Spieltag-Rückblick 21.02.–22.02.2026
Vom: 24. Februar 2026
Kategorie(n): Frauen | Jugend | Männer | Neuigkeiten

BFC Preussen Handball
Ein intensives Wochenende mit vielen engen Spielen und starken Auftritten liegt hinter dem BFC Preussen. Neben wichtigen Punkten gab es auch Partien, in denen am Ende Nuancen entschieden haben.
1. Männer – Moral gezeigt, aber ohne Ertrag
Bei der SG Uni Greifswald / Loitz unterlagen unsere 1. Männer mit 33:35.
Nach der schwachen Leistung im letzten Heimspiel gegen den LHC zeigte die Mannschaft eine klare Reaktion. In der ersten Halbzeit ließ jedoch die Chancenverwertung zu viele Möglichkeiten liegen. In Durchgang zwei kämpfte sich das Team eindrucksvoll zurück und startete eine starke Aufholjagd. Am Ende fehlte das letzte Quäntchen Glück.
Die zweite Halbzeit macht dennoch Mut für die kommenden Aufgaben im Abstiegskampf.
Am Samstag wartet mit dem HSV Usedom im Adlerhorst das nächste wichtige Spiel.
1. Frauen – Pflichtaufgabe souverän gelöst
Mit einem 32:26 bei der SG NARVA Berlin erfüllten unsere Frauen ihre Pflichtaufgabe. Dennoch wurde erneut deutlich, wie anspruchsvoll die Umstellung ist, wenn ohne Kleber gespielt wird. Unterschiedliche Regelungen innerhalb des Wettbewerbs werfen weiterhin Fragen auf – hier wäre eine einheitliche Linie wünschenswert.
Sportlich jedoch: konzentriert, reif und verdient gewonnen.
Spielbericht der Mannschaft:
Nicht schön aber selten ….
Jetzt möchte man nicht ausdauernd die Ausrede suchen für das Spielerlebnis. Die Situation ohne Haftmittel bei noch zwei Mannschaften in unserer Liga hat uns aber trotzdem sichtlich die erste Halbzeit viel Mühe gekostet.
Das Spiel blieb in der ersten Halbzeit noch offen. Abwehr stand zufriedenstellend. Wir konnten wieder die technischen Fehler provozieren und die nötige Härte an den Tag legen. Doch leider brauchten wir eine recht lange Zeit, um gewohnte Bewegungen anders zu lösen, durch das Haftmittelverbot der Gastgeberinnen.
Dadurch hielten wir die Gastgeberinnen sehr lange im Spiel. Ein leichtes Absetzen war zwar möglich, aber nicht wie man es sich erhofft hatte. So ging man zur Hz in die Pause mit 13:16.
Wir waren mit der Abwehr doch zufrieden. Halt nur an der Angriffssituation mussten kleinere Stellschrauben verändert werden. Dies gelang uns auch. Nicht wie gewohnt, aber ausreichend um genug Abstand zum Gegner zu halten. So stand es in der 46. Minute 19:27. Mit nötiger Geduld und Spiel über die gesamte Breite konnten wir erfolgreich das Spiel mit 26:32 zu unser Gunsten beenden. Nicht schön aber selten könnte man sagen. Wichtige zwei Punkte war unser Anliegen. Und Aufgabe erfüllt!
Nächste Woche ist Prosport zu Gast im Adlerhorst. Wir erinnern uns an einen unangenehmen Gegner. Auch hier werden wir weiter um unsere internen Ziele und die nächsten zwei Punkte kämpfen . Kommt vorbei und feuert uns an.
2. Frauen – Dominant und spielerisch überzeugend
Der 33:25-Erfolg gegen Pfeffersport war eine rundum starke Vorstellung. Von Beginn an kontrollierte das Team das Spiel, stand defensiv stabil und zeigte im Angriff viel Tempo und Struktur. Besonders in der zweiten Halbzeit ließ man keinen Zweifel am Sieg aufkommen. Eine sehr souveräne Mannschaftsleistung.
Spielbericht der Mannschaft:
BFC Preussen II:
Sara Maria Rinke (7), Luise Behrend (4), Jana Morawitz (1), Maren Sommerkorn (2), Emily Hertwig (0), Maja Niedergesäß (4), Sophie Schuermann (6), Vanessa Stößel (0), Johanna Hermandung (5), Leonie Vogelsang-Hoffmann (2), Jana Krägel (1), Sofie-Charlotte Vogel (1)
Spielbericht
BFC Preussen II – Pfeffersport 33:25 (19:14)
Verbandsliga Frauen, 22.02.2026, Kiriat-Bialik-Sporthalle
Der BFC Preussen II hat sich in der Verbandsliga Frauen mit einer überzeugenden Offensivleistung gegen Pfeffersport mit 33:25 durchgesetzt. Grundlage des Erfolgs war ein konzentrierter Auftakt, in dem wir früh das Spieltempo bestimmten und uns direkt absetzen konnten.
