Spielberichte vom 12.11.2016 - 13.11.2016

1. Männer – TSV Marienfelde  POKAL   38:7 (19:5)   Preussen im Achtelfinale

Tor: Lukas Strassert & Dennis Pache; Feldspieler: Patrick Hanisch (8/3), Daniel Blankensten (6), Thomas Pahlen (5), Tobias Franke (4), Aron Rogmann (3), Maximilian Bachmann (3), Oliver Blankenstein (3) & Frederic Nitzsche (je 3/2), Finn Malek (2), Lukas Altmann(1), Noah Pütz.  

Preussen trat als Favorit an, aber der Pokal hat so seine eigenen Gesetze, deshalb hieß die Devise: Volldampf von der ersten Minute an und im ersten Viertel dem Gegner zeigen, wo es lang geht. So wie in der Kabine besprochen übernahm Max die Initiative und in den ersten 10. Spielminuten hieß es wie folgt: Max, Max, Tommi, Max., Patti, Patti, Aron und der Spielstand lautete 03:07 Tore. Dies zeigte bereits die erhoffte Wirkung und somit lautete der Spielstand in der 20. Minute 03:14 Toren. In den letzten 10 Spielminuten der 1. Halbzeit konnte der Gegner dann zwar mit 2 Toren seinen Spielstand verbessern, aber wir konnten dieses mit 5 Toren. Somit gingen wir mit einem Ergebnis von 05:19 Toren in die Halbzeit.
In der 2. Halbzeit machten wir da weiter, wo wir zur Pause unterbrochen hatten, so stand es nach einer kleinen Serie in den ersten 7 Minuten bereits 05:26 Tore. In der 39. Und 40. Spielminute verkürzte Marienfelde um 2 Tore, danach spielte dann unsere Mannschaft ein zunehmend einseitigeres Spiel und beendete die Begegnung mit 07:38 Toren. Lukas Strassert hatte eine Reihe von Glanzparaden und verhinderte 2 Strafwürfe gegen uns!
Uwe Franke


1. Frauen – SV BVB 49  POKAL    30:28: (16:9)   Preussen im Achtelfinale                      

Tor: Erdenberger, Schidlewski; Feld: Ewert (2), M. Förster (5), Hofmann(1), Kretschmer (1), Förster (3), Danek (2), Hamann (5), Linke (4/4), Kieschke (6/2), Bathelt (1), Isensee

