchte, glänzten plötzlich die anderen Positionen. Leonie belohnte sich für ihren Einsatz im Training (drei Fehltage in 4 Monaten) und machte große Beute. Alle eingesetzten Spieler knüpften nahtlos an die Leistung der anderen an und in der Abwehr war es ein hartes und penetrantes Arbeiten am Gegner und Ball. Alle spielten für die verletzte Tia und für den neuen Torwartnachwuchs, die von Minute zu Minute stärker wurde. Höhe- und Siedepunkte waren vier gehaltene 7m im Spiel! Ab dem 2:1 führten die Adler die gesamte Spielzeit und gaben diese nie aus den Krallen.
Das war Teamwork, Einstellung und Preussenspirit, auch wenn in der Schlussphase des Spiels noch viel Hektik herrschte, die hoffentlich irgendwann durch Routine ersetzt wird. Diese Attribute müssen unbedingt beibehalten werden, denn die Situation bleibt angespannt, da der Ausfall unserer Torhüterin noch andauern wird. Nachlassen ist nicht und für Mila heißt es jetzt: Nachsitzen und Extraschichten einlegen, denn war leider geil :).
Sven Plötz

Stand: Platz 4   Punkte: 2:0   Tore: 21:17

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