Spielberichte vom 17.12.2016 - 18.12.2016

1. Männer    Verbandsliga
BFC Preussen – Turnsport 11   31:17 (16:11)

Tor: Lukas Strassert sowie Dennis Pache
Feld: Patrick Hanisch (8/1), Maximilian Bachmann (5),  Thomas Pahlen (4), Frederic Nitzsche (4/1), Aron Rogmann (3), Noah Pütz (2), Lukas Altmann (1), Daniel Blankenstein (1), Finn Malek (1), Lionel Baensch (1), Tobias Meyberth (1/1) ), Oliver Blankenstein.

Am Samstagabend stand das letzte Spiel des Jahres 2016 bei Turnsport 1911 an. Dabei zeigten sich in der ersten Halbzeit einige Parallelen zum Spiel gegen Hellersdorf, sodass diesbezüglich auf den Spielbericht von letzter Woche verwiesen wird. Die schon beinahe obligatorischen Abwehrprobleme in den Anfangsminuten ließen das Spiel zunächst ausgeglichen erscheinen. Zwar musste die Mannschaft an diesem Wochenende ohne „Ironman“ Robin Kretschmer auskommen; dies entschuldigt allerdings keineswegs den sehr pomadigen Auftritt unseres Innenblocks, der große Probleme mit dem stabil gebauten Kreisläufer des Gegners hatte. Nachdem die Mannschaft sich in der Abwehr etwas gefangen hatte, konnte bis zum Halbzeitpfiff bereits eine Führung zum 16:11 herausgespielt werden.
In der zweiten Halbzeit hatte dann Lukas Strassert sichtlich Gefallen gefunden an der einen oder anderen Glanzparade und zeigte Dennis Pache im internen Torwartduell die Grenzen auf. Nicht nur bewies er mehrere Male seine berüchtigten katzenartigen Reflexe, sondern leitete auch etliche einfache Gegenstoßtore ein. Der Gegner schien sich indes in der zweiten Halbzeit bereits gedanklich in die Weihnachtsfeiertage verabschiedet zu haben, sodass das Spiel deutlich souveräner zu Ende gespielt werden konnte als in vielen anderen Partien in diesem Jahr zuvor. Max Bachmann übergab dabei das spielerische Zepter an unseren Kapitän Aron Rogmann, der das Spiel besonnen und mit viel Übersicht zu Ende führte. Allen Spielern wurden Spielanteile gewährt, wobei Lionel Baensch sein erstes Saisontor markieren konnte. Dies war gleichzeitig auch noch der 30. Treffer der Partie, sodass sich die Mannschaft über gleich zwei Kästen Gerstensaft von unserem Youngster freuen darf.


Die Mannschaft konnte also im Ergebnis weitere zwei Auswärtspunkte ungefährdet eintüten und sich in der entspannten zweiten Halbzeit schon mental auf die Weihnachtsfeier im Anschluss vorbereiten. Diese sah sich angesichts des Legionellenbefalls der Halle einigen organisatorischen Hürden gegenüber. Allerdings kann berichtet werden, dass wir nichtsdestotrotz im beinahe geschlossenen Kollektiv die Hinrunde besinnlich Revue passieren ließen. Lediglich Max konnte nicht anwesend sein, da er am nächsten Morgen zu einem Geburtsvorbereitungskurs musste, auf dem er wertvolle Erfahrungen sammelte. Und leider hatte Noah eine leichte Magenverstimmung und musste uns früh verlassen.
Durch diesen Sieg konnten wir einen weiteren kleinen Sprung in der Tabelle machen. Es sei erwähnt, dass Tobias Meyberth nunmehr nicht nur als Trainer von gleich zwei (!) Frauenmannschaften mit einer guardiolaesken Punkteausbeute auf absoluten Topplatzierungen in der Tabelle thront, sondern jetzt auch noch als Spieler in der Spitzengruppe der Liga angekommen ist. Wir wünschen ihm auch im neuen Jahr die Fortsetzung solch fabulöser Erfolge.
Die kleine Serie von überzeugenden Auftritten der Mannschaft soll im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden. Zunächst steht aber Besinnlichkeit und Erholung über den Jahreswechsel und die damit einhergehende Spielpause im Vordergrund. Möglichweise wird sich die Mannschaft in dieser Zeit aber doch das ein oder andere Mal in der Halle wiedersehen, um den unvermeidlichen Formverlust in erträglichen Grenzen zu halten.
Wir wünschen frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Eure 1. Männermannschaft

