Spielberichte vom 26.11.2016 - 27.11.2916

1. Männer    Verbandsliga
BFC Preussen – TSV Rudow   24:18 (12:11)

Tor: Lukas Strassert; Feldspieler: Patrick Hanisch (10/2), Frederic Nitzsche (4/1), Robin Kretschmer (3), Thomas Pahlen (2), Noah Pütz (2), Daniel Blankensten (1), Aron Rogmann (1), Finn Malek (1), Tobias Franke und Lionel Baensch.  

Wieder ein Auswärts-Spiel, aber diesmal hatte Preussen sich mehr vorgenommen und war gut vorbereitet. In den ersten 5 Spielminuten hatten wir einen leichten Durchhänger und lagen mit 4:1 Toren hinten, dann konnten wir den Rückstand in den nächsten 10 Minuten wieder ausgleichen und so stand es in der 16. Minute 6:6. In den folgenden 8 Minuten hatten wir wieder eine enge Aufholjagd mit einem Tor zurück, aber ab der 23. Minute mit 9:9 Toren und dann ab der 25. Minute mit 9:10 Toren konnten wir den kleinen Vorsprung bis zur Pause halten. So gingen wir mit einem Spielstand von 11:12 Toren in die Halbzeit.
Für die 2. Halbzeit hatte sich das Team fest vorgenommen, dieses Spiel mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Die knappe Führung für Preussen konnte zwar erst ausgebaut werden, wurde aber in der 42. (15:15) und 44. Minute (16:16) wieder ausgeglichen. Ab der 45. Minute ging dann Preussen mit 3 Toren in Führung. Diese Führung konnte das Team erfolgreich verteidigen und in den letzten 13. Spielminuten auf den Endstand von 18:24 Toren ausbauen. Unser erster Auswärtssieg in dieser Saison, unser Torwart Lukas Strassert hatte wieder eine Reihe von Glanzparaden und einen gehaltenen Strafwurf!
Uwe Franke

Stand:Platz 8   Punkte: 6:8   Tore: 176:174


1. Frauen    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – Pro Sport 24   16:22 (9:10)

Tor: Schidlewski., Löchel; Feld: Schöning, Ewert (1), M. Förster (2), Hofmann (3), Förster (1), Danek, Isensee, Hamann,(1), Kieschke (2/1), Linke (4/4), Bathelt (2)