Bereits in der Anfangsphase setzten wir klare Akzente. Besonders im Positionsangriff fanden wir immer wieder gute Lösungen gegen die offensive Deckung der Gäste.
Bis zur 20. Minute bauten wir die Führung auf 16:9 aus.
Trotz einer kurzen Phase mit mehreren Treffern von Pfeffersport kurz vor der Pause, gingen wir dann mit einer stabilen 19:14-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel konnten wir unsere bis dahin schon gute Abwehrleistung nochmal verbessern. Zwar nutzte Pfeffersport in der Schlussphase einige Unaufmerksamkeiten auf unserer Seite und verkürzte zwischenzeitlich, doch wir behielten die Kontrolle.
Fazit:
Ein verdienter Heimsieg mit 33 erzielten Treffern und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Besonders positiv ist die Leistung unserer Torhüterin hervorzuheben, genauso wie der Kampfgeist der Mannschaft über das gesamte Spiel hinweg.
3. Frauen – Abgeklärt und geschlossen
Auch die 3. Frauen überzeugten beim 21:16 gegen BSV 92 II.
Mit einer disziplinierten Abwehrleistung und viel Geduld im Angriff wurde das Spiel kontrolliert gestaltet. Kein hektischer Auftritt, sondern clever ausgespielt – ein verdienter und reifer Sieg.
3. und 4. Männer mit starken Auftritten
3. Männer – 28:26 gegen HSG Kreuzberg III
4. Männer – klarer 28:18-Sieg gegen HSG Kreuzberg IV
Beide Teams präsentierten sich geschlossen und entschlossen.
Spielbericht der Mannschaft:
Doppelspieltag Preussen vs Kreuzberg
Zu Beginn der Saison gab es diese Konstellation schon mal bei Kreuzberg. Und wie schon damals war die Aufstellung auf Seiten der Preussen ziemlich dünn. Aufgrund von Verletzungen, Krankheit und dem mit Überschneidung stattfindenden A-Jugendspiel war die Aufstellung ein wildes Puzzlespiel aus festgespielt sein, Verhinderung von Festspielen und Reaktivierung von „Ruheständlern“. Am Ende durchaus erfolgreich aber auch etliche Blessuren, wo erst noch die Folgen abgewartet werden müssen (standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Und damit zu den einzelnen Spielen.
BFC Preussen IV– Kreuzberg IV 28:18 (16:9)
Tor: Tobi Peitz
Feld: Björn (4), Julian (2), Ivo, Steffen (8), Leander (2), Jens (7), Woody (5)
Erfahrung schlägt Quantität
Aus dem Hinspiel hatten die Preussen einige Erkenntnisse gewonnen, die sie sofort nutzbringend anwenden konnten. Folgerichtig machte Jens 3 von den ersten 4 Toren immer aus demselben Ablauf. Bei dem Erfahrungsschatz auf der Platte wurde auch im weiteren Verlauf nicht großartig variiert. Roberto hätte sich gefreut, wie oft seine Lieblingsauftakthandlung angesagt wurde. Nur die sich daraus ergebenen Chancen waren entsprechend unterschiedlich – mal ein überraschender Wurf von Woody (ok – wer Woody kennt für den ist das keine Überraschung 😉), dann ein Wurf von Steffen aus dem Rückraum, die Kreisanspiele die sicher verwertet wurden und auch die Außenpositionen kamen zu ihrem Recht.
Die Kreuzberger setzten in ihrem Angriffsspiel vor allem auf einen schnellen Ball entwickelten aber nur bedingt Druck in die Tiefe. So wurden die Tore vor allem über den guten Kreisläufer erzielt. Aus dem Rückraum kam nicht so viel und wenn, dann wurde es eine sichere Beute von Tobi im Tor, der ein sehr gutes Spiel machte. Aufgrund unserer eingeschränkten konditionellen Ressourcen wurde die 2. Welle komplett aus dem Programm gestrichen. In dieser Hinsicht ein absolut untypisches Spiel für eine Preussenmannschaft.
In der zweiten Hälfte ging es praktisch genauso weiter. Die Preussen spielten weiter beherrscht und strukturiert, die Kreuzberger hatten keine Mittel, um die Abwehr der Adler unter Druck zu setzen und so nahm das Spiel seinen Lauf. Ein Knacken der 30 Tore-Grenze wäre trotzdem möglich gewesen, wenn wir nicht den Torhüter von Kreuzberg ins Spiel gebracht hätten. So blieb es am Ende bei einem souveränen Sieg mit 10 Toren Differenz. Hoffentlich sind die Verletzungen von Woody und Ivo nicht von der ernsthaften Sorte.