Stand:  Platz 4   Punkte: 12:8   Tore:271:245


1. Frauen     Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – HC 52 Angermünde   25:19 (15:5)

Tor: Schidlewski, Löchel; Feld: Schöning (3), Ewert (1), M. Förster (5/1), Hofmann (3); Förster (4), Isensee, Hamann (3), Kieschke (3), Linke (2/2), Bathelt (1)

Reine Kopfsache - Lediglich Pflichterfüllung!
Samstag war kleiner Spieltag im provisorischen Adlerhorst. Zunächst erkämpfte sich die 3.Frauen zwei wichtige Punkte, im Anschluss ging es für die 1. Frauen gegen den HC 52 Angermünde um Positivzähler. Damit wollte sich das Team selbst ein Weihnachtsgeschenk machen, aber auch den "Neuen" im Trainerstamm begrüßen. Peter Frank erweist den 1. Frauen die Ehre und will sie künftig mit Herzblut und Erfahrung unterstützen. Vielen Dank und Willkommen!
Vom Gegner wusste man nicht viel. Lediglich einige Berichte von anderen Teams der Liga hatte Trainer Meyberth zur Verfügung, welche in vielen Dingen übereinstimmten. Klar war, dass es kein schönes Spiel werden würde. Der einzige Brandenburger Vertreter ist für seine unkonventionelle Spielweise bekannt. Auf Befragen anderer Trainer hieß es:" Sie spielen halt das, was sie können." Mit viel Glück verblieben sie letzte Saison in der Oberliga und konnten den Abstieg vermeiden.
Das gemeinschaftliche Wischen der Halle durch die Adler musste aus zeitlichen Gründen entfallen. Daher wäre es ratsam gewesen die Hallenschuhe mit nassen Lappen zu bestücken oder gegen Schlittschuhe zu tauschen.
Trotz dieser Umstände ertönte pünktlich um 16 Uhr der Anpfiff. Die Adlerinnen hatten das Vergnügen die Partie anzuwerfen. Obwohl der erste Angriff durch die Gäste abgewehrt wurde, konnten die Preussendamen dennoch den ersten Treffer der Partie erzielen. Die Abwehr war sehr gut. Die Gäste standen praktisch vor einer Wand und sahen wenig Licht. Sollte sich mal eine Lücke für sie bieten, stand Olivia Löchel als fester Rückhalt hinter der Abwehrmauer und hielt richtig stark. Aus dieser kompakt und gut funktionierenden Abwehrreihe ging es mit viel Dynamik nach vorn. Dies war der Grund, weshalb die Adlerinnen mit 3:0 in Front lagen, bevor die Angermünder den Ball ein erstes Mal hinter Löchel brachten. Doch die Meyberth-Damen ließen sich nicht beeindrucken und gaben die entsprechende Antwort (4:1- Stand). Über ein 4:2, 5:2, 5:3 erspielten sich die Frauen einen 7:3- Vorsprung und zwangen damit den Gästetrainer sein Time-out zu nehmen, um seine Mannschaft auch geistig aus dem Bus zu holen und die Adlerinnen aus dem Tritt zu bringen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Bevor sein Team einnetzen konnte, legten die Gastgeberinnen noch zwei Treffer drauf (9:3). In der 1. Halbzeit konnten die Gäste insgesamt noch zwei Treffer erzielen. Durch konsequentes Spiel der 1. und 2. Welle sowie schönen Auslösehandlungen, die clever abgeschlossen wurden, konnten die Meyberth-Damen hingegen weitere 6 Treffer auf der Anzeigetafel markieren. Mit einem Stand von 15:5 ging es in die Kabine.
Die Trainer warnten die Mannschaft, dass das Spiel jetzt Kopfsache sein würde. Sie forderten, die Spannung hoch zu halten und das Spiel nicht als Selbstläufer abzuhaken.