Klare Sache? – Mitnichten … !
Am Samstagnachmittag mussten die 1. Frauen in Mitte beim Traditionsverein Pro Sport Berlin 24 antreten. Kurz nachdem aus dem Navigationssystem „Sie haben Ihren Zielort erreicht …“ ertönte, ging es mit der ersten Mammutaufgabe los. Die Parkplatzsuche! Jeder der nicht gerade einen Kleinwagen fuhr, kurvte einige Male um die Halle, aber auch mit diesem war es kein Zuckerschlecken etwas Passendes zu finden. Als endlich alle Fahrzeuge abgestellt waren, konnten die Damen beginnen, sich in der Kabine auf das Spiel vorzubereiten.
Vor dem Spiel waren die Rollen klar verteilt, die BFC-Damen gingen als Favoriten in die Partie, schließlich hatten die Gastgeberinnen aus Mitte bis dato gerade einmal vier Positivzähler auf ihrem Konto. Anzumerken ist, dass diese Mannschaft ein ähnliches Prozedere durchgemacht hat, wie es auch bei den Adlern der Fall war und den Start in die Saison somit ein wenig verschliefen. Auch hier in Mitte musste sich ein neues Team unter neuen Trainern finden. Einige Spielerinnen der letzten Saison beendeten ihre Karriere, so stießen aus der 2. Mannschaft neue-alte Gesichter hinzu, welche durch ehemalige TSCerinnen ergänzt wurden. Aber die letzten Ergebnisse ließen erahnen: Hier wird es nicht leicht! Zumal die Sporthalle in der Neuen Roßstraße wohl einen Fluch auf sich geladen hat, welcher es den Meyberth-Damen noch nie erlaubt hat, hier Punkte zu entführen. Außerdem sollte auch an diesem Spieltag die so wichtige Unterstützung der Trommler ausbleiben.
Geleitet wurde das Berlinduell vom Mixgespann Schween/ Stahlberg (MV/ Brandenburg). Die Partie begann ausgeglichen. Die Führung wechselte stets. Keines der Teams konnte sich absetzen oder durch ein kleines Punktepolster Luft verschaffen. Begründet war dies durch zwei bärenstarke Abwehrreihen und massig Fehlwürfen, Pass- und
Regelfehlern auf beiden Seiten. Hervorzuheben ist jedoch die Leistung von Ariana Schidlewski, die zwar nicht wie gewohnt ins Spiel fand, aber mit 2 von 3 gehaltenen Strafwürfen eine solide Leistung abrief. Das Spiel über die Außenpositionen und den Kreis  war aufgrund einer unerwarteten 6:0- Abwehr mit offensiven Außenspielern  schwerlich. Auch das vorgenommene Konterspiel lief nicht an, da die Gastgeberinnen schnell umschalteten und die 1. Welle störten. Nach knapp 16 gespielten Minuten nahm Meyberth eine Auszeit und mahnte seine Damen dort hinzugehen, wo es weh tut. Nur so könne man auch die ersehnten Pfiffe der Schiedsrichter erwarten. Gesagt. Getan! Schöne Treffer konnten im ersten Durchgang über den Rückraum erzielt werden, der mit viel Dynamik auf und in die Deckung stieß. Wenn Sophie Kieschke nach einer 1:1- Situation zu Fall gebracht und die Aktion mit Strafwurf geahndet wurde, kam Anna „Königin vom Punkt“ Linke (Trefferquote > 95 Prozent) auf die Platte und trat zum Duell Frau gegen Frau an. Das bis zu diesem Zeitpunkt nur von den Mitspielerinnen verhasste Spielgerät lag nun auch in ihren Händen. „Den großen, glatten und durch Schweiß rutschigen Ball musste ich erst einige Male abtasten, bevor ich eine griffige Stelle erwischte und mich an den Punkt stellte.“ Wenige Sekunden vor Ende der 1. Hälfte konnte Pro Sport durch einen bis dahin selten gesehenen Rückraumwurf, abgefeuert von Laura Conrad aus der Hüfte, die Halbzeitführung zum 10:9 erzielen.
Noch ist nicht aller Tage Abend. Tobi versuchte seine Frauen in der Kabine zu motivierten und gab viel Input, um den Damen zu helfen. Die volle 10-minütige Pause wurde genutzt, um sich auf die 2. Halbzeit vorzubereiten. Knapp 20 Sekunden vor Ertönen der Hallenuhr kamen die Preussen erst wieder in die Halle. Den 2. Durchgang eröffneten die Gastgeberinnen, die gleich einen 3:0-Lauf hinlegten, bevor die Adler einen Ball einnetzen konnten. Kurze Schockstarre, dann wurde der Kampf angenommen. Doch bekanntlich kommt wenn man schon kein Glück hat, auch noch Pech dazu. Latten- und Pfostentreffer sowie ungenaue Abschlüsse sorgten für die nötige Motivation auf Pro Sport Seite und raubten den Adlern viele Kräfte. Trotzdem erarbeiteten sich die Adlerinnen ein 14:14-Stand Mitte der 2. Halbzeit. Jetzt wechselte man bei der Heimmannschaft die Torfrau. Gisela Emberger kam und plötzlich wirkte das Tor wie vernagelt. Die 1. Frauenmannschaft fand kaum einen Weg den Ball hinter der Dame zwischen den Pfosten zu platzieren. Zwar stand die eigene Abwehr nicht schlecht, doch wenn man vorne einfach nicht trifft, kann man nicht mehr erwarten. Zu viele Bälle wurden nun wieder unnötig weggeworfen. Auch die Überzahlsituationen konnten durch die BFC-Damen nicht clever genutzt werden und so setzten die Damen aus Mitte sich mehr und mehr ab. Gerade über die linke Seite machte man den Adlern die Sache verdammt schwer. Allein 13 Treffer wurden durch Anja Ehrenberger selbst verwandelt oder gut auf ihre Mitspielerinnen abgelegt. Das taktische Mittel der Einzeldeckung konnte an der Situation nichts mehr ändern.
Meyberth: „Eigentlich finde ich heute keine Worte. Die Damen fanden gar nicht ins Spiel. Im ersten Durchgang war noch alles gut, doch mit dem Seitenwechsel kam ein Blackout. Ich weiß nicht, wo meine Frauen von Minute 30 bis ca. 40 waren, zumindest nicht körperlich und geistig auf der Platte. Mit solch einer Leistung werden wir weder in Rudow und schon gar nicht in Schwerin auflaufen können, sonst finden wir uns ganz schnell woanders in der Tabelle wieder. Natürlich hat der lautstarke Rückhalt gefehlt und der Ball war nicht optimal, aber das kann nicht der Grund für eine derartige Leistung sein.“ (kopfschüttelnd)
Für die nächste Woche in Rudow haben sich die Mädels vorgenommen zu zeigen, dass das ein Ausrutscher war. Klar kann man die Sache nicht vergessen machen, aber weiter an sich arbeiten. Natürlich würde eine große Fangemeinde mit Trommlern in Rudow den Mädels gut tun, da Spiele dort schon immer ein unangenehmes Pflaster waren.
Bis dahin, die 1. Frauen.