BFC Preussen III– Kreuzberg III 28:26 (15:17)
Tor: Julian
Feld: Björn (4), Josh (6), Erik (2), Steffen (9), Robert, Jules (1), Victor (6), Jens, Taba (2)
Reife Leistung
Kreuzberg hatte quantitativ anscheinend alles aufgefahren was möglich war. In Anbetracht des schmalen Kaders auf Seiten der Adler, wo 4 Leute schon ein Spiel in den Knochen hatten. Voraussetzungen, die die Favoritenrolle eindeutig den Gästen zuordnete. Die Gäste starteten dann auch gleich mit einer sehr offensiven 3:3 Deckung, was zuerst mal dem Spiel der Preussen so gar nicht entgegen kommen sollte. Aber Kopf hoch, das Improvisationstalent reanimiert und den Kampf angenommen. Nachdem wir zuerst 2 Bälle etwas unglücklich abgegeben hatten, konnten wir uns unsere Chancen erarbeiten und das Spiel offen gestalten. 6:6 nach 10 Minuten war vollkommen ok.
Dann zog Kreuzberg kontinuierlich davon. Wir trafen weniger und unser Keeper bekam irgendwie auch keine Hand an den Ball. Das Spiel schien uns zu entgleiten und Kreuzberg begann zu wechseln. Und wie das immer so ist, aus dem Nichts ein 4:1 Lauf der Preussen und wir waren wieder in Reichweite.
Wir hatten unsere, an diesem Tag am besten funktionierende Formation, gefunden und setzten die Gäste richtig unter Druck. Und die waren vor allem in der Abwehr verunsichert. Permanent wurde zwischen offensiver und defensiver Deckung oder auch spezieller Bewachung gewechselt, aber die Preussen hatten auf alles eine Antwort. Björn entwickelte sich zur 1:1 Maschine, den geschaffenen Platz nutzte Victor, der immer wieder in die Deckung ging. Die dabei geholten 7M verwandelte Steffen absolut sicher. Mitte der 2. Halbzeit gingen wir dann in Führung und verteidigten diese verbissen. Die Abwehr arbeitete überragend, war schön schnell auf den Beinen, zeigte auch die nötige Härte ohne dabei unfair zu sein. Das ergab aber auch etliche Chancen insb. für den Rechtsaußen der Kreuzberger. Der verzweifelte dann allerdings an unserem in der 2. Hälfte überragenden Torwart. Ein Sonderlob noch für Josh, nach zwischenzeitlicher Wurfkrise zog er sich selber wieder aus dem Loch und leistete auf der Halbposition eine sensationelle Leistung in der Deckung. Am Ende fiel in der 57ten Minute das letzte Tor, Kreuzberg traf nicht mehr und wir konnten uns über – zumindest von mir – nicht erwartete Punkte freuen. Einziger Schönheitsfehler die ebenso berechtigte wie überflüssige Aktion, die zu einer roten Karte mit Bericht führt und das Aufstellungspuzzle für die nächsten Spiele nicht einfacher macht.
So endete dieser Doppelspieltag sehr erfolgreich für die Adler aus Lankwitz. Im Prinzip haben 1,5 Preussen-Mannschaften 2 üppig ausgestattete Kreuzberger Aufgebote besiegt. Das war ein hartes Stück Arbeit, für die Moral genauso wichtig wie für den Punktestand. Die Beteiligten können zu Recht Stolz auf sich sein. Dank geht natürlich auch an die Kampfgerichte, die wenigen aber lautstarken Fans und Steini, der 2 Partien pfiff und das aus meiner Sicht sehr gut gemacht hat. Nach einem Spiel als Trainer und 2 Spielen als Schiedsrichter kommt man(n) auch an seine Grenzen, und gerade das 2. Spiel gegen Kreuzberg war in der 2. Halbzeit alles andere als einfach zu pfeifen. Die blaue Karte gegen die eigene Mannschaft zu geben zeigt auch von einer „moralischen“ Größe und einem Umgang mit der Situation mit Fingerspitzengefühl. Vergleichbares beim Fußball wäre in einer Massenschlägerei geendet, zum Glück spielen wir Handball.
Jens
2. Männer – Derby-Niederlage mit bitterem Beigeschmack
Beim 31:32 gegen SG OSF III verlor unsere 2. Männer äußerst unglücklich. In einer intensiven Partie war es am Ende schwer, etwas Zählbares mitzunehmen. Mehrere strittige Entscheidungen in der Schlussphase sorgten zusätzlich für Unmut. Eine Niederlage, die besonders schmerzt.
Jugend setzt positive Zeichen
A-Jugend – 41:36-Auswärtssieg
C-Jugend – 25:23-Heimsieg
Beide Teams mit starken, engagierten Leistungen und sichtbarer Entwicklung.
Viele positive Signale, wichtige Punkte und eine klare Richtung erkennbar.
D-Jugend – VfL Lichtenrade 26:29
Weiterarbeiten, weiterkämpfen, zusammenstehen.
Preussen halten zusammen. 🦅💪🏻❤️
Euer Roberto
























































