Es ging wieder in die Halle. Natürlich lief alles nicht so, wie man es sich vorstellte. Geplant war, den Lauf der ersten 30 Minuten fortzusetzen. Daraus wurde nichts! Der Abstand von 10 Treffern konnte zwar aufrecht erhalten werden, jedoch glich das Spiel der Frauen eher einer Partie "Rumpelball". Eine Augenweide bot man den Zuschauern damit nicht - im Gegenteil. Vorn lief es durcheinander und mit wenig Konzept. Es wurden Pässe ins Aus gespielt und überhastet abgeschlossen, sodass die junge Torsteherin der Gäste, Lisa Bretsch, zu zahlreichen Paraden kam. Das Rückzugsverhalten war schlecht. Jetzt konterten die Angermünderinnen die Adler ein aufs andere Mal aus. Auch in der Abwehr, dem Prunkstück aus der 1. Halbzeit, verlor man den Roten Faden. Immer wieder konnten die Gäste mit den einfachsten Mitteln durchbrechen und somit den Abstand Stück für Stück verkürzen. Ariane Schidlewski stand oft auf weiter Flur allein. Die letzten vier Treffer gingen auf das Konto der Gäste, die damit den Abstand auf sechs Tore fest zurrten. Die Ergebniskorrektur der Angermünderinnen im zweiten Durchgang trug Früchte, obwohl sie 12 Minuten in Unterzahl spielten. Die Meyberth-Damen waren im Kopf nicht fit genug, diese Situationen auszunutzen und an die 1. Halbzeit anzuknüpfen.
Man kann sagen, dass das Spielniveau der Damen in den Halbzeiten völlig unterschiedlich war, praktisch wie Tag und Nacht. Man passte sich dem Gegner an. Aber auch die Schiedsrichter hatten hier kein glückliches Händchen mehr. Hielt man bisher Rudow für eine recht ruppig-aufspielende Mannschaft, ist festzuhalten, dass es definitiv noch einen Zacken schärfer geht. Immer wieder waren die Angermünderinnen den Schritt zu spät und scheuten sich nicht, in letzter Konsequenz den Gegenspieler (gerade mehrmals im Konterspiel) von hinten zu stoppen oder zu behindern. Leider wurden diese Attacken wenig geahndet und somit kann auch die Brandenburgvertretung keine Lehren daraus ziehen. Der Grund für den Blackout der Adlerinnen nach der Pause war dies definitiv aber NICHT!
Meyberth: „Ich wurde gern die 2. Halbzeit vergessen machen. Zum Glück war der Gegner uns nicht gewachsen, sodass wir die Punkte trotz der schlechten Leistung nach der Pause einfahren konnten. Bei anderen Gegnern wären wir sicher nicht so glücklich davon gekommen. Unter dem Strich kann man jedoch über die Platzierung nach der Hinrunde sehr zufrieden sein. Ein Lob an das Team, welches in dieser Zeit eine gute Entwicklung machte.“
Man bedankt sich bei allen Fans, die den Weg in die Halle gefunden haben und die 3. Frauen, die nach ihrem Spiel noch geblieben sind. Danke an das Trommler-Team "Kiki und Hofmannnachwuchs", an die Mädels der B- Jugend, die als Wischer bereit standen und an die 1. Männermannschaft.
FROHE WEIHNACHTEN und GUTEN RUTSCH! Hoffentlich auf Wiedersehen im neuen Jahr. Auf den 15.01.2017 gegen die HSG Neukölln freuen sich die Frauen schon jetzt, bis dahin genießen sie den Gänsebraten und andere feine Leckereien. Das Training wird in dieser Zeit sicher auch nicht zu kurz kommen.
Bis dahin, die 1. Frauen.