Zurück in die Vergangenheit …
Am Sonntag traf sich die 1. Frauenmannschaft um 10 Uhr am Anton-Saefkow-Platz 5 in Berlin- Lichtenberg. JA!- Richtig gelesen, um 10 Uhr war Treff angesagt für die Mädels. Solche Anwurfzeiten (11 Uhr) ist man nur aus dem Jugendbereich gewohnt, der bei allen schon einige Zeit her ist, abgesehen von Rike - sie feierte erst diese Woche ihren 21. Geburtstag.
Also wie schon erwähnt traf man sich um 10 Uhr am Anton-Saefkow-Platz. In dieser Halle hatte vor einigen Jahren noch die 2. Bundesligamannschaft des SV BVB gespielt, bevor man sich mit den Reinickendorfer Füchsen zusammen tat. So wurden aus den Spreebirds die Spreefüxxe und die Heimspielstätte verlagerte sich nach Charlottenburg. Viele alteingesessene Spielerinnen wechselten damals dann vor die Tore der Stadt, nach Altlandsberg. Svenja Lorenz, Nadine Schwarz, Jenyfer Franke, Romy Schöner und Yvonne Marticke waren Spielerinnen aus dem alten Bundesligakader. Die beiden Letztgenannten sollten auch an diesem Sonntag an ihrer alten Wirkungsstätte aktiv sein und den Damen das Leben schwer machen.
Dem Spiel der Damen konnte man die ungewohnt frühe  Anwurfzeit ansehen. Den ersten Treffer des Spiels markierten die Gastgeber, zwar glichen die Adler aus, doch der Start verlief eher schleppend. Bis zum Stand von 4:4 liefen die Meyberth-Damen einem Rückstand hinterher. Ab diesem Zeitpunkt wendete sich das Blatt. Nun gingen die Preussen in Front, doch das Spiel war noch immer mit vielen technischen Fehlern behaftet, welche zu Ballverlusten führten. Die Angriffe der Gastgeberinnen konnten nun besser unterbrochen werden, doch führten kleine Unaufmerksamkeiten und Absprachefehler im Deckungsverbund immer wieder zu unnötigen Treffern der BVB-Sechs. Gerade Romy Schöner zeigte ihre Klasse immer wieder. Sowohl aus dem Rückraum als auch aus dem 1:1-Verhalten und vom Punkt netzte sie ein wie sie wollte. Gegen die anderen Schützinnen hatten wir eine Lösung parat: Ariane Schidlewski. Sie war zur Stelle und parierte Bälle wie ein Uhrwerk, damit sorgte sie für Verzweiflung bei den Gastgeberinnen. Gerade die in den vergangenen Spielen gut aufspielende Julia Lemke, konnte in diesem Spiel nur einen Treffer verzeichnen.
Mit zunehmender Spielzeit kamen dann auch alle Spielerinnen im Pokalspiel an. So langsam nahmen die Damen Fahrt auf, zwar noch mit angezogener Handbremse, aber gerade das Konterspiel sorgte nun für schöne Treffer. Beide Außenpositionen gingen ab und Romy Schöner musste sich entscheiden, welche der Flügelflitzerinnen sie abdecken wollte. Tat sie dies, wurde konsequent über die andere Seite abgeschlossen. Zur Halbzeit markierten die Damen einen 9:16-Stand auf der Anzeigetafel.
In der Kabine wurde das Spiel kurz analysiert. Es sollte im zweiten Durchgang die Abwehr stabilisiert und die Wurfchancen konsequenter genutzt werden. Gerade die Ältere der beiden Torfrauen wurde in Halbzeit eins zur Weltmeisterin geworfen. Da auch die Heimmannschaft mit dem Spielgerät in den ersten 30 Minuten eher unzufrieden war, wurde dieses in der Pause getauscht. In einer Befragung der Spielerinnen kam heraus, dass man das Gefühl hatte, mit einem Männerball zu spielen.
Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Tobias Meyberth wechselte die Aufstellung komplett durch, um Spielerinnen, die in den vergangenen Spielen weniger Einsatz hatten, die Möglichkeit zu geben Spielpraxis zu sammeln. Sophie Kieschke wurde für Rike Ewert an den Kreis gesetzt und deckte zusätzlich auf der vorgezogenen Position. Auf Bildern zum Spiel kann man sehen, dass Sophie versuchte alles zu geben. Sie legte sich im Angriff praktisch um die Abwehrspieler herum, um den Ball elegant im Winkel einzunetzen.Den Deckungsverbund stärkte Marlene Kretschmer. Sie ackerte wie eine Irre um jeden Ball. Stellte ihren, im Gegensatz zu den Gegnern, zierlichen Köper in den Weg und holte sich mit Sicherheit viele blaue Flecken, wenn sie durch die Luft flog und Freiwürfe an unserem Torraum zog. Dahinter stand eine Vanessa Erdenberger, die die Würfe entschärfte, die durch die Deckung flatterten.
Durch die agile Vorgezogene konnten nun immer wieder Bälle abgefangen werden. Mit Tempo ging es nach vorn. Wenn man die 1. Welle nicht laufen konnte, wurde im Positionsspiel mit viel Druck in die Lücken gestoßen. Gerade Julia „Inge“ Hamann kam hier auf ihre Kosten. Wenn der Ball nicht direkt für einen Zähler auf der Anzeigetafel sorgte, wurde Inge von den Unparteiischen ein Starfwurf zugesprochen.
Nach einer stärkeren 2. Halbzeit lautete der Endstand 20:30. Das letzte Tor der Partie auf Seiten der Adler  warf Marlene, die ich auf diesem Wege gleich an die Kiste erinnern möchte. ;-)
Trotzdem ist am Ende festzuhalten, dass das Team zu viele Torchancen ausließ und sich nicht gerade mit Ruhm bekleckerte. Zu viele technische Fehler und Abspielfehler überschatteten das Spiel. Auch wenn das Ergebnis mit 10 Zählern Differenz nicht schlecht ist, sollten alle Spielerinnen an sich selbst und die Mannschaft höhere Ansprüche stellen. Klar ist, dass Pokalspiele immer ihre eigenen Regeln haben, aber für die nächste Pokalrunde muss das Team wieder kräftig  im Training arbeiten. Als nächstes kann schon ein Ligakonkurrent auf die Damen warten. Wo man auch gleich beim Thema ist:
Am kommenden Sonntag, den 20.11.2016, geht es um 15 Uhr im Adlerhort gegen die Damen von OSF um die Wurst - hier könnten die Meyberth-Damen die nächsten Punkte im Klassenerhalt der Oberliga Ostsee-Spree einfahren. Aber auch die ersten Frauen von OSF wird heiß darauf sein, endlich wieder zu punkten. Schließlich stehen sie mit derzeit lediglich 4 Positivzählern praktisch mit dem Rücken an der Wand.
Auf eine volle Halle mit vielen Fans und den Trommlern freut man sich schon jetzt in den Reihen der Damen.
Bis dahin, die 1. Frauen.