Stand: Platz 4   Punkte: 10:6   Tore: 200:177


2. Männer      Landesliga
BFC Preussen – TSV Rudow II   26:24 (12:12)


Wolfgang Krüger, Roberto Rakic, Antonio Cutschaw (je 1), Robin und Philip Kretschmer (je 2) , Daniel Zingel (3), Johannes Breß (4), Alexander Schwabe (12, davon 6 durch Siebenmeter), Alex Tabaczynski und Lars Gottschalk

Ohne Trainer Nils Gottschalk spielte die Mannschaft des BFC Preußen frei auf und erzielte nach einem guten Start die ersten zwei Tore dieser Partie. Danach zogen die Hausherren aus Rudow allerdings nach und es wurde eine spannende erste Hälfte, die mit dem Halbzeitpfiff und einem Spielstand von 12 zu 12 endete. Nach der Pleite aus dem vergangenen Spiel gegen Tegel war nach der Halbzeitansprache von "Spielertrainer" Alexander Schwabe klar, dass hier ein Sieg her musste und so ging man hochmotiviert in die zweite Hälfte. Allerdings fiel es Preußen aufgrund einer offenen und zum Teil sehr mannbezogenen Deckung seitens der Gastgeber schwer, sich
entscheidend abzusetzen, und so blieb es weiterhin spannend. Nachdem Rudow allerdings in den letzten Minuten zwei mal aufgrund von Zeitstrafen in Unterzahl spielen musste und auch auf ihren Trainer, welcher mit Rot von der Bank auf die Tribüne verwiesen wurde, verzichten musste, gelang es der Mannschaft vom BFC Preußen endlich mit bis zu 4 Toren Unterschied davonzuziehen. Diese Führung konnte zwar weder ausgebaut noch in der Höhe verteidigt werden, reichte aber zum Schluss aus, um den
Auswärtssieg einzufahren (Endstand: 26 zu 24 aus Sicht des BFC).
Hervorzuheben bleibt die tolle, kämpferische Einstellung des Teams und so bleibt als Schlusswort nur noch festzuhalten, dass es für die Mannschaft des BFC Preußen keine Zeitstrafen gab; somit also nicht nur ein Auswärtssieg, sondern auch der Fair-Play Preis gefeiert wird!
Daniel Zingel