Stand:  Platz 2   Punkte:   16:6   Tore:  285:237


2. Männer      Landesliga
BFC Preussen – Z 88   26:24 (11:13)

Tore: Alex Schwabe 9/6, Robin Kretschmer 7, Woody Kretschmer 2, Daniel Zingel 3, Tobias Franke 3, Johannes Breß 1, Toni Cutshaw 1, Roberto Rakic, Wolfgang Krüger, Marcus Blöhm, Alex Tabaczynski
Tor: Wolfgang Krüger (1. bis 1. Minute): 1 Parade, Sven Plötz 2. bis 60. Minute: 3 bis 5 Paraden (davon 1x7m)

Kein Freundschaftsspiel im Derby gegen Z88
Nach einer so nicht zu erwartenden Vorrunde verbringt die 2. Männer des BFC Preussen die Weihnachtspause auf dem 3. Platz der Landesliga. Das alleine ist aller Ehren wert!
Es hatte den Anschein, dass diverse Weihnachtsfeiern ihre Spuren hinterlassen hatten. Heute am 4. Advent hoffte man wohl auf einige Weihnachtsgeschenke der Mannen um Ex-Preussentrainer Frank Effenberger. Leider taten diese uns nicht den Gefallen und nach einer desolaten und lustlosen 1. Halbzeit lagen wir mit 2 Toren zurück (11:13). In der nicht kleberfreien Sporthalle in der Anhaltiner Straße bestraften die Z-ler unsere Fehler mit gutem Tempo und einigen abgezockten Aktionen. Einzig Wolfgang Krüger hat mit seiner ersten und einzigen Torhüteraktion in der ersten Minute für ein Highlight gesorgt. Dies entspricht einer Fangquote von 100%. Ein Dankeschön noch an Sven Plötz, der direkt vom Auto ins Tor sprang!
In der Halbzeitpause wurde es in der Kabine dann recht laut und deutlich. Es wurde sich klar gemacht, dass wir heute nicht gegen diesen Gegner verlieren werden, aber man dafür einiges verbessern muss. Das Spiel wurde härter und hitziger. Die Schiedsrichter wollten diesem Trend wohl nicht im Wege stehen und ließen viele Aktionen “laufen“. So mussten die Spieler dies untereinander klären. Dabei zeigte sich Robin Kretschmer ohne Doppelbelastung sehr engagiert und erzielte 7 Tore. In der Abwehr versuchte Daniel Zingel lautstark die Abwehr zusammen zuhalten. Dies gelang in der zweiten Halbzeit auch deutlich besser. Im weiteren Spielverlauf half auch Tobias Franke mit seinen schnellen Gegenstößen (Danke für die Hilfe).
Da wir in der hektischen Schlussphase den Kopf oben behielten und der im Abschluss recht glücklose Alexander Schwabe noch einen 7m und ein Feldtor beitrug, blieben beide Punkte bei den Preussen! Im Fazit kann wohl sagen, dass die Ente doch am Ende fett wird (Achtung Phrase). Hätte sich der Gegner weniger auf das Kommentieren der Schieri-Entscheidungen konzentriert (ein Dank auch an die fachkundigen Zuschauer der Z-ler), wäre ein Punktgewinn für Z88 sicher möglich gewesen.
In dem Spielen nach Weihnachten gilt es nun die Leistungen der Hinrunde zu bestätigen. Wenn zur Abwechslung hin und wieder mehr Spieler als Bierflaschen in der Trainingshalle auftauchen, sollte dies sicher möglich sein. Zum Weihnachts-Futi diese Woche sind sowohl Spieler als auch das andere herzlich Willkommen.
Alexander Schwabe

Stand: Platz 3   Punkte: 13:7   Tore: 263:242


3. Frauen    Bezirksliga A
BFC Preussen – SG AC/Eintracht Berlin II   26:8 (12:4)

Kiki Helbig (9), Sandra Wosch (4), Johanna Rakau (4), Nadine Dittmar (3), Sonja Klippel (2), Elena Bornschein (2), Jana Morawitz (1), Sophie Zimmermann (1), Salije Osman, Franziska Hille und Mandy Grünewald im Tor.