mA-Jugend    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – HSV Wildau 1950   22:28 (9:10)

Am Samstag um 16 Uhr spielte die mA gegen die heimstarke Mannschaft aus Wildau. Wir wussten, dass das kein Spaziergang wird.
Die Mannschaft hatte Probleme, ins Spiel zu finden und wurde immer wieder mit fragwürdigen 7m für den HSV bestraft. Man ging mit einem 10:9 Rückstand in die Pause (7:2 7m!).
In Durchgang 2 wollten wir einiges wieder gut machen. Dies gelang uns aber nicht, gut da wir zu zögerlich waren und vorne den Torwart zum Weltmeister warfen. Am Ende reichte jeder Kampf nicht, um den HSV in eigener Halle zu schlagen.
Danke an die angereisten Fans und an Johan aus der mB, der die Mannschaft unterstüzte.
Trotzdem ein kleines Fragezeichen am Ende: Es ist doch recht komisch, wenn man in einem Spiel 13:3 7m gegen sich und 6:1 Zeitstrafen hat und der Gegner mit 5 gelben Karten vom Feld geht. Trotzdem Glückwunsch an Wildau.
mA

Stand:  Platz 8   Punkte:  3:7   Tore: 122:143


mB-Jugend    Stadtliga
BFC Preussen –  SG GM/BTSV 1850    38:23 (17:10)

Tor: Nico Hahnel; Feldspieler: Johan Korte (17), Alexander Gollas (7), Timon Siegel (4), Nico Daase (3), Hendrik Thomas, Jakob Jörke & Leo Feike (je 2), Fabio Bohn (1), Jan Kerner.

Die SG GM/BTSV 1850 konnte leider nur mit 4 Feldspielern antreten, weshalb Preussen von Anfang an als Favorit in das Spiel ging. Es gelang Preussen, durch die Überzahl immer wieder die Außen freizuspielen und somit konnte die Mannschaft früh in Führung gehen. Doch die Gegner antworteten und dem Rechtsaußen der SG gelang es immer wieder sich im eins gegen eins durchzusetzen. Durch die Unterzahl der SG gelang es unseren Rückraumspielern jedoch immer wieder durch die gegnerische Abwehr zu brechen und so stand es zur Halbzeit 17:10.
In der zweiten Halbzeit baute der BFC seine Führung weiter aus. Die SG wurde unkonzentriert und so gelang es unserer offensiven Deckung immer wieder den Ball zu erobern und Konter zu laufen. Das Spiel endete deshalb ziemlich eindeutig mit 38:23 für den BFC Preussen. Die Mannschaft knüpft damit an die starke Leistung gegen Lichtenrade vergangene Woche an und steht nun als Dritter im oberen Drittel der Tabelle.
Nico Neuenfeldt