Stand: Platz 4   Punkte: 9:5   Tore: 188:168


2. Frauen      Verbandsliga
BFC Preussen – SG OSF Berlin II   31:23 (18:10)

Mit den Worten: "Kiki gibt ein' aus. Kiki gibt ein' aus. Kiki, Kiki, Kiki gibt ein' aus." verabschiedeten wir uns heute in der Halle der SG OSF.
Am 27.11.2016 um 19:45 Uhr trafen wir auswärts auf die Frauen vom SG OSF II. Wir hatten Anwurf und somit auch gleich die Chance auf das erste Tor. Diese nutzten wir und setzten ebenfalls ein zweites hinterher. Doch dann warfen auch die Gegnerinnen ihre Tore. Gerade die Spielerinnen auf den Halbpositionen waren nicht zu unterschätzen und schmälerten unseren Vorsprung. In der Abwehr waren wir nicht richtig wach und verteidigten zeitweise unseren 9-Meter-Raum zu wenig, wodurch wir Tore zuließen, die nicht hätten sein müssen. Trotzdem gingen wir mit 2:8 in Führung und verließen die Halle zur Halbzeit hin mit 10:18. Im Angriff ließen wir wenige Torchancen aus und waren ballsicher.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit bauten wir die Tordifferenz mit dem ersten Treffer wieder weiter aus. Durch zwei unglückliche Gegentore wurden wir dann endlich wieder komplett wach und hingen uns in der Abwehr mehr rein. Wir führten auch in der zweiten Halbzeit durchgehend. Gegen Ende des Spieles stand es 20:29. Unsere Kreisläuferin
Friederike Ewert bekam durch ein Foul eine 2-Minuten-Strafe und in den darauffolgenden Minuten sah es so aus, als würde niemand das 30. Tor werfen wollen. Die Handballerinnen der SG OSF warfen sich auf einen 7-Tore-Abstand heran. Doch dann traf "Kiki" das 22:30 (womit sich der "Gesang" am Ende des Spiels erklärte) und setzte dann auch noch das 31. Tor hinterher. Mit dem 23:31 endete das Spiel ohne schwere Fouls oder unfaire Handlungen. Wir bewiesen im Spiel mal wieder, dass wir uns den Platz in der Verbandsliga verdient haben. Danke an die mitgereisten Fans für die tolle lauthalse Unterstützung! (& auch einen Dank vorab an Kiki für die Lage.) Unsere nächste Begegnung ist am kommenden Sonntag wieder zu Hause. Dort treffen wir um 16:30 Uhr auf den SV BVB 49.
Juliette Tausch

Stand: Platz 4   Punkte: 8:4   Tore: 137:130


3. Frauen    Bezirksliga A
BFC Preussen – BSC Rehberge   20:14 (11:7)

Torschützen: Verena Schöning (9), Johanna Rakau (5), Kiki Helbig (2), Nadine Dittmar, Sandra Wosch, Elena Bornschein, Sophie Zimmermann (je 1), Mandy Brusdeilins, Sailje Osman, Franziska Strohbach, Franziska Hille. Mandy Grünewald im Tor.

Am Sonntag empfing unsere 3. Frauen den BSC Rehberge. Die beiden Teams waren punktgleich, es sollte also ein spannendes Spiel werden. Der BFC trat etwas geschwächt an, einige Stammspielerinnen fehlten. So war die Aufregung einigen Frauen ins Gesicht geschrieben. Doch Trainer Tobias Meyberth fand die richtigen Worte, um das Team einzustimmen. Zu Beginn der Partie waren beide Teams gleich auf, doch dank einer äußerst starken Abwehr gingen unsere Damen zum Ende der ersten Halbzeit in Führung. Nadine Dittmar sorgte auf der Mitte dafür, dass das Spiel durchgehend Tempo behielt und setzte ihre Mitspielerinnen perfekt in Szene. Zur Halbzeit stand es somit 11: 7.
Dieses hart erkämpfte Ergebnis sollte in der nächsten Halbzeit verteidigt und im besten Falle ausgebaut werden. Und so startete die 3. Frauen mit Selbstvertrauen und Kampfgeist in die zweite Halbzeit. Die Abwehr stand weiterhin nahezu perfekt und wenn doch mal eine Gegenspielerin durch kam, war immer noch Mandy Grünewald da. Im Angriff gelang es besonderes Verena Schöning, mit tollen Einzelaktionen und 9(!!!) Toren, ein ums andere Mal zu treffen. Verdient gewinnt unsere 3. Frauen also mit 20:14. Super Spiel und weiter so!
Sophie Zimmermann