Die 3. Frauen ist wieder auf Erfolgskurs. Der 26:8-Sieg gegen den Direktverfolger SG AC / Eintracht Berlin ll spricht Bände.
Samstag versammelten sich die Preussendamen, um den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Die Gäste traten mit vollem Kader und klarem Ziel an. So war es sicherlich ein Schock, dass die Preussenfrauen schon Mitte der ersten Halbzeit 7:1 führten. Die Abwehr war felsenfest verankert und machte den Gegnerinnen das Durchkommen schwer. Unser Angriffsspiel machte der SG schwer zu schaffen und so entschieden die Gäste, unsere zwei Halbspielerinnen herauszunehmen. Dies sorgte kurz für etwas Unruhe. Doch nach einer Auszeit und klaren Ansage des Trainergespannes lief das Spiel wieder flüssig weiter. Sandra Wosch entdeckte schnell, dass sie durch die offensive Deckung eine Menge Platz hatte und erzielte 4 Tore von außen. Die Halbzeit endete mit 12:4.
Die Mädels ruhten sich jedoch nicht auf ihrem Vorsprung aus. Sie starteten mit einem 5:0-Lauf in die zweite Halbzeit und die Gäste stellten wieder auf eine defensivere Deckung um. Nun konnte unsere 3. wieder Spielzüge ansagen und ausspielen. Das Spiel wurde nun ruhig zu Ende gespielt und klar mir 26:8 gewonnen. Der zweite Tabellenplatz ist somit vorübergehend gesichert.
Danke an die Mädels aus der 1. Frauen, die zum Zugucken gekommen sind - wir haben uns sehr gefreut!
Jetzt kann die 3. Frauen beruhigt und verdient in die Weihnachtspause gehen. Im nächsten Jahr geht es dann genauso erfolgreich weiter.
Sophie Zimmermann

Stand: Platz 2   Punkte: 14:4   Tore: 185:148


mA-Jugend    Oberliga Ostsee-Spree
BFC Preussen – SG Vorpommern   20:17 (11:8)

Torwart: Felix Saade; Feldspieler: Thiemo Lautz (5), Julian Schilling (4), Nico Neuenfeldt (5/2), Timon Seifert (3), Max Grätz (2), Jonas Paté (1), Lasse Malek

Am Samstagmorgen um 9:50 traf sich die Mannschaft, um nach Usedom zu fahren und gegen den heimstarken SG Vorpommern anzutreten. Die 4 stündige Autofahrt vertrieben wir uns mit lauter Musik und guter Laune.
Natürlich war es jedem klar, dass wir nicht so weit fahren würden, ohne 2 Punkte mit nach Berlin zu nehmen. Dass wir nicht sehr herzlich empfangen wurden, machte uns nur noch hungriger auf den Sieg, obwohl wir alle noch satt vom Döner waren.
Von Anfang an zeigten wir den Hausherren, wie heiß wir auf das Spiel waren und wie wichtig uns dieser Sieg war und ist. Wir dominierten die Partie, sodass es zu einer 4:9 Führung kam. Eine gute Abwehr, ein starker Torhüter und unser flinker Konterläufer Thiemo Lautz waren Hauptgrund für die souveräne Führung. Jedoch konnten wir den 5 Tore Vorsprung nicht in die Pause retten, aufgrund einer fraglichen doppelten Unterzahl und unserer Unkonzentriertheit im Abschluss in den letzten Minuten der 1. Halbzeit, sodass es mit einer 8:11 Führung in die Pause ging.
Voller Motivation ging es in die 2. Halbzeit. Wir wussten, diesen Sieg kann uns niemand mehr nehmen. Und obwohl Spielmacher Timon Seifert von nun an hauptsächlich manngedeckt wurde, machten wir weiterhin ein gutes Spiel und zeigten, dass wir auch variable spielen können. Das Spiel wurde aber in der Abwehr entschieden.
5 Minuten vor Schluss war das Spiel, aufgrund unserer 4-Tore-Führung eigentlich schon so gut wie entschieden, jedoch ließen wir in den letzten Minuten den Gegner auf 2 Tore herankommen und machten so das Spiel ungewollt spannend. Kurz vor Schluss setzten wir dann aber den Strich durch die Rechnung durch ein etwas glückliches Tor und einer sensationellen Parade von Torwart Felix Saade und gewannen das Spiel verdient mit 17:20.
Der BFC ist also nach einem holprigen Saisonstart zurück im Rennen und das musste gefeiert werden. Bestens gelaunt stürmten wir die Kabine, aus welcher wir nach einer Weile frecherweise rausgeschmissen wurden, weil diese ja für medizinische Notfälle genutzt werden müsse für das nach uns folgende Männerspiel. Aber nicht weiter schlimm, dann musste die Party eben auf die Rückfahrt ins Auto verlegt werden...
Julian Schilling