Stand:  Platz 3  Punkte: 4:2   Tore: 90:91


wB-Jugend    Landesliga
BFC Preussen–  BSC Rehberge   28:6 (18:5)

Torschützen: Sara (9), Nursi (7), Johanna (5), Mara (3), Fenja (2),Leonie (1) und Haci (1)

So sehen Sieger aus!
Am Sonntagnachmittag traf die wB auf einen altbekannten Gegner - BSC Rehberge.
Da die Mädels bisher ungeschlagen in der Halle Seydlitzstraße sind, wollten sie auch diesmal den Sieg auf keinen Fall abgeben. Sie starteten motiviert und fokussiert in die erste Halbzeit. Das Ziel für dieses Spiel lautete, maximal 18 Gegentore kassieren und natürlich, wie bei jedem Spiel, Teamgeist! Die Abwehr stand hinten wie eine Mauer und die Gegner hatten erhebliche Probleme zum Torwurf zu kommen.Wir hingegen schafften es im Angriff durch ein gutes Zusammenspiel nach und nach Tore zu versenken. Ebenso konnten sich unsere Neuküken Dalia und Malin wacker schlagen, da sie zum ersten Mal in einem Punktspiel eingesetzt wurden.
Aber auch Melissa und Midori, die sonst nicht so oft zum Einsatz kommen, konnten sich in diesem Spiel unter Beweis stellen. Nach 25 Minuten Spielzeit gingen wir dann mit einem Halbzeitergebnis von 18:5 in die Kabine. Dort herrschte natürlich eine Spitzenstimmung, trotzdem sollten die Mädels weiter am Ball bleiben, damit sie die Fokussierung nicht verlieren.
In der zweiten Halbzeit sah es dann genauso gut aus. Die Mädels sprachen in der Abwehr miteinander und halfen sich in brenzligen Situationen, aus. Sie hatten die Gegner unter Kontrolle, der es durch die Abwehr und unserer beiden Torwarte Tia und Mila nur schaffte, ein Tor in der zweiten Halbzeit zu werfen. Ein schnelles Spiel im Angriff verhalf unseren Mädchen mit 10 weiteren Toren nachzulegen und so verließ die wB mit einem Endstand von 28:6 als verdienter Sieger die Halle.

Stand: Platz 3   Punkte: 10:2   Tore: 127:84


mD-Jugend   Landesliga Hinrunde
BFC Preussen –  SG OSF Berlin   19:29 (9:18)

Das erste von drei Heimspielen im November verlief nicht so wie geplant. Unsere Jungs waren, trotz ausreichendem Schlaf und gutem Frühstück, nicht wach und aufgeweckt genug für diesen Gegner. Bereits in der ersten Halbzeit wurden die Preussen bei der Manndeckung vom Gegner stehen gelassen und bis zum Halbzeitstand von 9:18 gekonnt umspielt. Auch die Halbzeit-Standpauke vom Trainer konnte unsere Jungs nicht aus der Reserve locken bzw. wach rütteln und so ging es auch in der Raumdeckung zwar stärker, aber nicht mehr spielentscheidend weiter.
Nächsten Sonntag gegen Pfeffersport drücken wir dennoch wieder die Daumen und würden uns freuen, wenn uns die anschließend spielende mB auf den Zuschauerrängen tatkräftig unterstützen würde!
Antonio Cutshaw

Stand:  Platz 6   Punkte: 4:4   Tore: 82:91

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