Stand: Platz 2   Punkte: 10:2   Tore: 118:107


mB-Jugend    Stadtliga
BFC Preussen – HC Pankow   13:31 (7:11)

Tor: Nico Hahnel, Feldspieler:  Johan Korte (8), Timon Siegel(4), Henrik Thomas(1), Leo Feike, Fabio Bohn, Alexander Gollas, Jakob Jörke

Am 27.11.2016 spielte der BFC Preussen gegen HC Pankow. Leider war die Mannschaft nicht vollständig, sondern konnte nur auf einen Ersatzspieler zurückgreifen.
Dennoch liefen die ersten 10 Minuten gut und die Mannschaft ging früh in Führung. Die Abwehr war anfangs stark sowie die Kommunikation. Doch ab der Hälfte der ersten Halbzeit verlor die Mannschaft viele Bälle im Angriff und wurde zu unorganisiert in der Abwehr. So konnte Pankow immer wieder mit demselben Spielzug die Abwehr überrennen und ging so zur Halbzeit mit 4 Toren in Führung.
Auch in der zweiten Halbzeit konnte die Mannschaft sich nicht zurückkämpfen, sondern wurde immer unkonzentrierter in der Abwehr. Durch mangelnde Spielzüge und unpräzise Würfe wurden in der zweiten Halbzeit nur zwei Tore geworfen. Der Torwart hingegen spielte hervorragend und hielt zwei Sieben-Meter, hatte bei der Menge an Kontern allerdings auch keine Chance das Ergebnis zu retten. Am Ende stand es 13:31 für den HC Pankow und  der BFC Preussen rutscht auf der Tabelle auf den vierten Platz hinter Lichtenrade. Durch einen Sieg gegen SV Adler Berlin besteht die Chance auf den dritten Platz. Die Mannschaft muss noch stark an der Abwehr arbeiten, sowie an den teilweise zu stupiden Angriffen.
Johan Korte

Stand: Platz 4   Punkte: 6:4   Tore: 137:141


wB-Jugend    Landesliga
BFC Preussen – Füchse Berlin Reinickendorf II   20:20 (9:11)

TW: Mila und Tia  
Torschützen: Nursi 7, Sara 7, Johanna 2, Mara 1, Leonie 3, Fenja, Sofie, Midori, Haci, Malin, Dalia und Melissa

Fuchsjagd Teil 1.0    
Der ungeschlagene Tabellenführer aus dem Fuchsbau war zu Gast im Adlerhorst und es war die von allen Beteiligten ersehnte enge Partie mit starken Abwehrreihen auf einem verbandsligatauglichen Niveau. Eine aggressive Defensive und eine bärenstarke Tia Bunge waren Basis für den Punktgewinn gegen einen gewohnt stark ausgebildeten Gegner. Die Adler mussten mit Mut, Leidenschaft, Willen und Zusammenhalt gegen die Mädels aus Reinickendorf zeigen, um ihre kürzere „Ausbildungszeit“ zu kompensieren. Dass dies keine leeren Floskeln sein sollten, zeigte sich insbesondere in den kniffligen Unterzahlsituationen, welche die Süd-Berlinerinnen einmal mit 2:0 und 1:0 gewinnen konnten. Nach 50 Minuten heißem Kampf hat es viel ausgerissenes Fell auf der einen und gerupfte Federn auf der anderen Seite  gegeben, jedoch zu Recht keinen Sieger. Beide Teams spielten auf Augenhöhe und bereiteten den Zuschauern ein wirklich spannendes Duell.
Sven Plötz