Stand: Platz 6      Punkte: 7:9   Tore: 193:220


wB-Jugend    Landesliga
BFC Preussen – SG AC/Eintracht Berlin   24:15 (13:8)

Tor: Tia; Feld: Sara (9), Melissa, Johanna (2), Sofie (1), Dalia (1), Mara, Mali, Leonie (5), Midori, Haci (2), Fenja (1), Nursi (3)

Erfolgsserie in der Ferne fortsetzen...
Nachdem der Samstag bereits erfolgreich für sämtliche Adler verlief, wollten die Küken natürlich daran anschließen. Daher machten sie sich auf den Weg ins weit entfernte Hellersdorf, wo sie gegen die Mädels der SG AC/ Eintracht Berlin ran mussten. Die 2. Frauenmannschaft der SG musste bereits gestern die Punkte im Adlerhorst lassen. Heute wollten die Mädels der B- Jugend diese natürlich nach Steglitz holen
Nach der Aufwärmphase hörte man um 13 Uhr den Anpfiff. Das Spiel lief in der glatten Halle träge an. Der erste Treffer ging an die SG. Jedoch sollte dies vorerst die letzte Führung für die Gastgeberinnen gewesen sein. Der BFC ging mit dem 1:2 in Front. Diese Führung konnte bis zum 6:6 auch behauptet werden. In einer kleinen Durststrecke ließ man die Heimmannschaft wieder heran kommen, welche auch in diesem Zusammenhang die Führung zurück eroberte. Jetzt war die Zeit gekommen, an der das Plötz-Team die Handbremse löste und zeigte, warum sie gegen die Füchse punkteten. Mit einem kurzen 0:4-Lauf setzten sich die Küken auf 7:11 ab und legten für den Halbzeitstand von 8:13 nochmals mit zwei Zählern nach. Damit verabschiedeten sie sich in die Pause
Zurück in der Halle ging es mit Ball für die Mädels los und diese netzten sofort ein. Es folgte ein kleiner Zwischenspurt (1:4-Lauf), mit dem sich die jungen Damen weiter absetzten (9:18-Stand). Mitte der 2. Halbzeit packten die Mädels dann alles aus, was sie im Training stets hart erarbeiten. Nursi lief wieselflinke Konter und konnte oft nur noch unfair gestoppt werden. Konsequenz daraus: Strafwurf. Johanna und Haci leiteten das Spiel in der Rückraummitte klasse und konnten so Sarah auf der Rückraumrechten sowie Leonie am Kreis gut in Szene setzen, wobei sie selbst immer torgefährlich waren. Eine grandiose Leistung möge jedoch nicht unter den Teppich gekehrt werden. Tia stand zwischen den Pfosten bombenfest und bot den Ladies einen starken Rückhalt. Die Mädels von Trainer Plötz bauten ihren Vorsprung kaltschnäuzig auf 12:23 aus. Damit war dem Trainer die Möglichkeit gegeben, weitestgehend allen Spielerinnen Einsatz zu geben. Jedes Küken gab sein Bestes. Am Ende verabschiedeten sich die Preussenmädels mit 15:24 aus Hellersdorf und knüpfen damit an die Vereinserfolge des Wochenendes an.
Die weibliche B-Jugend verabschiedet damit aus dem Jahr 2016 und wünscht allen ein Frohes Fest und besinnliche Stunden im Kreise der Familien. Weiter geht es dann am 07.01.2017 in heimischer Halle gegen FSV 1912.
Cornelia Förster

Stand: Platz 2  Punkte: 19:3   Tore: 259:138

Sponsoren