Stand: Platz 3   Punkte: 13:3   Tore: 177:111


mD-Jugend   Landesliga Hinrunde
BFC Preussen – VfV Spandau   17:25 (:)

Am Sonntag um 12:00 war Anpfiff in der PSG, eine Uhrzeit, zu der die meisten Spieler noch ein Kissen im Gesicht haben. So startete auch das Spiel und wie immer konnte man in der Manndeckung nicht gegenhalten und wurde teilweise überannt. Die Mannschaft schaffte es nicht, sich vorne zu bewegen und machte es dem Gegner leicht, ihr eigenes Tor zu verteidigen. So ging man mit sieben Toren Rückstand in die Kabine.
Die zweite Halbzeit ist bekanntlich unsere stärkere, das zeigte sich auch dadurch, dass man nur sieben Tore bekam, aber im Angriff leider auch nur sechs gemacht hat.
Der BFC Preussen und der VfV Spandau trennen sich mit einem Endstand von 17:25.
Antonio Cutshaw

Stand: Platz 6   Punkte: 4:8   Tore: 120:139


mD-Jugend II  Bezirksliga B Hinrunde
BFC Preussen – Borussia Friedrichsfelde   24:20 (9:12)

Torschützen : Victor J. (10), Simon S. (9), Nils Mika H. (2), Linus L. (2), Lennard E. (1)

Unverhofft kommt oft!
Am Sonntagmorgen hieß es für die mD II um 10.30 Uhr Anpfiff gegen Borussia Friedrichsfelde. Die hohe Niederlage vom letzten Wochenende war zwar noch nicht ganz vergessen, aber die Jungs haben sich davon nicht mehr runter ziehen lassen. Es heißt eben neues Spiel, neues Glück!
Nachdem wir uns für die Seite entschieden haben, begannen unsere Gegner das Spiel.  Jeder, der unsere kleinen Preussen kennt, weiß, dass die erste Halbzeit und die damit verbundene Manndeckung uns oft die ersten Tore kostet und wir mit einem Rückstand dastehen.
Genau das passierte auch dieses Mal. Die Gegner überrannten uns und sind nach und nach zum Torwurf gekommen. Es stand 0:5 für Borussia Friedrichsfelde und viele waren sich sicher, dass wir die zwei Punkte auch dieses Mal leider abgeben müssen. Doch dann wurden die ersten Tore geworfen, die Jungs waren wieder motiviert und kämpften sich zurück ins Spiel, sodass wir zwischenzeitlich nur mit einem Tor zurück lagen. Damit hatte Borussia nicht gerechnet und gab auch nochmal ihr Bestes.
Nach 20 Minuten Spielzeit gingen wir dann mit einem Halbzeitstand von 9:12 für Borussia in die Halbzeitpause. Doch obwohl wir mit 3 Toren hinten lagen, wollten die Jungs diesen Sieg unbedingt und sie wussten ganz genau, dass sie in der Raumdeckung unschlagbar sein können.
Die zweite Halbzeit begann und genau diese Einstellung bekam auch der Gegner zu spüren, denn unsere Abwehr stand sehr gut und ließ nur wenige Bälle durch zum Tor. Das Spiel wurde immer spannender, denn zur Mitte der zweiten Halbzeit schafften wir es in Führung zu gehen. Erst mit einem Tor, dann mit zwei und dann mit drei Toren, doch der Gegner wollte diesen Sieg ebenfalls so sehr wie wir und schaffte es wieder zwei Tore zu werfen, sodass  wir wieder nur mit einem Tor vorne lagen. Als unsere Preussen dann merkten, dass es wieder ziemlich eng wird, holten sie zum Schluss noch einmal alle Kräfte aus sich raus und pfefferten Tore nach.
Dann pfiff der Schiri endlich das Spiel ab und wir konnten mit einem Endstand von 24:20 und einem Grinsen als Sieger aus der Halle gehen.
Melina Topp

Stand: Platz 5   Punkte: 4:6   Tore: 84:101

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